25.03.2022

Britische Forscher: Das sind die 5 langweiligsten Berufe

Was ist schlimmer am Arbeitsplatz als Stress? Langeweile. Eine Gruppe britischer Forscher:innen hat herausgefunden, welche die langweiligsten Berufe der Welt sind und hatte selbst Grund zum Staunen.
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Finanzberufe sind langweilig
Britische Wissenschaftler:innen fanden heraus, dass Finanz-Berufe als die langweiligsten gelten. | © Dean Drobot

Auf der Suche nach der Wissenschaft der Langeweile haben Forscher:innen der University of Essex im Vereinigten Königreich die langweiligsten Berufe der Welt ermittelt. Die Studie hat ergeben, dass es sich eindeutig um Berufe einer bestimmten Branche handelt das Finanzwesen. 

Im Rahmen von fünf verschiedenen Experimenten wurden 500 Personen zu den Jobs und Hobbys, die sie als besonders langweilig empfinden, befragt. Die Expert:innen haben zudem ermittelt, welche Eigenschaften die Teilnehmer:innen mit Menschen assoziieren, die diese Berufe ausüben.

Vier der fünf langweiligsten Jobs im Finanzbereich

Mit überwältigender Mehrheit wurde das Finanzwesen als langweiligste Branche der Welt bezeichnet. Vier der ersten fünf Plätze auf der “Liste der langweiligsten Berufe” wurden an Jobs im Finanzbereich vergeben. Der Wirbel um die Finanzangestellten endet nicht hier, denn die Studie zeigt auch, dass Beschäftigte in dieser Branche als inkompetent wahrgenommen werden. “Ich hätte gedacht, dass Buchhalter:innen als langweilig aber effektiv angesehen werden und die perfekte Person dafür sind, gute Arbeit bei Steuererklärungen zu leisten“, sagt Wijnand Van Tilburg, Mitautorin der Studie und Senior Lecturer im Fachbereich Psychologie der University of Essex.  

Das sind die fünf langweiligsten Berufe der Welt 

  1. Datenanalyse
  2. Buchhaltung
  3. Steuer- und Versicherungswesen
  4. Reinigung
  5. Bankwesen

Im Gegensatz dazu haben die Expert:innen aus Essex auch eine Liste der fünf spannendsten Jobs der Welt erstellt: 

  1. Bühnenkunst
  2. Wissenschaft
  3. Journalismus
  4. Gesundheitswesen
  5. Lehramt

Die Wissenschaftler:innen haben zudem erkannt, dass Langweiligkeit oft mit Hobbys wie Schlafen, Religion, Fernsehen, Beobachtung von Tieren und Mathematik assoziiert wird.

Langweilige Jobs bringen mehr Geld

Im Rahmen der fünf Experimente fanden die Forscher:innen heraus, dass Personen, die als langweilig empfunden werden, grundsätzlich gemieden werden. “Die Wahrnehmung von Menschen kann sich im Laufe der Zeit sicherlich ändern, aber Leute, die als langweilig bezeichnet werden, haben oft nicht die Chance, das Gegenteil zu beweisen”, sagt Tilburg. Folgen seien verstärkte Einsamkeit und soziale Ausgrenzung, die sich negativ auf das Leben der Betroffenen auswirken könnten. 

Ironischerweise bringen laut Payscale langweilige Jobs im Vergleich zu den aufregendsten im Durchschnitt 10.000 Dollar mehr Gehalt. Somit verdient laut Glassdoor ein Datenanalyst durchschnittlich 62.754 Dollar pro Jahr, während das Gehalt einer Künstler:in 52.522 Dollar beträgt.

Das Ziel der Forscher:innen war es, mit dieser Studie das Vorurteil “Langweiligkeit” zu erforschen. “Wir wollten herausfinden, wie die gegenseitige Wahrnehmung der Menschen sich auf das wirkliche Leben auswirkt”, erklärt Tilburg. “Die Ironie dabei ist, dass das Studium der Langeweile eigentlich sehr interessant ist”.

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Pröll, Länderbericht, Digital
© BKA/Regina Aigner - Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Der kürzlich veröffentlichte 4. Länderbericht zur Digitalen Dekade der Europäischen Union zeigt Österreichs Fortschritte bei der digitalen Transformation. Besonders stark schneidet die Republik bei digitalen Verwaltungsservices ab: Im eGovernment Benchmark 2026 erreicht Österreich mit 85,5 Punkten Platz sechs unter den EU-Mitgliedstaaten und liegt damit über dem EU-Schnitt von 76,6 Punkten.

