28.03.2023

Das sind die zwei Neuen in der „Höhle der Löwen“ – Kofler und Rosberg weg

Die Höhle der Löwen startet wieder. Alte Investoren gehen, zwei neue Gesichter kommen zur Investment-Show dazu.
/artikel/das-sind-die-zwei-neuen-in-der-hoehle-der-loewen-kofler-und-rosberg-weg
Höhle der Löwen, Jana Ensthaler, Tillman Schulz, Nico Rosberg
(c)RTL / Bernd-Michael Maurer - Jana Ensthaler und Tillman Schulz betreten in der neuen Staffel die Höhle der Löwen-Bühne.

Am 3. April startet die Frühjahrs-Staffel der Höhle der Löwen. Neben den bekannten Gesichtern wie Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer, Nils Glagau, Dagmar Wöhrl und Judith Williams gesellen sich nun zwei neue Löw:innen dazu: Janna Ensthaler und Tillman Schulz. Nico Rosberg musste die Sendung verlassen, der brutkasten berichtete.

Jana Ensthaler neue Investorin in der Höhle der Löwen

Janna Ensthaler ist Serien-Unternehmerin und Investorin. Sie gründete Unternehmen mit und investiert in nachhaltige Technologien und digitale Innovation. Das „Manager Magazin“ zählte sie zu den 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft.

„Ich freue mich sehr, Teil der neuen Löwen-Staffel sein zu dürfen. Als vierfache Gründerin (Anm.: u.a. Glossybox) ist es mir eine Herzensangelegenheit, meine Erfahrung, mein Wissen und meine Expertise weiterzugeben und dabei den Erfolgsweg spannender Ideen und Gründer:innen begleiten zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass es die Aufgabe unserer Generation ist, sich den Herausforderungen der Klimakrise zu stellen und innovative Lösungsansätze auf die Straße zu bringen – damit möchte ich nun als Investorin, mit dem Fokus auf nachhaltige Technologien, meinen Beitrag leisten“, sagt sie.

Tillmann Schulz zweiter neuer Löwe

Mit seinen 33 Jahren ist der gebürtige Dortmunder Schulz der bislang jüngste Löwe der Höhle der Löwen. Und zugleich geschäftsführender Gesellschafter mehrerer Unternehmen: MDS Holding, HMF Food Production, Motido, Merx Bellavie, PRO DIMI Pharma und Springrock US Corporation.

„Als geschäftsführender Gesellschafter eines international tätigen Familienunternehmens weiß ich, dass es nicht einfach ist, sich auf dem Markt durchzusetzen. In einer immer globaleren Welt kann der Wettbewerb manchmal sehr gnadenlos sein. Daher möchte ich meine Erfahrungen und mein Wissen teilen und die Gründer:innen auf dem Weg zur Erfüllung ihrer Träume und Ziele nach besten Kräften unterstützen. Ich bin äußerst gespannt auf Innovationen und Herausforderungen und freue mich sehr auf das Kennenlernen von tollen Gründer:innen“, so Schulz.

Höhle der Löwen wird international

VOX-Unterhaltungschefin Kirsten Petersen zu den Neo-Löw:innen: „Ich freue mich sehr, dass unser Löwen-Rudel weiter wächst und wir mit Janna Ensthaler und Tillman Schulz zwei starke Neuzugänge haben, die das Portfolio unserer Investor:innen nochmal erweitern. Mein herzlicher Dank gilt Georg Kofler, der den gemeinsamen Investorensessel vorerst komplett an seinen Geschäftspartner Ralf Dümmel abgibt und deshalb in der kommenden Frühjahrsstaffel nicht dabei ist. Wie für Nico Rosberg gilt auch für ihn: Georg Kofler ist jederzeit herzlich eingeladen, wieder in ‚Die Höhle der Löwen‘ zurückzukehren.“

Neben den üblichen Skurrilitäten, wie einem Bären, der einen Halbmarathon läuft, einem Roboter, der durch Wände sieht und einem Fußballer-Model, wird der neuesten Staffel auch ein internationaler Anstrich verpasst. Dagmar Wöhrl etwa ist mit einem ihrer Startups in Malaysia, Ralf Dümmel ist mit einem Gründer in Island und ein Startup stellt sich in Mexiko vor.

Deine ungelesenen Artikel:
20.10.2026

Wiener Startup Prewave startet KI-Agenten für die finanzielle Bewertung von Lieferkettenrisiken

Das Wiener Startup Prewave will Unternehmen mit KI-Agenten helfen, Risiken nicht nur früher zu erkennen, sondern auch ihre finanziellen Folgen einzuschätzen und gezielter über Gegenmaßnahmen zu entscheiden.
/artikel/wiener-startup-prewave-startet-ki-agenten-fuer-die-finanzielle-bewertung-von-lieferkettenrisiken
20.10.2026

Wiener Startup Prewave startet KI-Agenten für die finanzielle Bewertung von Lieferkettenrisiken

Das Wiener Startup Prewave will Unternehmen mit KI-Agenten helfen, Risiken nicht nur früher zu erkennen, sondern auch ihre finanziellen Folgen einzuschätzen und gezielter über Gegenmaßnahmen zu entscheiden.
/artikel/wiener-startup-prewave-startet-ki-agenten-fuer-die-finanzielle-bewertung-von-lieferkettenrisiken
Prewave
Harald Nitschinger, Gründer von Prewave | (c) Prewave

Es nennt sich Quantified Resilience und soll zeigen, was Lieferkettenrisiken tatsächlich kosten. Das neue Portfolio des Wiener Startups adressiert die Risikolandschaft für globale Lieferketten, die sich seit Covid, der Chipknappheit sowie dem Krieg im Iran und in Russland verändert hat. Unternehmen haben in den vergangenen Jahren darauf reagiert und auf mehr Transparenz gesetzt, mehr Lieferanten überwacht und mehr Signale und Warnmeldungen verfolgt. Doch Einkaufsteams wollen nicht mehr Informationen, meint Co-Founder und seit Jänner alleiniger CEO Harald Nitschinger. „Sie wollen eine belastbare Entscheidungsgrundlage“, sagt er und bezieht sich auf eine Gartner-Studie aus 2026 mit dem Titel: „Market Overview for Supplier Risk Management Solutions.“ Teams, die ihre Zeit damit verbringen, schwer fassbare Risiken bei Sub-Tier-Lieferanten zu recherchieren und zu bewerten, hätten kaum Kapazitäten, um langfristige Resilienz aufzubauen.

