19.07.2016

Deloitte: Unternehmen und Startups für Flüchtlings-Integration

Gesellschaftliche Problemstellungen als Unternehmen zusammen mit Startups angehen - das ist der Plan von Deloitte Österreich. Der Future Fund wurde gegründet, um in den nächsten fünf Jahren anerkannten Flüchtlingen einen Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Social Entreperneurs spielen dabei eine wichtige Rolle und werden von Deloitte gefördert.
/artikel/deloitte-arbeitsplaetze-fluechtling
(c) Frank Gärtner - fotolia.com: Social Startups sollen Arbeitsplätze für geflüchtete Menschen schaffen.

In den nächsten fünf Jahren sollen soziale Projekte vermehrt unterstützt werden. Dafür soll ein Budget von einer Million Euro an direkten Geldmitteln sowie Pro Bono Leistungen von 10.000 Arbeitsstunden aufgewendet werden. Ziel von Deloitte und dessen Future Fund ist es, „einen nachhaltigen Beitrag zur Bewältigung aktueller Herausforderungen an der Schnittstelle von Gesellschaft und Wirtschaft zu leisten.“

Eine der aktuellen Herausforderungen ist das Thema Flüchtlinge. In den kommenden drei Jahren stehen Bildung sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen für anerkannte Flüchtlinge in Kooperation mit Social Startups daher im Mittelpunkt des Programms. „Nur wenn es gelingt, den Geflüchteten eine echte Perspektive zu geben, können sie ein aktiver Teil unserer Gesellschaft werden“, sagt Bernhard Gröhs von Deloitte Österreich. Die erfolgreiche Integration von anerkannten Flüchtlingen hänge maßgeblich von zwei eng verbundenen Faktoren ab – Bildung und Chancen am Arbeitsmarkt.

3-Ebenen-Aktionsplan

Um einen größtmöglichen Erfolg zu erzielen, wurde ein dreistufiger Arbeitsplan ausgearbeitet. Zunächst hat es sich der Future Fund zum Ziel gesetzt, Bildung, Spracherwerb und Pflichtschulabschlüsse für geflüchtete Menschen zu fördern. Das soll vor allem in Zusammenarbeit mit der Diakonie Österreich passieren, deren Bildungszentrum BACH in Mödling sowie das Integrationshaus Imst finanziell von Deloitte unterstützt werden.

Redaktionstipps

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Schaffung von Arbeitsplätzen für schutzbedürftige Personen.

Social Entrepreneurs gesucht

Dazu hat Deloitte in Kooperation mit dem Impact Hub Vienna die Startup-Initiative found! ins Leben gerufen. Hierbei werden gezielt Social Entrepreneurs gesucht, die mit ihren Geschäftsideen Arbeitsplätze für Menschen mit Fluchthintergrund schaffen. Um ins Programm aufgenommen zu werden, können sich Startups bis 4. September 2016 bewerben.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob es sich um Einzelpersonen, Teams oder bereits bestehende Initiativen handelt. Die sechs vielversprechendsten Ideen werden anschließend ausgewählt und in einem sechsmonatigen Inkubationsprozess begleitet. Drei der Soical Entrepreneurs werden zusätzlich finanziell unterstützt. Am Ende der Inkubationsphase im März sollen die Startups dazu bereit sein, sich mit ihren jeweiligen Sozialprojekten am Markt zu etablieren.

Sowohl für die Bildungs-Offensive als auch für das Startup-Programm stellt Deloitte unentgeltlich Experten als Coaches zur Verfügung, die zum Gelingen der Projekte beitragen sollen. Mit dem Programm „unterstützen wir einerseits kreative junge Unternehmer, andererseits schaffen wir Arbeitsplätze mit Zukunft für Menschen mit Fluchthintergrund“, sagt Gröhs.

