11.01.2023

dataPad: SaaS-Startup aus Niederösterreich erhält siebenstelliges Investment

Das SaaS-Startup dataPad aus Niederösterreich gewinnt Business Angel Markus Neumayr als strategischen Investor, der ein Viertel der Firmenanteile übernimmt.
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dataPad CEO Ursula Haimberger und Business Angel Markus Neumayr (c) dataPad

Die IGCP Capital Partners GmbH, eine Investment- und Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Wien, ermöglicht den Einstieg von Markus Neumayr als strategischen Investors und Partners bei der dataPad GmbH, einem SaaS-Startup aus Niederösterreich mit Sitz in Klosterneuburg. IGCP soll dataPad im Akquisitionsprozess geeigneter Investor:innen unterstützt und die Transaktion abgewickelt haben.

Seit der Unternehmensgründung im Jahr 2018 sei dataPad laut eigenen Angaben stark gewachsen. Das SaaS (Software as a Service) Startup soll eine cloudbasierte Software entwickelt haben, die sämtliche analoge Prozesse in Unternehmen rechtskonform digitalisieren soll. Das Gründungsteam soll schon längere Zeit auf der Suche nach geeigneten strategischen Partner:innen sein, um die Expansion und Internationalisierung des Geschäftsmodells zu unterstützen.

Neumayr übernimmt 25,10 Prozent der Firmenanteile

Markus Neumayr habe nun als geschäftsführender Gesellschafter der MN Beteiligung GmbH 25,10 Prozent der Firmenanteile von dataPad übernommen. Als international bekannter Business Angel sei Neumayr darüber hinaus als Managing Director des Software- und Beratungsunternehmen Ramsauer & Stürmer Software GmbH tätig. Neumayr soll das SaaS-Startup vor allem als strategischer Investor mit langjähriger Erfahrung im Bereich von Business Software Lösungen unterstützen.

Ursula Haimberger, Geschäftsführerin der dataPad GmbH, zufolge verfüge IGCP Capital Partners als Beteiligungsgesellschaft über ein ausgedehntes Investorennetzwerk. Auf der Suche nach Investor:innen habe dataPad vor allem auf wertstiftende Synergien Wert gelegt. “Das hervorragende Know-How von ICGP hat uns geholfen, die gewünschte Transaktion nach unseren Vorstellungen professionell umzusetzen”, so Haimberger. ICGP sei sowohl auf Merger & Acquisition-Transaktionen sowie auf die damit verbundene Beratung bei der Investorensuche spezialisiert.

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Wolfgang Hattmannsdorfer | (c) drehwerk / Peter Mayr
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Rufe nach mehr politischer Rückendeckung für den Life-Science-Standort gibt es, wie auch in anderen Bereichen, schon lange. Bewegung in die Sache bringt nun einmal mehr die geopolitische Lage, konkret vor allem weitere Zolldrohungen durch US-Präsident Donald Trump. Bei einem gemeinsamen Medientermin von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer mit Pavol Dobrocky, Präsident des Verbands der pharmazeutischen Industrie Österreichs, Pharmig, machte der Minister nun einige diesbezügliche Ankündigungen, wie die Tageszeitung „Die Presse“ berichtet.

„Life-Science-Aktionsplan“

Diesen Herbst will die Regierung demnach einen „Life-Science-Aktionsplan“ erarbeiten. Man wolle die Innovationskraft des Sektors stärken, die Standortkosten senken, um mehr Produktion zu ermöglichen, und die Durchführung klinischer Studien erleichtern, wird Hattmannsdorfer in der „Presse“ zitiert. Zudem soll der Industriestrompreis künftig auch für die Erzeugung pharmazeutischer Grundstoffe gelten.

Life-Science-Startups bei Skalierung helfen

Konkret äußerte sich der Minister auch zu Life-Science-Startups. Diesen wolle man dabei helfen, schneller zu skalieren und ihre Produkte in den Markt zu bringen. Laut Austrian Startup Monitor 2025 ist die Branche mit 14,4 Prozent aller Startups die zweitgrößte innerhalb des heimischen Startup-Ökosystems nach IT/Softwareentwicklung.

Zudem wolle man auf EU-Ebene erreichen, dass die Life Sciences in den europäischen Industrial Accelerator Act aufgenommen werden. Der Gesetzesvorschlag soll etwa Investitionen in Produktionsstätten erleichtern und sehe auch „made in EU“-Kriterien bei öffentlichen Ausschreibungen vor. Außerdem denke man Beihilfen an, um Pharmaproduktionen in Österreich zu halten.

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