29.07.2022

Crypto Weekly #67: Warum der Kryptomarkt nach der US-Zinserhöhung diesmal gestiegen ist

Die US-Zinswende hatte den Kryptomarkt mehrfach unter Druck gebracht. Diese Woche ging es nach der Entscheidung der Notenbank Fed jedoch aufwärts. Außerdem: Ethereums Umstieg auf "Proof of Stake" treibt Token mit Bezug zum ETH-Ökosystem weiter an. Und Coinbase hat wieder Probleme mit der US-Börsenaufsicht.
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Bitcoin
Foto: © Adobe Stock

Das brutkasten Crypto Weekly ist unser wöchentliches Briefing zum Kryptomarkt und kann hier als Newsletter abonniert werden. Jeden Freitag blicken wir auf die wichtigsten Kursbewegungen und Nachrichten der Krypto-Woche zurück.


Die Kurstafel:

  • Bitcoin (BTC): 24.000 US-Dollar (+4 % gegenüber Freitagnachmittag der Vorwoche)
  • Ethereum (ETH): 1.720 Dollar (+10 %)
  • BNB: 290 Dollar (+10 %)
  • Solana (SOL): 43 Dollar (+/-0 %)
  • Ethereum Classic (ETC): 43 Dollar (+64 %)

Zunächst Verluste nach starker Vorwoche – dann Stimmungsumschwung

Blicken wir zunächst einmal auf den Markt. Nach der starken Vorwoche standen die Zeichen zu Beginn der neuen Woche zunächst einmal auf Gegenbewegung. Mit über 24.100 Dollar hatte Bitcoin (BTC) in der Vorwoche den höchsten Stand seit mehreren Wochen erreicht gehabt. Zu Beginn der neuen Woche ging es wieder abwärts – bis auf unter 20.800 Dollar.

Bei Ethereum sah es ähnlich aus: Der Ether-Kurs (ETH) sank von über 1.600 Dollar am Wochenende auf rund 1.370 Dollar am Dienstag. 

Angesichts der Kursgewinne der Vorwoche war mit einer Gegenbewegung zu rechnen. Immerhin war beispielsweise Ether alleine in der Vorwoche um mehr als 35 Prozent gestiegen. Hintergrund: Weitere Fortschritte beim “Merge”, den aktuell für September geplanten Umstieg auf den “Proof of Stake”-Konsensmechanismus. Ein dermaßen starker Kursanstieg verleitet zu Gewinnmitnahmen – gerade in einem Marktumfeld mit weiterhin hoher Unsicherheit.

Überraschend waren also nicht die Kursverluste zu Wochenbeginn. Überraschend war viel eher der starke Turnaround am Markt zu Wochenmitte. Denn am Mittwochabend drehte die Marktstimmung – und die meisten der großen Krypto-Assets holten ihre Verluste der Vortage wieder auf.

Warum die US-Zinsentscheidung diesmal für steigende Kurse gesorgt hat

Der Wendepunkt dabei lässt sich recht klar festmachen: Er fiel genau mit der Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zusammen. Diese gab am Mittwoch um 20 Uhr mitteleuropäischer Zeit bekannt, das Zielband für den Leitzins noch einmal um deutliche 75 Basispunkte – also um 0,75 Prozentpunkte – anzuheben. Damit liegt es nun bei 2,25 bis 2,50 Prozent. Das ist das höchste Niveau seit rund dreieinhalb Jahren.

Das Problem der Fed ist klar: Die weiterhin hohe Inflationsrate. Im Juni lag diese bei 9,1 Prozent und damit am höchsten Stand seit 1981. Seit Ende des Vorjahres hat die Fed den Märkten einen Kurswechsel signalisiert – weg vom billigen Geld, hin zu höheren Zinsen. 

Den Aktienmärkten bekam dies nicht gut – und auch der Kryptomarkt wurde in Mitleidenschaft gezogen. Im März begann die Fed dann tatsächlich, den Leitzins anzuheben. Im Juni beschleunigte sich das Tempo noch einmal.

