10.02.2025
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Das Green Finance-Event des Jahres: Noch bis zum 16. Februar für “The Green 100” bewerben

Das größte Green Finance-Festival Österreichs lädt erneut zum Matchmaking zwischen grünen Ventures und Investor:innen. Startups können sich noch bis zum 16. Februar 2025 um 12:00 Uhr bewerben.
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"The Green 100" lädt heuer in die Aula der Wissenschaften in Wien | Foto: Nicola Montfort

Am 14. Mai 2025 ist es soweit: Bereits zum dritten Mal veranstaltet der Klima- und Energiefonds das Matchmaking-Event der heimischen Green Impact-Szene: “The Green 100”. Das Event zählt zu den größten Green-Finance-Festivals in Österreich und wird in der Aula der Wissenschaften in Wien stattfinden. Das Programm ist von 09:30 Uhr bis 20:00 Uhr angesetzt. „The Green 100“ bietet Startups die optimale Möglichkeit, sich Finanzierungsmöglichkeiten für nachhaltige Innovationen zu holen.

Green Impact & Matchmaking im Fokus

Auch 2025 stellt „The Green 100“ die wirtschaftlichen Chancen einer grünen Transformation in den Fokus. Innovative, klimafreundliche Technologien, Produkte und Dienstleistungen sind entscheidend für diesen Wandel. Heimische Unternehmen, die frühzeitig auf grüne Strategien setzen, können sich damit als Vorreiter positionieren und sich Wettbewerbsvorteile sichern. 

Ziel der Veranstaltung ist es, Unternehmen bei der Finanzierung ihrer grünen Projekte zu unterstützen, Investor:innen und Innovator:innen zu vernetzen und zu nachhaltigen Investitionen zu inspirieren. 

Dabei umfasst das Festival zwei Programmschwerpunkte, die Unternehmen und Kapitalgeber:innen strategisch vernetzen: 

  • Matchmaking: Ein maßgeschneidertes Matchmaking bringt grüne, innovative Business-Modelle mit Investor:innen aus Mittel- und Osteuropa (CEE) zusammen. Ziel ist es, optimale „Matches“ zu schaffen, die beiden Seiten – also Startups bzw. Innovator:innen und Investor:innen den größten Nutzen bieten und den Zugang zu Kapital für grüne Innovationen ermöglichen.
  • Green-Finance-Messe: Die Messe präsentiert eine breite Palette nachhaltiger Finanzprodukte, Plattformen zur Vernetzung und Finanzierung, Unterstützungsleistungen und digitale Tools, die die Finanzierbarkeit grüner Projekte verbessern.

Neben Messe und Matchmaking erwartet die Teilnehmer:innen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Workshops, Diskussionsrunden und Vorträgen führender Expert:innen aus dem Bereich Green Finance. Besucher:innen können sich zudem umfassend über nachhaltige Anlagemöglichkeiten und finanzielle Weiterbildung informieren.

Ein besonderes Highlight dieses Jahres: Die TOP-10 greenstarter werden als finaler Programmpunkt feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt. Weitere Infos unter www.greenstart.at.

Diese Benefits erwarten Teilnehmende Startups im Matchmaking

  • Minimum 2 Investment-Erstgespräche (je ca. 30 Min.) pro Startup vor Ort am 14. Mai 2025. Durch einen sorgfältig kuratierten Matchmaking-Prozess wird sichergestellt, dass die zugeteilten Meetings den jeweiligen Erwartungen und Investmentstrategien entsprechen.
  • Exklusiver Zugang zum gesamten „The Green 100“ Investor:innen-Pool über die Eventplattform b2match, um zusätzliche Meetings mit relevanten Investor:innen zu vereinbaren (auch bereits vor dem 14.Mai möglich).
  • Workshops mit Expert:innen, die euch optimal auf die Investor:innengespräche vorbereiten.

Jetzt kostenfrei bewerben und Spot sichern!

