18.12.2025
GEBALLTE INFORMATION

Corporate Venturing: Zweite Auflage des brutkasten-Whitepapers jetzt zum Download

Die neue Auflage des Whitepapers zur brutkasten-Serie "Corporate Venturing" bündelt die wichtigsten Erkenntnisse aus den Deep-Dive-Roundtables der beiden Staffeln zu den unterschiedlichen Facetten des Themas.
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das Whitepaper zu "Corporate Venturing" | Montage: brutkasten

Eine Download-Möglichkeit des Whitepapers findet sich am Ende des Artikels.


Die zweite Staffel unserer Serie „Corporate Venturing“ ist abgeschlossen. Das Ziel des Formats: Die Bedeutung und Rolle von Corporate Venturing als Motor für Innovation und Wachstum im österreichischen Wirtschaftsraum herausstreichen.

Vergangenes Jahr entstand auf Basis der Deep-Dive-Roundtables der ersten Staffel das brutkasten-Whitepaper „Corporate Venturing“, das im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach 2024 erstmals präsentiert wurde. Zum Abschluss der zweiten Staffel wurde dieses nun deutlich erweitert und neu aufgelegt.

Neue Kapitel zu Venture Building, Venture Clienting und Teams im Corporate Venturing

Dabei flossen die Inputs der Partner der zweiten Staffel, AKELA, Raiffeisen Bank International, UNIQA Insurance Group, Mavie Next, VERBUND, whataventure und Wien Energie, sowie weiterer spannender Diskutant:innen in die Neuauflage ein. Konkret wurde das Whitepaper um Kapitel zu den Themen Venture Building, Venture Clienting, Teams im Corporate Venturing und das Fallbeispiel Mavie Next erweitert.

Die neuen Inhalte ergänzen den umfassenden Überblick, der vergangenes Jahr in der ersten Staffel gemeinsam mit den Partnerunternehmen AVL, Elevator Ventures, Flughafen Wien, ÖBB, Plug and Play, Raiffeisen Bank International, UNIQA Ventures und VERBUND entstanden ist.

Jetzt das Whitepaper downloaden:

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19.10.2026

US-Drohnenspezialist Red Cat will Steyr Motors übernehmen

Zweiter Anlauf nach den im Juli abgebrochenen Gesprächen: Red Cat Holdings legt ein freiwilliges Übernahmeangebot für den Motorenhersteller aus Steyr vor. Ankeraktionärin B&C und CEO Julian Cassutti wollen ihre Aktien andienen.
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Das unbemannte Überwasserfahrzeug Variant 7 von Blue Ops, der Marine-Sparte von Red Cat. Laut Red Cat wird es von einem Motor von Steyr Motors angetrieben | © Red Cat Holdings / Blue Ops

Der US-Drohnenspezialist Red Cat Holdings (NASDAQ: RCAT) will die Steyr Motors AG übernehmen. Wie Red Cat am Montag mitteilte, legt das US-Unternehmen ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien vor. Der Angebotspreis soll 39 Euro je Aktie in bar betragen, ein Aufschlag von 28,9 Prozent auf den Schlusskurs vom 16. Oktober. Steyr Motors zählt zu Europas führenden Herstellern von Hochleistungsmotoren für Defense-Spezialfahrzeuge und maritime Anwendungen sowie von Hilfsaggregaten für Kampfpanzer und Lokomotiven. Red Cat bietet Drohnen- und Robotiklösungen für Verteidigung und nationale Sicherheit an, darunter auch unbemannte Wasserfahrzeuge.

Ganz neu ist die Annäherung nicht: Beide Unternehmen hatten bereits unverbindliche Gespräche geführt, die im Juli 2026 beendet wurden. Nun wurden sie laut Aussendung wieder aufgenommen und haben zu einem vollständig finanzierten Barangebot geführt.

B&C und Cassutti dienen an

Die Ankeraktionärin B&C Holding Österreich GmbH hat sich unwiderruflich verpflichtet, ihre rund 15 Prozent am Grundkapital anzudienen. Auch CEO Julian Cassutti will seine eigenen Steyr-Aktien im Rahmen des Angebots andienen. Der Vollzug setzt voraus, dass Red Cat zum Ende der Annahmefrist mindestens 50 Prozent plus eine Aktie hält; zudem sind behördliche Genehmigungen in Österreich, Italien, Australien und dem Vereinigten Königreich erforderlich. Die Annahmefrist soll am 18. Dezember 2026 um 17:00 Uhr MEZ enden.

Red Cat will Steyr Motors laut Aussendung als österreichisches Kompetenzzentrum erhalten und ausbauen. Die Belegschaft soll bleiben, Fertigung sowie Forschung und Entwicklung verbleiben am Standort. „Wir sehen Österreich als zentral für die Zukunft des Unternehmens”, erklärt Red-Cat-CEO Jeff Thompson. Cassutti, der 2022 als CEO eingestiegen war und unter dem 2024 der Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgte, spricht vom nächsten Kapitel der Unternehmensentwicklung: „Zugleich steht Red Cat uneingeschränkt hinter unserem Standort und unseren Mitarbeitenden.” Der Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Rolf Wirtz beurteilt die Transaktion vorbehaltlich der Prüfung der Angebotsunterlage positiv.

Einordnung: Viel Absicht, wenig Garantie

Mit Steyr Motors würde ein Zulieferer für Kampfpanzer, Militärfahrzeuge und Marineanwendungen in den Besitz eines US-Unternehmens übergehen, Behörden in vier Ländern müssen zustimmen. Das Standortbekenntnis ist in der Aussendung als Absicht formuliert, eine vertragliche Garantie nennt sie nicht; das mittelfristige Potenzial von Steyr als europäischer Ankerpunkt will Red Cat erst „prüfen”. Und mit den rund 15 Prozent der B&C ist die Schwelle von 50 Prozent noch nicht erreicht. Bis Mitte Dezember bleibt der Ausgang offen.

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