Aber Moment. Wenn sich die US-Zinswende bisher immer negativ auf den Kryptomarkt ausgewirkt hatte, warum sorgte die Fed dann diesmal für einen Stimmungsumschwung zum Positiven – noch dazu, wenn die Zinserhöhung recht stark ausgefallen ist?

Gleich vorweg: Nicht nur der Kryptomarkt stieg nach der Zinsentscheidung, auch am US-Aktienmarkt ging es deutlich aufwärts. Die starke Korrelation zwischen Kryptomarkt und Wall Street ist nach wie vor vorhanden.

Die Märkte reagierten auch nicht direkt auf die Zinserhöhung selbst – die ja schon erwartet worden war. Weit interessanter war der Ausblick auf die nächsten Monate. 

Und da war es vor allem ein Aspekt, der positiv aufgenommen wurde: US-Notenbankchef Jerome Powell sagte in seiner Pressekonferenz, dass die Zinsen nun ein Niveau erreicht hätten, an dem sie neutral auf die Wirtschaft wirken würden. Sie stützen die Konjunktur also nicht mehr, aber sie dämpfen sie auch noch nicht. Deshalb, so führte Powell weiter aus, könnte man bei den künftigen Zinssitzungen stärker auf die jeweils aktuellen Wirtschaftsdaten reagieren.

Das heißt aber auch: Die Fed ist nicht mehr unbedingt auf weitere Zinserhöhungen festgefahren – wie bisher angenommen. Wenn die Wirtschaftsdaten schlechter werden, könnte sie die Zinserhöhungen auch stoppen – oder möglicherweise die Zinsen sogar wieder senken. 

Und tatsächlich wurde schon nächsten Tag bekannt, dass die US-Wirtschaft das zweite Quartal in Folge geschrumpft ist – sich also nach einer gängigen Definition in einer Rezession befindet. Dies alleine wird aber noch zu keinem Kurswechsel der Fed führen. Hier werden eben die Wirtschaftsdaten der nächsten Woche eine große Rolle spielen – allen voran die Inflationsdaten für Juli, deren Veröffentlichung für 10. August angesetzt ist.

“Merge”: Ethereums Umstieg auf “Proof of Stake” weiter als Kurstreiber

Kommen wir nun von der Makroebene wieder zurück in den Kryptospace. In der vorigen Ausgabe des Crypto Weekly haben wir die jüngsten Fortschritte bei Ethereums “Merge” und dessen Auswirkungen bereits ausführlich behandelt. Bevor der Umstieg auf “Proof of Stake” am Ethereum-Mainnet erfolgt, muss er noch auf einem letzten Testnet, Goerli, ebenfalls klappen. Auf allen anderen wichtigen Test-Netzwerken ist der “Merge” bereits umgesetzt worden. 

Für die noch ausstehenden Schritte war in der Vorwoche ein grober Zeitplan bekannt geworden – was am Markt als Indiz genommen wurde, dass es nun wirklich ernst wird. Jetzt ist der Zeitplan auch offiziell: Der “Merge” am Goerli-Testnetzwerk wird zwischen 6. und 12. August erwartet. Für 12. August ist um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit auch ein Community Call dazu angesetzt. Dieser Call soll laut Ethereum-Entwickler Tim Beiko “direkt nach dem Goerli-Merge” stattfinden.

Für den “Merge” am Ethereum-Mainnet gibt es weiterhin kein offizielles Datum. Sollte am Goerli-Testnet jedoch alles reibungslos laufen, könnte es bereits in der Woche vom 19. bis 25. September dazu kommen.

Wie schon in der Vorwoche profitierte neben dem eigentlichen Ether-Token (ETH) auch der Preis der auf Lido gestakten Ether (stETH) deutlich um 8 Prozent. Lido ist ein Staking-Pool, der es ermöglicht, auch mit kleineren Beträgen Ethereum-Staking zu betreiben. Auf diese gestakten Ether haben Anleger erst wieder nach dem erfolgreichen “Merge” Zugriff. 

