11.09.2025
PITCH-WETTBEWERB

Das sind die Finalist:innen des Falling Walls Lab Vienna 2025

Am Mittwoch fand im Rahmen des FFG-Forums 2025 das Finale des Falling Walls Lab Vienna statt. Die Siegerin wird Österreich beim internationalen Falling Walls Lab Finale im November 2025 in Berlin vertreten.
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Jury-Vorsitzende Helga Nowotny (ganz rechts) mit den drei Finalist:innen | (c) Alysha Joy Czerny, FFG

Falling Walls Lab ist ein internationaler Pitch-Wettbewerb, der Studierenden und jungen Berufstätigen aller Disziplinen eine Bühne für bahnbrechende Ideen bietet. In nur drei Minuten präsentieren die Teilnehmenden ihre Projekte vor einem interdisziplinären Publikum – kompakt, verständlich und mit Fokus auf Wirkung. Ziel ist es, Forschung sichtbar zu machen, Feedback zu erhalten und internationale Kontakte zu knüpfen.

Die Top 3 des Falling Walls Lab Vienna

Am 10. September fand nun das Wiener Finale im Rahmen des FFG-Forums statt. Zwölf Nachwuchstalente traten mit praxisnahen Innovationen an. Den ersten Platz holte Tayebeh Saghaei (Universität für Bodenkultur) mit „Breaking the Wall of Single Cell Diagnostics“. Rang zwei ging an Sanja Savić (OFI – Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik) für „Breaking the Wall of Animal Free Device Safety“, Platz drei an Benedikt Schwarze (Universität Wien) mit „Breaking the Wall of Skin Diseases“.

„Das Falling Walls Lab Vienna zeigt, wie eng Forschung, Innovation und gesellschaftliche Zukunft miteinander verbunden sind. Es ist vor allem die junge Forschung, die als kreativer Motor wirkt und den Wandel von morgen möglich macht“, so die international anerkannte Wissenschaftsforscherin und Juryvorsitzende Helga Nowotny.

Pitches bei den Technology Talks Austria 2025:

Ein Wiedersehen mit den drei Bestplatzierten gibt es bei den Technology Talks Austria 2025: Sie präsentieren ihre Pitches am Freitag, 12. September, um 11:30 Uhr auf der Hauptbühne im MuseumsQuartier. Für die Gesamtsiegerin Tayebeh Saghaei geht es außerdem im November nach Berlin: Sie wird Österreich beim internationalen Falling-Walls-Lab-Finale vertreten.

Zur Vorbereitung auf das Wiener Finale erhielten alle Finalist:innen ein spezialisiertes Pitch-Training über das LBG Career Center der Ludwig Boltzmann Gesellschaft. Das Center bietet seit Jahresbeginn österreichweit kostenfreie Angebote für Nachwuchswissenschafter:innen an und möchte damit Kompetenzen an der Schnittstelle von Forschung und Transfer stärken.

Organisiert wurde das Falling Walls Lab Vienna 2025 von Austrian Cooperative Research, Christian Doppler Forschungsgesellschaft, Complexity Science Hub, Fraunhofer Austria, Ludwig Boltzmann Gesellschaft, Österreichischer Fachhochschul-Konferenz und xista innovation GmbH.

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Für 28 Artikel soll es Nachfüllprodukte geben. (c) Canva

Während bei Seifen schon lange zu Nachfüllprodukten gegriffen wird, werden andere Kosmetika immer wieder neu gekauft. Laut L’Oréal ambivalent, wünschen sich doch 84 % der Verbraucher:innen nach einer internationalen Kantar-Studie nachhaltige Alternativen. Mit #JoinTheRefillMovement startet die L’Oréal-Gruppe nun die bislang umfassendste Nachhaltigkeitskampagne ihrer Geschichte. Gestartet am World Refill Day (16. Juni), umfasst die Kampagne Nachfüllprodukte in den Bereichen Hautpflege, Düfte, Make-up und Haarpflege.

Von Parfum bis Lippenstift messbare Einsparungen

Mit Beginn der Initiative werden nicht nur klassische Duschgels, sondern auch Parfums oder Lippenstifte von L’Oréal als Refill-Produkte angeboten. Ein zentrales Element der Kampagne ist der Nachhaltigkeitsnachweis, gekennzeichnet auf jedem Produkt, der den sofortigen Effekt des Nachfüllens angibt. Ein Beispiel: Bei einer Refill-Creme von Lancôme wird im direkten Vergleich zum Standard-Tiegel der Einsatz von Glas komplett (100 %), Metall um 95 %, Kunststoff um 42 % und Karton um 36 % reduziert. Diese Zahlen sollen die unmittelbare Materialeinsparung belegen und sich bewusst von unkonkreten Prognosen abgrenzen.

„Mit 18 Marken und 28 Produkten zeigen wir, dass nachfüllbare Schönheit für jeden da ist – über alle Kategorien, Preisklassen und Kanäle hinweg. Wir helfen den Verbrauchern, eine einfache Veränderung vorzunehmen: sich für ein Refill zu entscheiden. Nicht als Verzicht, sondern als die bessere Option. Weniger Auswirkungen auf den Planeten, besser für den Geldbeutel“, so Blanca Juti, Chief Corporate Affairs & Engagement Officer bei L’Oréal.

„Say-do Gap“

Zwar sei der Wunsch nach nachhaltigeren Produkten bei den meisten Verbraucher:innen verankert, doch L’Oréal verzeichnet eine spürbare Lücke, wenn es um die tatsächliche Kaufentscheidung geht. Es entsteht ein „Say-do Gap“. Mit der Kampagne will der Konzern nachhaltigere Produkte zunächst zugänglich machen. Gleichzeitig soll aber auch die Sichtbarkeit, beispielsweise durch gezielte Platzierungen in Regalen im Einzelhandel, erhöht werden.

„Nachhaltiger Konsum scheitert im Alltag oft an der Macht der Gewohnheit“, weiß Stefan Geister, Nachhaltigkeitschef von L’Oréal DACH. „Gemeinsam mit unseren Handelspartnern in Drogerien, Parfümerien, Apotheken und Friseursalons wollen wir das ‚Nachfüllen zu Hause‘ als neuen Standard etablieren. Die Erfolgsfaktoren liegen auf der Hand: Ein umfassendes Angebot, ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und kontinuierliche Sichtbarkeit im stationären und digitalen Handel. Wenn wir diesen Weg partnerschaftlich, ausdauernd und konsequent beschreiten, lassen wir aus guten Absichten echtes neues Handeln entstehen.“

100 Mio. Euro für Innovation & Startups

Begleitet werden die Maßnahmen von einem 100-Millionen-Euro-starken Innovationsfonds. Mit dem unternehmenseigenen L’AcceleratOR-Programm werden gezielt Startups und junge Talente unterstützt. Die Ansätze reichen von biologisch abbaubaren Materialien auf Algenbasis über Biokunststoffe aus Zuckerrohr bis hin zu recycelbaren Papierflaschen.

Mit 22 Forschungszentren in sieben regionalen Hubs weltweit, über 4.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie mehr als 8.000 Fachkräften aus den Bereichen Digitales, Tech und Data bündelt der Konzern seine Ressourcen. Ziel dieser Investitionen in die Startup-Förderung und die eigene Forschung ist es, als vernetztes „Beauty-Tech-Powerhouse“ die technologische Zukunft der Kosmetikbranche maßgeblich zu gestalten. Im Jahr 2025 wurde L’Oréal vom Fortune-Magazin zum innovativsten Unternehmen Europas gekürt.

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