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Aufmerksame brutkasten-Leser:innen haben den Kampf von Gründerin Romy Sigl um Coworking Salzburg gewiss mitbekommen. Im vergangenen Dezember stellte sie erstmals in Aussicht, den ältesten heimischen Coworking-Space außerhalb Wiens schließen zu müssen. Im Jänner kündigte sie bereits eine Abschlussparty für März an. Doch bereits im Februar verkündete die Gründerin: „Coworking Salzburg macht weiter!“ – wie genau, war damals noch unklar.
Neues Konzept „Coworking Club“
Nun meldete sich Sigl öffentlich mit einem neuen Konzept zurück. Unter dem Titel Coworking Club gibt es „radikal gesenkte Preise und ein klares Zukunftskonzept“, wie es von Coworking Salzburg heißt. Der Standort Techno-Z bleibt erhalten. Am 1. Oktober erfolgt der offizielle Start. Der Coworking Club sei jedoch „ab sofort geöffnet“, betont man bei Coworking Salzburg.
„Wir standen wirklich an der Kippe. Aber genau das hat uns gezwungen ganz neu zu denken“, sagt Sigl. „Es geht nicht mehr nur ums Vermieten von Tischen, mehr denn je geht es um Gemeinschaft. Es gibt eine spürbare Sehnsucht nach Räumen, in denen Begegnung möglich ist, Begegnung, durch die Neues entstehen kann.“
100 statt 320 Euro für Coworking-Salzburg-Monatsmitgliedschaft
Konkret sinkt der Preis für eine Monatsmitgliedschaft von bislang 320 Euro auf (ab) 100 Euro. Zudem stehe nun flexible 24/7-Nutzung ohne lange Bindung im Mittelpunkt. Unterstützt durch die FFG rüste man zudem „ab Herbst 2025“ technisch so auf, dass die Räume künftig auch für Firmenveranstaltungen, Innovationsworkshops und hybride Events nutzbar seien.
„Während vielerorts die Kosten explodieren und Auftragslagen einbrechen, wollen wir die Gegenbewegung sein: Wir senken die Hürden, damit Selbstständige, Gründer:innen und Kreative nicht unter der Last zusammenbrechen, sondern sich gegenseitig stärken können. Coworking soll gerade jetzt eine leistbare Antwort auf teure Einzellösungen sein“, kommentiert Sigl.
„Freuen uns über täglich neue Anfragen und Neuzugänge“
Man spüre bereits jetzt eine große Nachfrage. „Derzeit freuen wir uns über täglich neue Anfragen und Neuzugänge“, so die Coworking-Salzburg-Gründerin. Aktuell gibt es auch noch ein „Kennenlernangebot“. „Wir entwickeln uns weiter. Und wir laden alle ein, Teil dieser nächsten Phase zu werden“, so Sigl.