Für das Matchmaking suchen wir Startups mit Klimaschutz- oder Klimawandelanpassungseffekt in Österreich die investmentready sind und profitorientiert handeln. Für die Messe suchen wir Aussteller:innen mit Angeboten aus den Bereichen grüne Finanzierung und Veranlagung oder mit Angeboten, die helfen, die Finanzierbarkeit von grünen Projekten zu verbessern. Das Bewerbungsportal ist noch bis zum 16. Februar 2025 um 12:00 Uhr offen.

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Die Adspresso-Geschäftsführer (v.r.) Daniel Muftić und Marcus Schnellinger © Adspresso

Rund 30 Stunden aktive Arbeitszeit fallen laut Adspresso bei der Besetzung einer offenen Stelle an. Diesen Aufwand will das Welser Startup auf unter eineinhalb Stunden senken, also um 95 Prozent. Erreichen wollen die Gründer Daniel Muftić und Marcus Schnellinger das mit TalentBlend, einer KI-Plattform für die Fachkräftegewinnung. Ein erstes Modul ist nun als Prototyp bei einem Testkunden im Einsatz.

Vom Agenturgeschäft zur Software

Hinter TalentBlend steht ein Verfahren, das Adspresso bisher als Agenturleistung manuell umsetzt. Unternehmen werben dabei Fachkräfte über Active Sourcing, Werbeanzeigen auf Meta, TikTok, Google und LinkedIn sowie ein kurzes Bewerbungs-Quiz an. Telefonisch werden die Kandidat:innen anschließend vorqualifiziert. Angesprochen werden sollen vor allem wechselbereite Fachkräfte, die nicht aktiv auf Jobbörsen suchen. Als Zielgruppe nennt Adspresso Industrie und Mittelstand. Ihr Know-how bringen Muftić und Schnellinger aus früheren Marketing- und Recruiting-Jobs bei Resch&Frisch und BRP-Rotax mit.

Ein Modul live, zwei in Entwicklung

Die Software besteht aus drei Bausteinen. Am weitesten ist die sogenannte „Creative Engine“. Sie soll aus der Stellenausschreibung sowie Foto- und Videomaterial des Betriebs automatisiert die Werbemittel einer Kampagne erstellen, inklusive CI-Vorgaben und arbeitsrechtlichen Anforderungen. „Was früher Tage an Abstimmung und Gestaltung gebraucht hat, entsteht heute aus Stellenausschreibung und Bildmaterial in einem automatisierten Ablauf“, sagt Schnellinger. Beim Testkunden, einem Industriebetrieb, verkürzt sich die Kampagnenerstellung laut Adspresso bisher um rund 40 Prozent.

Ein zweites Modul, eine Voice AI, soll innerhalb einer Minute nach Bewerbungseingang ein strukturiertes Erstgespräch führen. Fragen zu Alter, Herkunft oder Gesundheit sollen dabei technisch ausgeschlossen sein. Ein erster Prototyp konnte die Vorqualifizierung laut dem Unternehmen jedoch noch nicht verlässlich übernehmen. „Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem wir noch einmal in die Grundlagenarbeit gehen müssen“, so Schnellinger. Ebenfalls in Entwicklung ist ein Dashboard, das Kandidat:innen nach Qualifikation aufbereiten soll.

Niedriger sechsstelliger Betrag gesucht

Finanziert wurden die bisherigen Prototypen aus dem laufenden Agenturgeschäft. Dessen Monatsumsatz liegt laut Adspresso bei rund 25.000 Euro. Für die weitere Entwicklung, insbesondere der Voice AI, benötigt das Startup nun zusätzliche Mittel. Kalkuliert wird mit einer niedrigen sechsstelligen Summe, Gespräche mit Förderstellen und Kapitalgebern laufen nach Angaben der Gründer bereits. Langfristig soll TalentBlend zu einem eigenständigen SaaS-Produkt werden, das Betriebe selbst bedienen können. Einen Termin für den Marktstart nennt Adspresso noch nicht, dieser hänge vom Verlauf der Finanzierung ab.

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