29.10.2020

der brutkasten startet digitale Eventreihe für KMU

Die brutkasten KMU-Roadshow 2020 geht als digitale Eventreihe vom 17.11.2020 bis zum 19.01.2021 in die zweite Runde. Unter dem Leitthema "KMU - unternehmerische Zukunft gestalten" werden bei vier Events vier zukunftsreiche Themen besprochen. Zudem liefern Branchenexperten anhand von Best-Practice-Beispielen Inputs, wie KMU und Startups am besten voneinander lernen können.
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KMU
Anmeldungen sind ab sofort kostenlos möglich | (c) der brutkasten

Auf der einen Seite gibt es in Österreich zahlreiche KMU, die als „Hidden Champions“ in ihren Branchen tätig sind, doch Themen wie Digitalisierung und !!Innovation noch nicht in ihrer „DNA“ verankert haben. Auf der anderen Seite stehen Startups, die Eigenschaften wie Innovationskraft, Zukunftsorientierung, Risikobereitschaft und Erfindergeist mitbringen. Wenn es zur Kollaboration zwischen diesen beiden Welten kommt, entstehen oftmals große Potenziale, um die Herausforderungen der Digitalisierung und des Marktes besser zu meistern.

Die Zielsetzung der Eventreihe 2020

Die brutkasten Eventreihe 2020 hat sich zum Ziel gesetzt, beide Seiten zusammenzubringen und ihnen eine praxisnahe Orientierungshilfe zu geben. KMU sollen so neue Technologien kennenlernen, um ihre bisherigen Geschäftsfelder zu erweitern. Startups wiederum erschließen für ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen neue Vertriebskanäle.

Das praxisnahe Know-How wird anhand von vier Events weitergeben, die sich mit den Zukunftsthemen !!Finanzierung & Investment, Cyber-Sicherheit & digitales Prozessmanagement, nachhaltig Wirtschaften und Internationalisierung beschäftigen.

  • Finanzierung & Investment | 17.11.2020 | 14:00 – 17:00 Uhr
  • Cyber-Sicherheit & Digitales Prozessmanagement | 25.11.2020 | 14:00 – 17:00 Uhr
  • Nachhaltig Wirtschaften | 13.01.2021 | 14:00 – 17:00 Uhr
  • Internationalisierung | 19.01.2021 | 14:00 – 17:00 Uhr

+++ Hier geht’s zur kostenlosen Anmeldung +++

Know-How für Kollaboration

Bereits 2019 konnte der brutkasten im Rahmen einer österreichweiten Roadshow “KMU meet Startups & Corporates” über 300 Kooperationsgespräche zwischen KMU, Startups und Corporates erfolgreich umsetzen. Die brutkasten Eventreihe 2020 schließt an den bereits gemachten Learnings an und wird auch heuer wieder anhand von konkreten Best-Practice-Beispielen aufzeigen, wie Startups und KMU durch eine Kollaboration profitieren können. 

Branchenexperten und Networking

Neben Inputs von Branchenexperten steht das Networking und der gegenseitige Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Das Matchmaking erfolgt auch dieses Jahr wieder über aws connect!

Anhand der vier Themenbereichen werden für KMU konkrete Lösungsmöglichkeiten für ihre Bedürfnisse präsentiert – dies fängt an bei der Schaffung digitaler Vertriebskanäle und reicht bis zum !!Innovationsmanagement. Im Gegenzug erhalten die Startups die Chance, potentielle Kollaborationen und Projekte mit mittelständischen Unternehmen auszuloten.

 Im Vordergrund der Eventreihe stehen folgende Fragestellungen:

  • Welcher Finanzierungsmix macht KMU und Startups zukunftsfit?
  • Welchen Mehrwert bietet digitales Prozessmanagement für das eigene Geschäft?
  • Worauf müssen KMU bei der Cyber-Sicherheit achten und welche Lösungen gibt es dafür am Markt?
  • Wie wird nachhaltiges Unternehmertum in Österreich gelebt?
  • Welche Unterstützung gibt es für KMU & Startups im Bereich der Internationalisierung und wie können neue Märkte erschlossen werden? 

