07.12.2020

#DACHelles: Wirtschaftssendung mit Maggie Childs startet diese Woche

Maggie Childs, Patrizia Laeri und Tijen Onaran starten auf YouTube gemeinsam die Sendung #DACHelles mit Wirtschaftscontent aus dem DACH-Raum.
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Maggie Childs, Patrizia Laeri und Tijen Onaran moderieren #DACHelles.
Tijen Onaran, Patrizia Laeri und Maggie Childs moderieren #DACHelles. © Valeriano Di Domenico

Maggie Childs, CEO und Herausgeberin des Metropole Magazins, genießt in der heimischen Startup-Community eine große Bekanntheit. Nun setzt die umtriebige Unternehmerin den nächsten Schritt und startet eine neue Online-TV-Sendung namens #DACHelles.

Bei #DACHelles handelt es sich um eine „Medien-Pop-up-Format“, das über den eigenen YouTube-Kanal verbreitet wird. Wie der Name schon andeutet, wird hier Tacheles geredet – und zwar von drei Frauen aus dem DACH-Raum. Neben Maggie Childs aus Österreich stehen Patrizia Laeri aus der Schweiz und Tijen Onaran aus Deutschland hinter dem Projekt.

Teaser zu #DACHelles

#DACHelles nach dem Aus von CNN Money Schweiz

Initiiert wurde die neue Wirtschaftssendung von der Moderatorin und Wirtschaftsjournalistin Patrizia Laeri. Laut ihr ist es höchste Zeit, dass es eine Sendung gibt, in der Frauen über Wirtschaft reden – das gebe es sonst nicht, wie sie im Gespräch mit dem SRF sagt. Man passe selber in kein vorhandenes Schema und habe daher beschlossen, selber aktiv zu werden.

In ihrem Heimatland ist Laeri vor allem als ehemalige Moderatorin von SRF Börse und Eco bekannt. Sie war Chefredakteurin von CNN Money Schweiz. Als der Sender im August geschlossen wurde, kauft Laeri das Format aus dem Konkurs heraus, wie es unter anderem in dem Schweizer Medium persoenlich.com heißt. Nun läuft die Sendung via YouTube. „Wir sehen uns als Medien-Pop-up-Format. Für uns war klar, dass die klassischen TV-Sender alle unter Spardruck und neue Projekte in so kurzer Zeit nicht realisierbar sind. Deswegen mussten wir selber aktiv werden“, sagt Laeri.

Aktuelle Themen bei #DACHelles

In der Wirtschaftssendung soll es um aktuelle Themen gehen. „Wir behandeln weitgreifende Themen, die uns im Endeffekt alle betreffen – von Konsum bis zu Diversity und Chancengleichheit“, sagt Childs zum SRF: „Diese Themen betreffen uns alle. Gleichzeitig können wir die Themen aus den verschiedenen Ländern heraus beleuchten.“

Die Sendung ist ab 9. Dezember auf YouTube zu sehen.

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Die beiden CEOs von ParityQC: Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser. | © Günther Egger

In der öffentlichen Wahrnehmung ist Quantencomputing nach wie vor eine Zukunftstechnologie. In der Breite ist diese definitiv noch nicht angekommen. Entsprechend sind auch viele Startups in dem Feld noch die klassische Wette auf die Zukunft, wie sie im Hightech-Bereich üblich ist: massive Forschungsausgaben und noch keine Umsätze. Dass es aber nicht so sein muss, beweist das Innsbrucker Quanten-Scaleup ParityQC.

Dieses legte nun seinen Jahresabschluss für 2025 vor. Als GmbH und „kleine Kapitalgesellschaft“ gelten dabei eingeschränkte Berichtspflichten – so muss etwa die Gewinn- und Verlustrechnung nicht veröffentlicht werden. Aus dem Bericht lässt sich der Gewinn aber (im Gegensatz zum Umsatz) genau ableiten.

1,46 Millionen Euro Gewinn mit nur 27 Mitarbeiter:innen

ParityQC stand demnach 2025 bei einem Bilanzgewinn von knapp über drei Millionen Euro. Abzüglich des Gewinnvortrags ergibt sich ein Jahresüberschuss von etwa 1,46 Millionen Euro – und das mit 27 Mitarbeiter:innen. Bereits im Jahr 2024 hatte das Scaleup einen Gewinn von rund 1,36 Millionen Euro zu Buche stehen.

Die Umsätze lassen sich dagegen – wie erwähnt – nicht aus dem Bericht ableiten. Bekannt ist, dass ParityQC an mehreren Großaufträgen im Quantenbereich beteiligt ist. Brutkasten berichtete zuletzt Ende Juni über einen 35-Millionen-Euro-Deal mit der deutschen Cyberagentur, der Innovationsabteilung des deutschen Verteidigungsministeriums.

Fast 14 Millionen Euro liquide Mittel

Neben den Gewinnen sind auch die liquiden Mittel, die aus dem Bericht hervorgehen, beachtlich. Diese betrugen mit Abschluss 2025 fast 14 Millionen Euro und damit fast 93 Prozent der Bilanzsumme von rund 15 Millionen Euro. Mit rund 12,6 Millionen Euro Eigenkapital kommt ParityQC zudem auf eine Eigenkapitalquote von 83,7 Prozent. Und schließlich: Kapitalrücklagen von 9,49 Millionen Euro, die schon 2024 zu Buche standen, blieben unangetastet.

Eine logische Ableitung aus all den Zahlen: Das Kapital aus der großen (nicht konkret bezifferten) Finanzierungsrunde 2024 – brutkasten berichtete – wurde kaum bis gar nicht gebraucht. Auch das ist für Scaleups im Hightech-Bereich alles andere als üblich.

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#DACHelles: Wirtschaftssendung mit Maggie Childs startet diese Woche

  • Maggie Childs, CEO und Herausgeberin des Metropole Magazins, genießt in der heimischen Startup-Community eine große Bekanntheit.
  • Nun setzt die umtriebige Unternehmerin den nächsten Schritt und startet eine neue Online-TV-Sendung namens #DACHelles.
  • Bei #DACHelles handelt es sich um eine „Medien-Pop-up-Format“, das über den eigenen YouTube-Kanal verbreitet wird.
  • Neben Maggie Childs aus Österreich stehen Patrizia Laeri aus der Schweiz und Tijen Onaran aus Deutschland hinter dem Projekt.
  • In der Wirtschaftssendung soll es um aktuelle Themen gehen.
  • Die Sendung ist ab 9. Dezember auf YouTube zu sehen.

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