Auch Lidos eigener LDO-Token stieg erneut massiv – um über 40 Prozent seit vergangenem Freitag. Und Ethereum Classic (ETC) profitierte ebenfalls neuerlich: Die 2016 nach dem berühmten DAO-Hack entstandene Blockchain ist technisch gesehen die ursprüngliche Ethereum-Blockchain – und wird auch nicht auf “Proof of Stake” umsteigen. Nach einem Plus von 80 Prozent in der Vorwoche ging es nun noch einmal um über 60 Prozent nach oben. 

Die These hinter diesem Trade dürfte sein, dass die nach dem “Merge” bei Ethereum überflüssig gewordenen Miner auf Ethereum Classic umsteigen könnten. Ob das tatsächlich realistisch ist (und ob es dann die aktuellen Gewinne überhaupt rechtfertigen würde), sei dahingestellt. Die Marktkapitalisierung von Ethereum Classic ist mittlerweile jedenfalls auf knapp 6 Mrd. Dollar gestiegen. ETC liegt damit aktuell auf Platz 18 der größten Krypto-Assets nach Marktkapitalisierung.

Was hinter den neuerlichen Problemen von Coinbase mit der US-Börsenaufsicht steckt

Es ist schon länger bekannt: Die Kryptobörse Coinbase und die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) haben nicht das allerbeste Verhältnis. Besonders deutlich wurde das im Sommer vergangenen Jahres, als Coinbase ein neues Produkt ankündigte, bei dem man dem Verleih von Stablecoins Erträge generieren hätte können. Hätte – denn die SEC sah in dem geplanten Produkt ein Wertpapier. Heißt: Es müsste bei Börsenaufsicht registriert werden und einen entsprechenden Prozess durchlaufen. 

Nach einer Klagsdrohung der SEC zog Coinbase das angekündigte Produkt schließlich zurück. Zuvor hatte Coinbase-CEO Brian Armstrong die Behörde auf Twitter scharf kritisiert. Später legte das Unternehmen sogar Vorschläge zur Reform der Krypto-Aufsicht in den USA vor.

Und jetzt gibt es wieder Ärger. Wie Bloomberg berichtete, führt die SEC seit einiger Zeit eine Untersuchung durch, ob die Börse am US-Markt Token angeboten hat, die dort rechtlich als Wertpapiere einzustufen wären – was illegal wäre, weil Coinbase diese Token eben nicht als Wertpapiere registrieren ließ.

Erst eine Woche zuvor war – unabhängig davon – bekannt geworden, dass das US-Justizministerium und die SEC einen ehemaligen Coinbase-Produktmanager wegen Insiderhandels verfolgen. Im Zuge der Klage nannte die SEC neun Krypto-Assets, die sie als Wertpapiere einstuft. Konkret geht es um folgende Token: AMP, RLY, DDX, XYO, RGT, LCX, POWR, DFX, KROM. Dabei handelt es sich jeweils um eher kleinere Token – abgesehen von AMP (aktuell Platz 76 mit einer Marktkapitalisierung von knapp 700 Mio. Dollar) liegt keiner in den Top 100 der größten Krypto-Assets.

Der Kontext: Ob (und welche) Kryptowährungen in den USA rechtlich als unregistrierte Wertpapiere eingestuft werden könnten oder nicht, ist eine der großen ungelösten Fragen in der US-Kryptobranche. Konkrete und verbindliche Äußerungen in die eine oder andere Richtung vermeidet die SEC zumeist.

Der seit 2021 amtierende SEC-Chef Gary Gensler hat allerdings mehrfach gesagt, dass viele Token seiner Einschätzung nach als Wertpapiere einzustufen seien. Explizit genannt hat er bisher allerdings lediglich Bitcoin – wohlgemerkt als Asset, das eben nicht als Wertpapier einzustufen sei und daher nicht von der SEC, sondern von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) reguliert werden solle. 