Die Partner der Event-Reihe

Die Eventreihe wird gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice (aws), Cisco Austria, Notar.at, Wiener Städtische Versicherung, accent, tecnet equity und weiteren Netzwerkpartnern umgesetzt.


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EU-Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen bei ihrer Keynote "Europe's Tech Moment" auf der VivaTech in Paris. (c) Martin Pacher | brutkasten

Es ist ein Tag mit zwei Schauplätzen. In Évian-les-Bains geht am Mittwoch der G7-Gipfel zu Ende. Am Abschlusstag sitzen die Chefs der führenden KI-Konzerne, darunter Sam Altman (OpenAI), Dario Amodei (Anthropic), Demis Hassabis (Google DeepMind) und Arthur Mensch (Mistral), mit den Staats- und Regierungschefs bei einem Arbeitsmittagessen zu Frontier-KI, Infrastruktur und Souveränität. Mehrere hundert Kilometer entfernt, auf der VivaTech in Paris, liefern zwei EU-Kommissarinnen die europäische Antwort auf die Frage, ob der Kontinent eigene globale Tech-Champions bauen kann.

Souveränität als europäischer Gegenentwurf

Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, verwies in ihrer Keynote „Europe’s Tech Moment“ selbst auf das G7-Treffen. Weltweit investierten Regierungen massiv in ihre technologische Führung, Europa müsse seine eigene Kapazität stärken, Technologien zu entwickeln, zu produzieren und einzusetzen. Rückenwind holt sie sich aus einem am selben Tag veröffentlichten Eurobarometer: Demnach stufen 79 Prozent der Europäer:innen Digitalpolitik als EU-Top-Priorität ein, 85 Prozent befürworten Investitionen in europäisch entwickelte Infrastruktur, 82 Prozent wollen weniger Abhängigkeit von Drittstaaten.

Untermauert ist diese Linie durch das European Technological Sovereignty Package, das die Kommission Anfang Juni vorlegte: mit dem CHIPS Act 2.0 für die Halbleiter-Wertschöpfungskette und dem Cloud and AI Development Act, der einen einheitlichen Souveränitätsrahmen für Cloud-Dienste schafft. Niemand dürfe einen „Kill-Switch“ über kritische Infrastruktur haben, so hatte Virkkunen die Stoßrichtung bei der Präsentation des Pakets zusammengefasst. Beim Risikokapital benannte sie das Gefälle: Auf die USA entfielen über 50 Prozent des globalen VC, auf China rund 40, auf Europa nur etwa fünf Prozent.

Fünf-Milliarden-Fonds gegen die Fragmentierung

Im Panel „Can Europe Build Global Champions?“ setzte Ekaterina Zaharieva, Kommissarin für Startups, Forschung und Innovation, auf Selbstbewusstsein. Europa habe die besten Deep-Tech-Talente und den größten Binnenmarkt, kranke aber an Fragmentierung. Dagegen verwies sie auf das 28. Regime, ein „europäisches Delaware“ für grenzüberschreitende Gründungen, und auf den Scaleup Europe Fund: fünf Milliarden Euro, seit Mai von EQT gemanagt, erste Investments im Herbst, gedacht, um Deep-Tech-Scale-ups in Europa zu halten.

Ekaterina Zaharieva auf der VivaTech 2026 | (c) VivaTech

Der Kontrapunkt eines Gründers

Den Kontrapunkt lieferte mit Jean-Charles Samuelian ein Gründer, der über sein Boardmandat bei Mistral mit der Runde in Évian verbunden ist, wo Mistral-CEO Mensch am Mittagstisch saß. Der CEO des Gesundheits-Scaleups Alan mag die Erzählung vom benachteiligten Europa nicht. Er habe nie gefragt, was Europa ihm geben solle, sondern wie er ein Problem löse. Wer ein echtes Kategorie-Produkt baue, finde auch Kapital, notfalls global. Das Defizit sei nicht mangelnder Ehrgeiz, sondern eine Kultur, die Risiko scheue, bis hin zum Einkauf.

