22.09.2021

Leonardo DiCaprio steigt bei zwei Laborfleisch-Startups ein

Oscarpreisträger Leonardo DiCaprio investiert in Mosa Meat aus den Niederlanden und Aleph Farms aus Israel.
/artikel/dicaprio-laborfleisch
Leonardo DiCaprio bei einer US-Regierungsveranstaltung 2016 - Hollywood-Star steigt bei zwei Laborfleisch-Startups ein
Leonardo DiCaprio bei einer US-Regierungsveranstaltung 2016 (c) U.S. Department of State

Welche Umwelt- und Klimaschäden der weltweite Fleischkonsum mit sich bringt, ist inzwischen allgemein bekannt. Und bis 2050 soll dieser laut Schätzungen der UNO um weitere 40 bis 70 Prozent ansteigen. Neben Fleischersatzprodukten wird Laborfleisch, also aus Zellen gezüchtetes Gewebe, als Lösung für dieses Problem gesehen. Im Gegensatz zu den immer beliebteren Ersatzprodukten gibt es aber bislang noch keine Produkte am Markt – mit Ausnahme von zellkultivierten Chicken-Nuggets, die in Singapur zugelassen wurden.

Doch das dürfte sich bald ändern. Immer mehr Startups starteten in den vergangenen Jahren die Entwicklung von Laborfleisch-Produkten, darunter auch das US-Unternehmen Orbillion, das von der Grazerin Patricia Bubner geführt wird. Zwei weitere Startups im Rennen, Mosa Meat aus den Niederlanden und Aleph Farms aus Israel, erhielten nun prominente Unterstützung: Hollywood-Star Leonardo DiCaprio stieg bei ihnen ein.

DiCaprio wird Investor und Berater bei Labor-Burger und -Steak-Pionier

Mosa Meat ist einer der Pioniere im Feld und präsentierte bereits 2013 den ersten zellkultivierten Hamburger der Welt. Seitdem folgte eine stetige Weiterentwicklung und Investoren wie Blue Horizon oder Mitsubishi stiegen ein. Aleph Farms konnte 2018 – ein Jahr nach der Gründung – das weltweit erste zellkultivierte Steak präsentieren. 2021 setzte das Unternehmen mit dem ersten Ribeye-Steak noch eins drauf.

DiCaprio, der sich selbst als „Umweltaktivist“ bezeichnet, will bei beiden Unternehmen nicht nur als Investor, sondern auch als Berater aktiv sein. In einer Aussendung kommentiert er: „Unsere Ernährung zu verändern ist einer der Schlüssel, um die Klimakrise zu bekämpfen. Mit ihren neuen Wegen der Fleischproduktion, eröffnen Mosa Meat und Aleph Farms innovative nachhaltige Wege, um den Wunsch des Konsumenten nach Fleisch zu erfüllen. So lösen beide eines der größten aktuellen Probleme der Fleischindustrie“.

Laut einer Studie der Uni Delft hat Laborfleisch 92 Prozent weniger Einfluss auf das Klima als die industrielle Fleischproduktion. Auch die Luftverschmutzung gehe durch die Umstellung um 92 Prozent zurück. Zudem werde 95 Prozent weniger Platz und 78 Prozent weniger Wasser verbraucht. Und auch am Markt sind die Zukunftsaussichten laut einer McKinsey-Studie gut: Bereits 2030 erwartet man dort für zellkultiviertes Fleisch ein weltweites Marktvolumen von 25 Milliarden US-Dollar.

Deine ungelesenen Artikel:
13.10.2026

Serwas: Innsbrucker Startup beheizt weiteres Schwimmbad mit KI-Servern

Im September hatte Serwas ein Pre-Seed-Investment verkündet. Nun präsentierte das Innsbrucker Startup sein zweites Kundenprojekt.
/artikel/serwas-innsbrucker-startup-beheizt-weiteres-schwimmbad-mit-ki-servern
13.10.2026

Serwas: Innsbrucker Startup beheizt weiteres Schwimmbad mit KI-Servern

Im September hatte Serwas ein Pre-Seed-Investment verkündet. Nun präsentierte das Innsbrucker Startup sein zweites Kundenprojekt.
/artikel/serwas-innsbrucker-startup-beheizt-weiteres-schwimmbad-mit-ki-servern
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller

Im KI-Boom werden immer mehr Server benötigt und diese produzieren viel Wärme. Die Abwärme zum Heizen zu benutzen, liegt also auf der Hand, ein großer Einwand ebenso: Der Bedarf an Heizwärme unterliegt für gewöhnlich starken saisonalen Schwankungen, jener an Rechenleistung nicht. Das Innsbrucker Startup Serwas Technologies will diese Diskrepanz mit seinem System auflösen – brutkasten berichtete erst im September über ein Pre-Seed-Investment für das Unternehmen.

„Wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird“

„Wir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird. Gerade Schwimmbäder sind dafür besonders interessant, weil sie das ganze Jahr über einen hohen Wärmebedarf haben“, erklärt Serwas-Mitgründer Timo Berkmann. Das Startup kann so gleichzeitig Abwärme an Projektpartner und Rechenleistung an externe Unternehmen verkaufen.

Das Innenbecken im StuBay im Tiroler Stubaital | (c) StuBay

In einem Hallenbad in Innsbruck läuft das System bereits. Nun wurde mit dem Freizeitcenter StuBay im Tiroler Stubaital ein weiterer Partner präsentiert. Noch vor Jahresende sollen erste Server in der Anlage aufgebaut und in die bestehende Gebäudetechnik eingebunden werden. Die eigens entwickelte Kühltechnologie ermögliche es, die entstehende Abwärme mit Temperaturen von bis zu 70 °C nutzbar zu machen, ohne dass dafür eine zusätzliche Wärmepumpe benötigt werde, heißt es vom Startup.

Schrittweiser Ausbau im StuBay geplant

Nach der ersten Anbindung gemeinsam mit anderen beteiligten Fachunternehmen soll beim System im StuBay dann ein schrittweiser Ausbau erfolgen, „der sich am Wärmebedarf und den technischen Möglichkeiten des Freizeitcenters orientiert“. Mit dem weiteren Ausbau wolle man einen wachsenden Beitrag zur Wärmebereitstellung leisten.

Nach der erwähnten Pre-Seed-Finanzierung über knapp 300.000 Euro durch Gateway Ventures, Business Angels aus dem Pioneers Club und das MCI Innsbruck will Serwas zudem weiteres Kapital aufnehmen: Aktuell läuft eine Crowdinvestingkampagne des Startups.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Leonardo DiCaprio steigt bei zwei Laborfleisch-Startups ein

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Leonardo DiCaprio steigt bei zwei Laborfleisch-Startups ein

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Leonardo DiCaprio steigt bei zwei Laborfleisch-Startups ein

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Leonardo DiCaprio steigt bei zwei Laborfleisch-Startups ein

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Leonardo DiCaprio steigt bei zwei Laborfleisch-Startups ein

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Leonardo DiCaprio steigt bei zwei Laborfleisch-Startups ein

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Leonardo DiCaprio steigt bei zwei Laborfleisch-Startups ein

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Leonardo DiCaprio steigt bei zwei Laborfleisch-Startups ein

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Leonardo DiCaprio steigt bei zwei Laborfleisch-Startups ein