08.10.2025
NEUERFINDUNG

DeepOpinion wird zu Otera – Innsbrucker KI-Startup vollzieht Rebranding

Das Innsbrucker KI-Startup DeepOpinion hat sich von einem kleinen Unternehmen aus Tirol zu einem globalen Key-Player entwickelt. Und verpasst sich nun einen neuen Anstrich, wie Co-Founder Stefan Engl erzählt.
/artikel/deepopinion-otera
Steve Ramershoven & Stefan Engl DeepOpinion
DeepOpinion Founder Steve Ramershoven & Stefan Engl (c) DeepOpinion

Das Innsbrucker AI-Startup DeepOpinion hat sich auf die Automatisierung von Unternehmensprozessen durch Agenten spezialisiert. Damit holte es 2022 eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von zwei Millionen Euro. Rund zwei Jahre danach folgte eine Series-A-Runde (elf Millionen Euro) angeführt von Red River West und Alpha Intelligence Capital. Auch die bestehenden Investoren Lunar Ventures und Stride VC zogen damals mit.

DeepOpinion: „Massiv weiterentwickelt“

Heute nutzen namhaften Kunden wie Allianz, Erste Group, Bitpanda, Saab, Bayer, Hannover Re und Siemens die KI-Lösung des Startups, das als kleines Team begann, heute über mehr als 70 Mitarbeiter:innen zählt und in 19 Ländern vertreten ist.

Mit ein Grund warum man jetzt ein Rebranding vollzieht, wie Co-Founder Stefan Engl dem brutkasten berichtet. Der neue Name: Otera. „Wir haben uns massiv weiterentwickelt und internationalisiert“, sagte er. „Und dem Ganzen einen richtigen Look verpasst. ‚Otera – autonoumus era‘ steht für eine neue Ära, die hier mit uns startet.“

„Look aus einem Guss“

Strukturell ändert sich an den Kunden-Features nichts, nur die Business-Identity wird neu. „Die Kommunikation, die Klarheit, Farben, Transparenz – schlicht der gesamte Look wird mehr aus einem Guss; unsere Vision, unser Purpose und unsere Values werden gestärkt“, so Engl weiter, der das Rebranding mit Key-Partnern die letzten Tage über besprochen und dafür rein positives Feedback erhalten hat.

„Ein Rebranding vollführst du nicht, wenn nichts passiert“, so Engl. „Wir tragen unserem Wachstum Rechnung damit und spiegeln das wider, wie wir wahrgenommen werden.“

Deine ungelesenen Artikel:
23.10.2026

Traivelling: Wiener Startup meldet Konkurs an

Über die Reise-Plattform Traivelling wurde ein Konkursverfahren am Handelsgericht Wien eröffnet. Zuletzt wollte man sich verstärkt im B2B-Bereich aufstellen.
/artikel/traivelling-wiener-startup-meldet-konkurs-an
23.10.2026

Traivelling: Wiener Startup meldet Konkurs an

Über die Reise-Plattform Traivelling wurde ein Konkursverfahren am Handelsgericht Wien eröffnet. Zuletzt wollte man sich verstärkt im B2B-Bereich aufstellen.
/artikel/traivelling-wiener-startup-meldet-konkurs-an
Elias und Matthias Bohun von Traivelling bei der Prämierung der besten Geschäftsidee Niederösterreichs 2019
Elias und Matthias Bohun von Traivelling bei der Prämierung der besten Geschäftsidee Niederösterreichs 2019 (c) Daniela Matejschek

Interkontinentale Zugreisen einfach und nachhaltig zu ermöglichen, dafür wurde Traivelling vor gut fünf Jahren gegründet. Ursprünglich war das Unternehmen im B2C-Bereich tätig. Privatpersonen sollten ohne großartige Recherche weite Strecken mit dem Zug zurücklegen können. Zuletzt wollte man sich im B2B-Bereich verstärken, doch nun ist das Unternehmen insolvent. Ein Konkursverfahren am Handelsgericht Wien wurde eröffnet.

„Wir arbeiten in einem knappen Margenbereich“

Zuletzt arbeitete Traivelling daran, eine Softwareschnittstelle im B2B-Bereich anzubieten, über die Tickets weitervermittelt werden sollten. Das Wiener Startup hätte dafür monatliche Fees von B2B-Partnern und eine Provision von Bahnfirmen erhalten. Aus einer Aussendung des Kreditschutzverbands KSV1870 geht hervor, dass Traivelling dadurch Umsätze in einer Größenordnung generieren wollte, die für einen langfristigen Unternehmenserfolg entscheidend sein sollten. Im Endeffekt war laut KSV 1870 eben diese Softwareschnittstelle für die Nutzung durch Unternehmenskunden, also der B2B-Bereich, die Ursache für die Insolvenz.

Die Entwicklung dieser Schnittstelle konnte nämlich bis dato nicht fertiggestellt werden. Auch ein Rettungsversuch durch Verhandlungen mit Investoren scheiterte. „Es waren unüberbrückbare vertragliche Differenzen zwischen den Investoren und uns“, erklärt Geschäftsführer Elias Bohun, der die Namen der Investoren nicht nennen möchte.

„Wir arbeiten in einem knappen Margenbereich. Am Ende ist uns leider das Geld ausgegangen, obwohl wir jeden Tag Buchungen hatten. Wir hätten aber ein Vielfaches gebraucht“, sagt Bohun. Bereits gebuchte Tickets würden ihre Gültigkeit behalten. Das Unternehmen hatte zwei Mitarbeiter.

Die Verbindlichkeiten betragen laut Kreditschutzverband 435.000 Euro, rund 200 Gläubiger seien betroffen. Die Zahl der Gläubiger sei so groß, weil Traivelling sich unter anderem mittels Crowdfunding finanzierte.

Crowdfunding und FFG-Förderung

Das Startup konnte im Jahr 2025 über eine Crowdfunding-Aktion 200.000 Euro einsammeln (brutkasten berichtete). Um diese Summe zu erreichen, habe es laut Geschäftsführer Elias Bohun nur zehn Tage gebraucht. Zusätzlich erhielt das Wiener Startup eine FFG-Basisförderung. Insgesamt konnten man eine Finanzierung in Höhe von rund 600.000 Euro aufstellen.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

DeepOpinion wird zu Otera – Innsbrucker KI-Startup vollzieht Rebranding

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

DeepOpinion wird zu Otera – Innsbrucker KI-Startup vollzieht Rebranding

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

DeepOpinion wird zu Otera – Innsbrucker KI-Startup vollzieht Rebranding

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

DeepOpinion wird zu Otera – Innsbrucker KI-Startup vollzieht Rebranding

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

DeepOpinion wird zu Otera – Innsbrucker KI-Startup vollzieht Rebranding

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

DeepOpinion wird zu Otera – Innsbrucker KI-Startup vollzieht Rebranding

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

DeepOpinion wird zu Otera – Innsbrucker KI-Startup vollzieht Rebranding

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

DeepOpinion wird zu Otera – Innsbrucker KI-Startup vollzieht Rebranding

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

DeepOpinion wird zu Otera – Innsbrucker KI-Startup vollzieht Rebranding