Weitere Informationen

Deine ungelesenen Artikel:
17.06.2026

Teilma: Heizma verteilt nun Solar-Strom – auch in der Nacht

Das Wiener Startup Heizma setzt mit der "Bürgerenergiegemeinschaft" Teilma ein weiteres Angebot im Energiebereich um.
/artikel/teilma-heizma-verteilt-nun-solar-strom-auch-in-der-nacht
17.06.2026

Teilma: Heizma verteilt nun Solar-Strom – auch in der Nacht

Das Wiener Startup Heizma setzt mit der "Bürgerenergiegemeinschaft" Teilma ein weiteres Angebot im Energiebereich um.
/artikel/teilma-heizma-verteilt-nun-solar-strom-auch-in-der-nacht
Heimzma
© Alissar Najjar - Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew und Valentin Perkonigg von Heizma.

2024 als Wärmepumpen-Installateur gestartet positioniert sich das Wiener Startup Heizma mittlerweile als „ganzheitlicher Anbieter moderner Energielösungen“. Der Hintergrund: Der Wärmepumpen-Ausbau wurde bis Ende 2024 massiv gefördert und das Unternehmen baute sein Geschäftsmodell – zunächst sehr erfolgreich – darauf auf. Mit dem Förderstopp brach der Markt um 85 Prozent ein und Heizma reagierte unter anderem mit Produktdiversifizierung (brutkasten berichtete).

Zuletzt 2 Mio. Euro Monatsumsatz

Hinzu kamen Photovoltaik, Stromspeicher und E-Auto-Ladestationen. Zudem wurde mit meo Energy eine Energiemanagement-Lösung aus der Insolvenz übernommen und später in „Optima“ umbenannt. Der Strategiewechsel trägt Früchte: Zuletzt vermeldete Heizma im April mit zwei Millionen Euro den bislang höchsten Monatsumsatz.

Teilma: Energiegemeinschaft auch für Haushalte ohne eigene PV-Anlage

Nun kommt mit Teilma ein neues Angebot im Bereich Energiegemeinschaft hinzu. Über dieses können auch Haushalte, die selbst keine Photovoltaik-Anlage betreiben, überschüssigen Strom anderer Teilnehmer beziehen. Das passiert parallel zum Bezug vom bisherigen Stromanbieter und wird über „Optima“ gesteuert. Kund:innen sollen dabei letztlich von Preisvorteilen profitieren.

Kowatschew: „Machen Sonnenstrom alltagstauglicher“

Durchschnittlich sollen damit laut Heizma 80 Prozent des Stromverbrauchs abgedeckt werden, an sonnigen Tagen sogar bis zu 98 Prozent. Der Clou: Die Versorgung geht dank Stromspeicher auch in der Nacht weiter, wenn die Photovoltaik-Anlagen nicht produzieren. „Energiegemeinschaften sind großartig – aber häufig mit einer Schwachstelle verbunden: der Nacht. Genau dann, wenn besonders viel Energiebedarf herrscht, war Gemeinschaftsstrom bisher oft nicht verfügbar. Mit Teilma schließen wir diese Lücke“, kommentiert Heizma-Co-Founder und -CEO Michael Kowatschew. Man mache Sonnenstrom damit alltagstauglicher.

Günstigere regionale Variante

Einspeiser erhalten 8,40 Cent, Bezieher zahlen 10,90 Cent pro Kilowattstunde netto. Dabei gibt es die „Bürgerenergiegemeinschaft“ in zwei Varianten: einer österreichweiten und einer regionalen innerhalb einzelner Netzgebiete. Bei letzterer entfallen Teile der Netzentgelte. Wenn so eine regionale Zuordnung möglich sei, erfolge diese für Mitglieder automatisch, heißt es vom Startup.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Deloitte: Unternehmen und Startups für Flüchtlings-Integration

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Deloitte: Unternehmen und Startups für Flüchtlings-Integration

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Deloitte: Unternehmen und Startups für Flüchtlings-Integration

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Deloitte: Unternehmen und Startups für Flüchtlings-Integration

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Deloitte: Unternehmen und Startups für Flüchtlings-Integration

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Deloitte: Unternehmen und Startups für Flüchtlings-Integration

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Deloitte: Unternehmen und Startups für Flüchtlings-Integration

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Deloitte: Unternehmen und Startups für Flüchtlings-Integration

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Deloitte: Unternehmen und Startups für Flüchtlings-Integration