Anknüpfungspunkte für Österreich

Für das heimische Ökosystem gibt es mehrere Anknüpfungspunkte. Die KI-Infrastruktur, die Virkkunen beschwört, hat in Österreich eine Adresse: Die AI Factory Austria (AI:AT), geführt von Advanced Computing Austria und dem AIT, ist seit Sommer 2025 in Betrieb, der Wiener Coworking-Hub seit Februar offen, ein KI-Supercomputer für Wien soll 2027 folgen. Der CHIPS Act 2.0 betrifft mit Standorten wie Infineon in Villach oder AT&S beim Advanced Packaging unmittelbar heimische Player. Und die Debatte um Spätphasen-Kapital spiegelt die hiesige Diskussion um einen Dachfonds und institutionelles Wachstumskapital.

Die eigentliche Frage: Kauft Europa seine Innovation?

Am Ende verschob Zaharieva die Frage von der Finanzierung zur Nachfrage: Es gehe nicht mehr darum, ob Europa Kapital für Skalierung finde, sondern ob es seine eigene Innovation auch kaufe. Der erste Kunde müsse oft die öffentliche Hand sein. Während in Évian über die großen Linien verhandelt wird, liegt die Antwort darauf bei den Einkäufer:innen.

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AI Summaries

der brutkasten startet digitale Eventreihe für KMU

Das praxisnahe Know-How wird anhand von vier Events weitergeben, die sich mit den Zukunftsthemen Finanzierung & Investment, Cyber-Sicherheit & Digitales Prozessmanagement, Nachhaltig Wirtschaften und Internationalisierung.
  • Finanzierung & Investment | 17.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Cyber-Sicherheit & Digitales Prozessmanagement | 25.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Nachhaltig Wirtschaften | 13.01.2021 | 14:00 – 17:00
  • Internationalisierung | 19.01.2021 | 14:00 – 17:00

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  • Finanzierung & Investment | 17.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Cyber-Sicherheit & Digitales Prozessmanagement | 25.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Nachhaltig Wirtschaften | 13.01.2021 | 14:00 – 17:00
  • Internationalisierung | 19.01.2021 | 14:00 – 17:00

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  • Finanzierung & Investment | 17.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Cyber-Sicherheit & Digitales Prozessmanagement | 25.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Nachhaltig Wirtschaften | 13.01.2021 | 14:00 – 17:00
  • Internationalisierung | 19.01.2021 | 14:00 – 17:00

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  • Finanzierung & Investment | 17.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Cyber-Sicherheit & Digitales Prozessmanagement | 25.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Nachhaltig Wirtschaften | 13.01.2021 | 14:00 – 17:00
  • Internationalisierung | 19.01.2021 | 14:00 – 17:00

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  • Finanzierung & Investment | 17.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Cyber-Sicherheit & Digitales Prozessmanagement | 25.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Nachhaltig Wirtschaften | 13.01.2021 | 14:00 – 17:00
  • Internationalisierung | 19.01.2021 | 14:00 – 17:00

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  • Finanzierung & Investment | 17.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Cyber-Sicherheit & Digitales Prozessmanagement | 25.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Nachhaltig Wirtschaften | 13.01.2021 | 14:00 – 17:00
  • Internationalisierung | 19.01.2021 | 14:00 – 17:00

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  • Finanzierung & Investment | 17.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Cyber-Sicherheit & Digitales Prozessmanagement | 25.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Nachhaltig Wirtschaften | 13.01.2021 | 14:00 – 17:00
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  • Finanzierung & Investment | 17.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Cyber-Sicherheit & Digitales Prozessmanagement | 25.11.2020 | 14:00 – 17:00
  • Nachhaltig Wirtschaften | 13.01.2021 | 14:00 – 17:00
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  • Nachhaltig Wirtschaften | 13.01.2021 | 14:00 – 17:00
  • Internationalisierung | 19.01.2021 | 14:00 – 17:00