Schon vor Genslers Amtsantritt hatte die SEC einen Prozess gegen Ripple wegen der Kryptowährung XRP gestartet, die von der SEC eben als Wertpapier betrachtet wird. Dieser Rechtsstreit hält weiter an.

Im US-Senat wiederum wurde im Juni eine parteiübergreifender Gesetzesentwurf zur Regulierung von Krypto-Assets ausgearbeitet. Dieser sieht unter anderem vor, dass manche Krypto-Assets unter die Aufsicht der CFTC, andere unter jene der SEC fallen würden. Ein baldiger Beschluss des Entwurfs ist aber nicht zu erwarten. Er dürfte vielmehr nur als Ausgangspunkt für weitere Verhandlungen dienen. 

Unabhängig von den Entwicklungen im Senat hat die SEC aber zuletzt einige öffentlichkeitswirksame Schritte gesetzt – unter anderem reichte sie eine Klage gegen einen ehemaligen Produktmanager der NFT-Handelsplattform OpenSea wegen Insiderhandels ein.


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(c) Verena Nageler

Mit vierundzwanzig habe ich einen großen Teil meines Ersparten in ein Wiener Mobility-Startup gesteckt. Verrückt, ich weiß, aber ich habe verdammt viel gelernt, als ich am Tisch mit namhaften Business Angels aus Österreich und VCs wie Elevator Ventures, Uniqa Ventures und dem aws Gründerfonds sitzen durfte. Die Firma hieß goUrban, eine Plattform für Car- und Micro-Mobility-Sharing und für die Digitalisierung von Firmenflotten. Im September 2024 wurde goUrban von Wunder Mobility übernommen.

Geblieben ist mir aus dieser Zeit vor allem eine Lektion. Sie kommt in der aktuellen Debatte über autonomes Fahren fast nie vor: Ein Fahrzeug ist noch kein Geschäftsmodell.

Beim Sharing entscheidet nämlich nicht die App. Fahrzeuge wollen geladen, gereinigt, gewartet und umverteilt werden. Sie müssen dort stehen, wo in zwanzig Minuten jemand sucht. Stehen sie falsch, kosten sie Geld. Sind sie defekt, ist die Kund:in weg. Bleibt die Auslastung aus, hilft die beste Technologie nichts.

Beim autonomen Fahren ist und wird das nicht anders sein. Die Person am Steuer kann verschwinden. Der Betrieb bleibt ja trotzdem.

Die USA und China machen es logisch, aber anders

Die USA und China skalieren autonome Mobilität dort, wo Dichte, große Flotten und zahlungsbereite Kund:innen zusammenkommen. Das Robotaxi ist als individuelles Produkt gedacht und fährt zuerst in den Gebieten, in denen sich der Betrieb rechnet. Das ist logisch und funktioniert dort auch.

Bei uns sind die Voraussetzungen andere. Wir haben ein dichtes öffentliches Netz, starke Verkehrsverbünde und die politische Erwartung, dass Mobilität auch dort funktioniert, wo sie sich betriebswirtschaftlich nicht ausgeht.

Ein europäisches Waymo zu bauen, löst diese Frage nicht. Der Bahnhof im Seitental, der Weiler am Dienstagabend, der Tourismusort im November: Da fehlt kein weiteres einzelnes Fahrzeug. Da fehlt das System, das dieses Fahrzeug in den öffentlichen Verkehr einhängt.

Die spannendste europäische Position liegt für mich deshalb nicht im Technologie-Layer. Sie liegt bei denen, die Flotten betreiben, Nachfrage bündeln, Fahrten disponieren, Fahrzeuge laden und warten, Schnittstellen zu den Verbünden bauen und Gemeinden, Betriebe und Behörden an einen Tisch bekommen. Also bei der unglamourösen Arbeit.

