05.03.2019

Die beste Kreativwirtschaftsgeschichte 2019 wird verfilmt

Call. Die Kreativwirtschaft Austria der WKÖ sucht mit ihrem Wettbewerb "Kreativwirtschaftsgeschichte 2019" nach Musterbeispielen für die Zusammenarbeit zwischen Kreativwirtschaftsunternehmen mit ihren Kunden.
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Kreativwirtschaftsgeschichte 2019
(c) fotolia.com - gnepphoto

Im Marketing braucht es nicht nur Zielgruppenanalysen, Preisgestaltung und Customer Relationship Management – es braucht auch viel Kreativität. Das ist nur ein Feld in dem die heimischen Kreativwirtschaftsunternehmen tätig sind. Es ist hierzulande eine beachtliche Branche: Mehr als 150.000 Personen sind in der Sparte laut dem aktuellen Kreativwirtschaftsbericht der WKÖ beschäftigt. Dazu zählen die Branchen Design, Mode, Werbung, Film- und Musikwirtschaft, Architektur, Software und Games, Verlage, Radio und Fotografie. Sie sorgen in Österreich gemeinsam für einen Jahresumsatz von rund 22 Milliarden Euro.

+++ Wie ein Traditionsbetrieb von der Kooperation mit Kreativen profitiert +++

„Kreativwirtschaftsgeschichte 2019“: Auf der Suche nach Erfolgsstories

Hinter dieser enormen Wertschöpfung stecken unzählige einzelne Erfolgsgeschichten. Schließlich sind es rund 42.000 heimische Unternehmen, viele davon EPU, die in der Branche tätig sind. Genau nach diesen Erfolgsstories sucht die Kreativwirtschaft Austria der WKÖ mit ihrem Wettbewerb „Kreativwirtschaftsgeschichte 2019“. Wie schon in den Vorjahren können sowohl die Kreativwirtschaftsunternehmen selbst als auch ihre Kunden einreichen. Das Siegerteam wird mit der professionellen Verfilmung seiner Geschichte prämiert.

Kreativwirtschaftsgeschichte 2019

Einreichung bis 24. Mai

Die Kooperation muss Innovation, Mehrwert und Umsatz geschaffen haben. Vergangenes Jahr setzten sich astrimage FILM und der Edelbrand- und Essighersteller Gölles durch. Für den diesjährigen Durchgang kann bis 24. Mai eingereicht werden. Die feierliche Preisverleihung findet beim Bundes-Werbefachpreis Austriacus Ende November 2019 statt. Auch Platz 2 und 3 werden dort geehrt. Im Anschluss an die Preisverleihung sind die Top 3 zum Gala-Dinner in der WKO Sky Lounge in Wien geladen, um mit dem „Who ist Who“ der (Werbe-)Wirtschaft auf Tuchfühlung zu gehen.

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© calliora - Frederik Träuble und Jonas Wildberger.

Das Münchner Startup calliora von Frederik Träuble und Jonas Wildberger entwickelt eine KI-Plattform für Krankenhäuser, die den Verwaltungs- und Abrechnungsaufwand reduzieren und Erlöse besser absichern soll. Nach Angaben des Unternehmens begleitet die Software Behandlungsfälle von der Aufnahme bis zur Abrechnung und verknüpft dafür Informationen aus verschiedenen bestehenden Systemen.

calliora: Fokus auf Dokumentation und Abrechnung

Ein Schwerpunkt liegt auf Dokumentation und Abrechnung. Die Plattform unterstützt bei der Kodierung und prüft Fälle auf typische Prüfmuster des Medizinischen Dienstes. Zudem sollen abrechnungsrelevante Informationen frühzeitig erkannt und für die weitere Bearbeitung im Krankenhaus bereitgestellt werden. Für das Controlling bietet calliora eigene Auswertungen und Analysen an.

Hinter dem Produkt steht die Annahme, dass Informationen zu einem Behandlungsfall in Krankenhäusern über zahlreiche unterschiedliche Systeme und Prozesse verteilt sind. Fehlen Angaben oder werden sie nicht an der richtigen Stelle übernommen, kann dies zu zusätzlichem Bearbeitungsaufwand oder zu Problemen bei der Abrechnung führen. Calliora will diese Lücken durch eine zentrale, KI-gestützte Verarbeitung der vorhandenen Informationen verringern.

Bertelsmann und Angel-Investoren dabei

Nun hat das Münchner Startup eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über sechs Millionen US-Dollar abgeschlossen: „Unsere Pre-Seed-Runde wird von BHI – Bertelsmann Healthcare Investments und redalpine angeführt. Mit dabei sind Angel-Investoren aus Krankenhausmanagement und KI, darunter Dr. Ulrich Wandschneider (ehemaliger CEO von Asklepios und Mediclin AG), Sara Siegel (Global Health Sector Leader, Deloitte), Peter Sarlin (Postscriptum, NestAI, QuTwo & Silo AI) und Frank Hutter (Prior Labs)“, schreibt das Startup in einem LinkedIn-Post.

Die Plattform soll bereits bei der Aufnahme eines Falls unterstützen und prüfen können, ob eine Behandlung ambulant, stationär oder als Hybrid-DRG abzurechnen ist. Dabei dokumentiert sie die dafür maßgeblichen Gründe. Im weiteren Verlauf soll die Software fehlende Informationen, Fristen und mögliche nächste Schritte erkennen und das Klinikpersonal dort einbinden, wo eine menschliche Prüfung erforderlich ist.

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