Prewave: KI-Agenten übernehmen Recherche

Hier soll Quantified Resilience helfen, die globalen Risikodaten von Prewave mit den eigenen Daten eines Unternehmens zu verbinden, darunter Stücklisten, Lagerbestände, alternative Bezugsquellen und Umsatzzahlen. Spezialisierte KI-Agenten würden dann die Recherche übernehmen, Risiken priorisieren und deren mögliche finanzielle Auswirkungen auf das Unternehmen bewerten.

Ein Bestandteil des neuen KI-Portfolios heißt Prewave Respond und beinhaltet KI-Agenten, die Signale aus der gesamten Plattform bündeln und Risikosituationen danach ordnen, wie dringend Handlungsbedarf besteht. Risikomanager würden so auf einen Blick sehen, welche Situationen jetzt Aufmerksamkeit erfordern und welche warten können. Die Agenten lassen sich an die eigenen Prozesse und Prioritäten des jeweiligen Unternehmens anpassen.

Plattform zeigt Betroffenheit

„Die Bewertung einer Störung hat unser Risikoteam früher einen halben Tag gekostet, plus Abstimmung mit den Konzerneinkäufern, um die Auswirkungen auf die Lieferanten zu verifizieren“, erklärt Verena Rausch, Group Risk Manager bei der Vaillant Group, wie Prewave den Aufwand bei der Bewertung einzelner Störungen reduziert. „Beim Erdbeben von Kumamoto hat Prewave rund 50 aufgezeigte Lieferanten auf 11 eingegrenzt, die geprüft werden mussten, und einen unmittelbaren Produktionsstopp aufgezeigt. Das verkürzt den Zeitaufwand für jede Bewertung.“

Der Schlüssel zu dieser Priorisierung liege darin zu verstehen, was eine Störung für das Geschäft bedeutet. Die Prewave-Plattform kombiniert Informationen zu globalen Ereignissen, Lieferantenstandorten, Tier-n-Beziehungen und Rohstoffabhängigkeiten mit den eigenen Lieferketten- und ERP-Daten des Unternehmens. Sie zeige so, welche Lieferanten, Materialien oder Produkte tatsächlich betroffen sind.

Für Nitschinger ist Quantified Resilience der nächste Schritt im Umgang mit zunehmend komplexen Lieferkettenrisiken: „Unseren Kunden fehlt es nicht an Informationen. Im Gegenteil, sie werden mit Warnmeldungen, Ratings und Lieferanten-Updates überflutet. Wir geben ihnen jetzt Werkzeuge an die Hand, die diese Signale in eine konkrete Entscheidungsgrundlage verwandeln: Was verdient meine Aufmerksamkeit? Wo bin ich tatsächlich exponiert? Was steht finanziell auf dem Spiel? Und wo sollten wir Resilienz aufbauen, um die größte Wirkung zu erzielen? Quantified Resilience macht diese Zusammenhänge messbar und damit steuerbar.“

Resilienz von Kostenfaktor soll zur Investitionsentscheidung werden

Über die Priorisierung hinaus berechnet Prewave die finanziellen Auswirkungen einer Störung anhand von Daten wie Lagerbeständen, Stücklisten und Umsatz, heißt es. Damit soll die Resilienz von einem Kostenfaktor zu einer Investitionsentscheidung werden. Unternehmen könnten Ausgaben dorthin lenken, wo sie am meisten bewirken, und sie gegenüber Geschäftsführung und Vorstand mit belastbaren Zahlen untermauern.

Künftig will Prewave diesen Ansatz nutzen, um die Lieferketten seiner Kunden ganzheitlich und proaktiv zu optimieren. Prewave Optimise, ein weiteres Tool aus der „Quantified Resilience“-Strategie, das sich derzeit in der Beta-Phase befindet, soll zeigen, wo Absicherungen über das notwendige Maß hinausgehen und wo gefährliche Lücken bestehen. Ziel ist ein Lieferantennetzwerk, das Kosten und Resilienz entsprechend der individuellen Risikobereitschaft eines Unternehmens ausbalanciert.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Das sind die zwei Neuen in der „Höhle der Löwen“ – Kofler und Rosberg weg

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Das sind die zwei Neuen in der „Höhle der Löwen“ – Kofler und Rosberg weg

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Das sind die zwei Neuen in der „Höhle der Löwen“ – Kofler und Rosberg weg

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Das sind die zwei Neuen in der „Höhle der Löwen“ – Kofler und Rosberg weg

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Das sind die zwei Neuen in der „Höhle der Löwen“ – Kofler und Rosberg weg

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Das sind die zwei Neuen in der „Höhle der Löwen“ – Kofler und Rosberg weg

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Das sind die zwei Neuen in der „Höhle der Löwen“ – Kofler und Rosberg weg

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Das sind die zwei Neuen in der „Höhle der Löwen“ – Kofler und Rosberg weg

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Das sind die zwei Neuen in der „Höhle der Löwen“ – Kofler und Rosberg weg