12.10.2014

Das Ende des Google PageRank

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Ende Google PageRank

Vor allem in den Anfängen der Suchmaschinenoptimierung war der PageRank die Kennzahl für SEOs. Er galt als Maßzahl für die Qualität des Linkprofils einer Webseite. Der Google Mitarbeiter John Müller erklärte in einem Hangout, dass der öffentlich einsehbare Pagerank nicht mehr aktualisiert wird.

Das Zitat von Müller auf eine Userfrage zum Pagerank einer Webseite: „There are a few things where we do take action that you might not see directly. On one hand PageRank is something that we have not updated for a year now, and we’re probably not going to be updating it going forward, at least in the Toolbar Pagerank.“

Dass der öffentliche PageRank nicht mehr aktualisiert wird bedeutet natürlich nicht, dass damit die Wertigkeit und Wichtigkeit von Links für eine gute Google Platzierung vorbei ist. Vielmehr geht es darum den Indikator „PageRank“ als Qualitätssignal von Webseiten aussterben zu lassen.

 

Video: Ende des Google Pagerank

PageRankdaten für Top ÖWA Angebote

Und weil es Jahrelang so schön war, hier nochmal die letzten PageRankdaten der Top4 Webseiten der ÖWA Basic vom September 2014.

ÖWA Position Website Pagerank
1 www.willhaben.at 6/10
2 www.derstandard.at 8/10
3 www.gmx.at 5/10
4 www.krone.at 7/10
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Das Verenas-Team mit Gründerin Verena Nairz-Kapferer (3. v.r.). © Verenas

Die Ursprungsidee für Verenas entstand krisenbedingt: Während des ersten Corona-Lockdowns 2020 entwickelte Verena Nairz-Kapferer im eigenen Innsbrucker Café haltbare Rezepturen, um den Betrieb abzusichern. Was als Initiative für Café-Gäste begann, wird nun zum eigenständigen Geschäftsmodell. Im November 2026 gründen Verena Nairz-Kapferer und Jürgen Nairz eine eigene GmbH, um das Produktangebot im B2B-Bereich überregional zu skalieren.

Prozesssicherheit statt Spezialzutaten

Im Zentrum der Vertriebsstrategie steht der Premium-Gastrogroßhandel, über den Hotels, Cafés und Restaurants flächendeckend beliefert werden sollen. Aus mehr als 60 praxiserprobten Rezepturen konzentriert sich das Unternehmen für Großküchen auf rund 20 Varianten. Der wirtschaftliche Hebel liegt laut dem Gründungsteam dabei nicht nur beim Wareneinsatz von 0,80 bis 1,20 Euro pro fertig gebackener Portion. Standardisierte Mischungen reduzieren insbesondere den Arbeits- und Lageraufwand für Betriebe, die keine eigenen Spezialzutaten vorhalten wollen.

„Für einen Gastronomiebetrieb zählt nicht nur, was eine Portion an Zutaten kostet. Entscheidend sind auch Arbeitszeit, Einfachheit, Prozesssicherheit und eine Qualität, die unabhängig davon funktioniert, wer den Kuchen gerade zubereitet“, erklärt Jürgen Nairz, der den Vertriebsaufbau verantwortet.

Getrennte Produktion für Glutenfrei-Zertifizierung

Verena Nairz-Kapferer arbeitete ursprünglich im sozialen Bereich und verkaufte samstags selbst gebackene Kuchen. © Verenas

Die Backmischungen sind rein pflanzlich sowie zu großen Teilen zusätzlich glutenfrei formuliert. „Ich wollte nie einen Kuchen entwickeln, bei dem jemand sagt: Für vegan oder glutenfrei schmeckt der aber gut“, betont Produktentwicklerin Verena Nairz-Kapferer.

Um die geforderten Qualitätsstandards im B2B-Geschäft sicherzustellen, trennt das Startup laut eigenen Angaben die Fertigung. Vegane Varianten sollen ab November 2026 in einem Partnerbetrieb nahe Graz abgefüllt werden. Die glutenfreien Mischungen verbleiben in einer separaten Innsbrucker Produktionsstätte, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zertifizierung mit dem Glutenfrei-Symbol vor.

Absatzziel: 40.000 Einheiten im Jahr 2027

Flankiert von einem B2C-Onlineshop mit vorerst sieben Sorten setzt das Unternehmen auf wiederkehrende B2B-Bestellungen. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Verenas ein Absatzvolumen von rund 40.000 Einheiten an. Gespräche mit weiteren Partnern im Gastrogroßhandel laufen laut den Gründer:innen bereits, um die Distribution im kommenden Jahr überregional auszubauen.

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