01.10.2025
STAURAUM

Deckenwunder: Storage-Startup aus Oberösterreich bringt Stauraum an die Decke

Mit ihrer Idee wollen Georg Pichler und Mario Jacobi mehr Platz in Wohnungen, Garagen und Kellern schaffen. Ihr Startup Deckenwunder setzt dabei auf modulare Boxen, die an der Decke befestigt werden und so Stauraum schaffen, wo normalerweise ungenutzte Leere bleibt.
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Deckenwunder, Höhle der Löwen, HDL
© Deckenwunder/FB

Mario Jacobi und Georg Pichler haben mit Deckenwunder aus Hörsching (OÖ) ein Aufbewahrungssystem erschaffen, das ungenutzten Stauraum unter der Zimmerdecke nutzbar machen möchte. Dabei werden Schienen an der Decke montiert, die dazugehörigen Boxen lassen sich dann einschieben und halten bis zu 30 Kilogramm Gewicht.

Deckenwunder mit Klappsystem

Mit ihrem Produkt wollen sie ein alltägliches Problem lösen und Ordnung und Effizienz in den Alltag bringen. Die Schienen bestehen aus Industriestahl; die Boxen verfügen über ein simples Klappsystem. Die Montage soll ohne Spezialwerkzeug möglich sein.

Zudem sind die Schienen anpass- und modular erweiterbar. Ein Set besteht aus einer Box, zwei Schienen, zwei Streben, acht Beilagscheiben und acht Flügelmuttern.

Staub und Hochwasser

Das Deckenwunder-Team argumentiert damit, dass man mit ihrem System Staub von gelagerten Gegenständen fernhalten könne. „Da Staub in der Regel von unten nach oben aufsteigt, bleibt der obere Bereich des Raums meist sauberer. Dies reduziert die Notwendigkeit, gelagerte Gegenstände ständig reinigen zu müssen“, schreibt das Unternehmen auf seiner Website.

Ein weiterer Vorteil der Deckenlagerung sei die erhöhte Sicherheit für Gegenstände. Durch die Lagerung an der Decke seien diese nicht nur vor Staub, sondern auch vor möglichen Schäden durch Überschwemmungen oder Schädlingen geschützt. „Dies ist besonders in Kellern oder Garagen von Vorteil, wo solche Risiken höher sind“, so das Gründerduo.

Deckenwunder in der Höhle der Löwen

Deckenwunder wagt sich am 6. Oktober in die deutsche Startup-Show „Höhle der Löwen“ und fordert 200.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

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Jonas Finck und Philip Pauer, Vorstände der Reploid Group AG | (c) Reploid / Stefan Beiganz
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Spätestens seit seinem Börsengang im Direct Market Plus der Wiener Börse vor etwa einem Jahr ist das Welser Scaleup Reploid einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Seitdem folgten eine Reihe von News, darunter mehrere hochrangige Personalien, Finanzierungen und neue Kooperationen. Nun untermauert das Unternehmen, das Insektenzuchtanlagen für die Verwertung von biologischem Abfall zu Dünger und Tierfutter baut, seine Ambitionen mit aktuellen Zahlen.

38 Mio. Euro Umsatz, neun Mio. Euro Gewinn

Der Umsatz konnte demnach im Vorjahr von fünf Millionen Euro im Jahr 2024 auf 38 Millionen Euro gesteigert werden, das Ergebnis vor Steuern von einer Million auf zwölf Millionen. Damit stehe 2025 ein Jahresüberschuss von neun Millionen Euro zu Buche. Dabei handelt es sich noch um vorläufige Zahlen für das Vorjahr – die finalen Ergebnisse sollen im August veröffentlicht werden. „Es ist uns gelungen, die für das Geschäftsjahr 2025 gesetzten ambitionierten Ertragsziele zu erreichen. Dies unterstreicht die Tragfähigkeit unseres hoch skalierbaren Geschäftsmodells“, kommentiert Gründer und CEO Philip Pauer in einer Aussendung.

Neue Tochtergesellschaft und neues Joint Venture

Rund um die Veröffentlichung dieser Zahlen gab es von Reploid in den vergangenen Tagen zudem eine ganze Reihe von Ankündigungen. So wurde etwa mit der Reploid Regreen GmbH eine eigene Gesellschaft für das Düngergeschäft mit ausgegründetem ehemaligen Borealis-Manager Andreas Steinbüchler als Geschäftsführer ausgegründet. Außerdem verkündete man den Start einer Partnerschaft mit der deutschen PreZero in Form eines Joint Ventures.

Nordamerika als „zentraler Wachstumsmarkt“

Kommuniziert wurden überdies Pläne zu einer Expansion nach Nordamerika, das als „zentraler Wachstumsmarkt“ bezeichnet wird. Dazu wurde der im Insektenzuchtbereich erfahrene kanadische Manager Keith Driver als Head of Business Development, North America, bestellt. CEO Pauer zu den Expansionsplänen: „Wie auch in anderen Regionen gewinnen dort die Behandlung von Lebensmittelabfällen sowie die Produktion von Insektenprotein, hochwertigen Fetten und organischen Düngemitteln zunehmend an Bedeutung. Das bildet eine starke Grundlage für den Ausbau unseres Geschäfts in dieser Region.“

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