29.04.2015

Der reichste Mann Asiens investiert in „Jobspotting“ aus Berlin

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Das Jobspotting Team hat allen Grund zu Feiern.

Das oben abgebildete Foto mag vielleicht gestellt sein, doch das Berliner Startup Jobspotting hat tatsächlich allen Grund zum Feiern. Denn für ihre Seed Runde konnten sie Horizons Ventures aus Hongkong gewinnen. Einen hohen sechsstelligen Betrag soll das Startup demnach erhalten haben. Horizons Ventures gehört Li Ka-shing – Er ist der reichste Mann Asiens und namhafter Investor. Nach dem Bloomberg-Milliardärsindex hat er ein Nettovermögen von fast 32 Milliarden Dollar.

„Die besten Dinge im Leben scheinen immer dann zu passieren, wenn man sie am wenigsten erwartet“, hört man von Jobspotting.

Wie kam es dazu? In 2013, als CEO Robin Haak noch im Axel Springer Plug and Play Accelerator Team war, traf er den CTO von Horizont Ventures. Nun, zwei Jahre später, investierte das Unternehmen in das Startup aus Berlin. Das Geld kann das Team rund um Jobspotting gut gebrauchen. Sie wollen nämlich rasch auch ins Ausland expandieren.

„Danke an all jene, die uns bis jetzt unterstützt haben. Wir haben in den kommenden Monaten noch viel mehr zu verkünden…“, so das Gründerteam.

Quelle: Jobspotting

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Hannes Kaufmann (CTO) und Sulejman Ganibegovic (CEO), beide KEBA Digital © Keba

Das international tätige Technologieunternehmen Keba mit Hauptsitz in Linz hat die Ausgründung der Keba Digital bekannt gegeben. Laut einer Presseaussendung soll die neue Unternehmenseinheit die im Konzern vorhandene Software-Erfahrung mit KI-Expertise verknüpfen. Das erklärte Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung industrietauglicher KI-Lösungen, die ohne Kopplung an Keba-Hardware vertrieben werden können.

Integration nach Startup-Insolvenz

Die Grundlagen für diesen Schritt wurden im April 2025 gelegt. Damals übernahm die Keba Gruppe das Linzer KI-Startup 7LYTIX nach dessen Insolvenz. Das Know-how des integrierten Startups fließt nun laut Keba direkt in die Neugründung ein. „Mit Keba Digital bieten wir diese Expertise nun erstmalig hardwareunabhängig in Form von KI-Dienstleistungen und industrietauglichen Plattformen an“, wird Christoph Knogler, CEO der Keba Group AG, zitiert.

CEO mit Exit-Erfahrung

Operativ geleitet wird das Unternehmen von Sulejman Ganibegovic als CEO und Hannes Kaufmann als CTO. Die beiden Manager bringen unterschiedliche berufliche Stationen in das Führungsteam ein.

Ganibegovic ist seit über einem Jahr im Konzern und war zuvor als Vice President Digital Business bei Keba tätig. Laut Unternehmensangaben verfügt er über Erfahrung beim Aufbau und der Skalierung von Softwareunternehmen. Ganibegovic war als CEO der Digitalagentur mogree tätig, bevor sie 2022 an den Münchner Mitbewerber Cloudflight zu einem nicht genannten Betrag verkauft wurde.

Seit über 26 Jahren ist Kaufmann bei Keba beschäftigt. Er war vor dem Wechsel zur neuen Einheit als Leiter der Softwareentwicklung bei Keba Industrial Automation tätig. In dieser Funktion verantwortete er Softwarearchitekturen im Bereich der Robotik und Produktionsanlagen. Die Geschäftsführung fokussiert sich nach eigenen Angaben nun sowohl auf kundenindividuelle KI-Lösungen als auch auf standardisierte digitale Produkte für den industriellen Einsatz.

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