Ohne Nachfrage keine Skalierung

Autonome Fahrzeuge rechnen sich erst, wenn sie regelmäßig fahren. Und genau hier wird der Tourismus unterschätzt.

Eine Destination bündelt Nachfrage räumlich und zeitlich. Samstagvormittag kommen die Gäste an denselben zwei, drei Bahnhöfen an. Sie fahren zu einer überschaubaren Zahl an Unterkünften, Bergbahnen, Veranstaltungsorten und Ausflugszielen. Diese Wege sind planbarer als die einer beliebigen Stadtbevölkerung. Wir sehen das in unseren Daten immer wieder.

Ein einzelnes Hotel wird trotzdem nie eine autonome Flotte aufbauen. Eine Region kann es. Sie kann die Nachfrage aus Beherbergung, Freizeitwirtschaft, Bevölkerung und öffentlichem Verkehr zusammenlegen. Aus einzelnen Fahrten wird ein Bediengebiet, aus dem Pilotprojekt ein Angebot, das bleibt. Und die Einheimischen fahren mit. Das ist der Punkt, an dem Konnektivität das Leben am Land wieder attraktiver macht.

Nur: Irgendwer muss diese Struktur aufsetzen. Wer übernimmt die Buchung? Wer garantiert den Anschluss, wenn der Zug 18 Minuten Verspätung hat? Wer zahlt die schwachen Zeiten? Wem gehören die Daten? Wer haftet, wenn eine Fahrt ausfällt? Und wer entscheidet, ob das Fahrzeug zum gut ausgelasteten Bahnhof fährt oder zum Betrieb am Ende des Tals?

Das klingt weniger nach Zukunft als Sensorik und Fahrzeugmodelle. Wirtschaftlich entscheidet es mehr.

Menschen steigen nicht wegen der Technik um

Das beste Angebot scheitert, wenn es niemand nutzt. Und die Rolle des Klimabewusstseins wird dabei gehörig überschätzt.

Der Gast lässt das Auto nicht stehen, um ein guter Mensch zu sein. Er lässt es stehen, wenn die Alternative bequemer ist und er sich darauf verlassen kann. Wenn sie günstiger ist, umso besser.

Der Urlaub ist dafür ein guter Moment. Menschen sind aus ihren Routinen raus, probieren Sachen aus, organisieren ihre Wege ohnehin neu. Ob das zuhause nachwirkt, ist noch nicht ausreichend belegt, da würde ich mich nicht zu weit hinauslehnen. Für eine Destination reicht der Urlaub trotzdem: Hier lässt sich zeigen, dass es ohne eigenes Auto geht, ohne dass sich jemand einschränken muss.

Die Technologie macht es möglich. Genutzt wird sie erst, wenn sie im Alltag der Gäste die bequemere Variante ist.

Wer das System organisiert, dem gehört der Markt

Europa pilotiert viel und skaliert wenig. Das liegt nicht nur an Regulierung und technischer Vorsicht. Meistens fehlt jemand, der aus Fahrzeug, öffentlichem Verkehr, touristischer Nachfrage und regionaler Verantwortung ein Produkt macht.

Waymo wird uns das nicht bauen. Und auch kein europäischer Fahrzeughersteller wird entscheiden, wie der Gast vom Bahnhof in ein österreichisches Seitental kommt.

Die unternehmerische Chance liegt zwischen den Zuständigkeiten. Sie gehört denen, die Betreiber, Verkehrsverbünde, Destinationen, Gemeinden und Betriebe koordinieren und daraus ein Angebot machen, das an einem Dienstag im November genauso funktioniert wie am Anreisesamstag im Winter.

Wer damit anfangen will, braucht dafür übrigens kein autonomes Fahrzeug. Es reicht, in einer Region die Fragen von oben zu beantworten: Buchung, Anschluss, Finanzierung der schwachen Zeiten, Daten, Haftung. Wer das geklärt hat, ist bereit, wenn die Fahrzeuge kommen. Die anderen pilotieren dann noch.

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