Ziel Top 3

Weitere Stärken zeigt der Bericht bei der mobilen Benutzerfreundlichkeit digitaler Services, den digitalen Grundkompetenzen, der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Unternehmen sowie bei der Quantentechnologie.

„Wir nähern uns unserem Ziel, unter die Top 3 in der EU zu kommen. Der EU-Länderbericht zeigt klar: Österreichs digitale Transformation nimmt stetig an Tempo zu. Platz 6 im eGovernment Benchmark und Platz 1 bei der mobilen Benutzerfreundlichkeit digitaler Verwaltungsservices bestätigen den eingeschlagenen Weg. Unsere Anstrengungen rund um die ID Austria, digitale Kompetenzen und Public AI zeigen Wirkung. Das Motto lautet: digitale Verwaltung muss für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen einfacher, schneller und alltagstauglicher werden“, sagt Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Verbesserung digitaler Grundkompetenzen

Österreich erreicht im europäischen Vergleich Platz 1 bei der Benutzerfreundlichkeit digitaler Verwaltungsleistungen auf Mobilgeräten – gemeinsam mit Luxemburg und Malta. Grundlage dafür sei ein starkes eID-Ökosystem. Die Weiterentwicklung und breitere Nutzung der ID Austria trügen dazu bei, digitale Amtswege einfacher und mobil besser nutzbar zu machen, heißt es.

Auch bei den digitalen Grundkompetenzen verbessert sich Österreich weiter und steigt von Platz 8 auf Platz 7 im europäischen Vergleich. 69,8 Prozent der Bevölkerung verfügen demnach über zumindest grundlegende digitale Fähigkeiten. Damit liegt Österreich über dem EU-Durchschnitt von 60,4 Prozent. Frauen liegen in Österreich mit 70,75 Prozent vor Männern mit 68,79 Prozent und damit entgegen dem EU-Trend.

KI-Nutzung steigt

Eine positive Entwicklung zeigt sich auch bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Unternehmen. Zwischen 2023 und 2025 ist der Anteil der österreichischen Unternehmen, die KI einsetzen, von 10,79 Prozent auf 29,95 Prozent gestiegen. Österreich liegt damit im DESI 2026 (Anm.: Index für digitale Wirtschaft der EU) auf Platz 7 von 27 Mitgliedstaaten – der EU-Schnitt beträgt 19,95 Prozent. Bei Großunternehmen nutzen bereits 68,26 Prozent KI. Auch bei der erstmals erhobenen KI-Nutzung durch Bürgerinnen und Bürger liegt Österreich mit 39,42 Prozent über dem EU-Durchschnitt von 32,66 Prozent.

Der Bericht hebt auch Österreichs starke Position in der Quantentechnologie hervor. Österreich gilt insbesondere rund um Wien und Innsbruck als europäischer Vorreiter in der Quantenforschung. Die Initiative Quantum Austria wird mit 107 Millionen Euro aus der Recovery and Resilience Facility finanziert und stärke damit gezielt Forschung, Technologieentwicklung und Standortkompetenz.

Auch Aufholbedarf

Neben den Verbesserungen zeigt der Bericht gleichzeitig weiteren Aufholbedarf, insbesondere beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur, der Nutzung von Cloud- und Datenanalyse-Lösungen durch Unternehmen sowie der Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen.

„Der Bericht ist Rückenwind und Arbeitsauftrag zugleich. Österreich ist in vielen Bereichen stark unterwegs, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Gerade bei Glasfaser, Cloud, Datenmanagement und KMU-Digitalisierung müssen wir schneller werden“, betont Pröll abschließend.


Hintergrund: Digitale Dekade der EU

Mit der Digitalen Dekade hat sich die Europäische Union ambitionierte Ziele bis 2030 gesetzt. Dazu zählt unter anderem der Ausbau digitaler Kompetenzen, moderne digitale Infrastrukturen, leistungsfähige digitale Verwaltungsservices, digitale Identitäten sowie die Stärkung der digitalen Transformation von Unternehmen. Der Länderbericht bewertet jährlich die Fortschritte der Mitgliedstaaten anhand definierter Ziele und Indikatoren.

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