21.04.2016

Corporate Startup Summit: In Zürich die Ideen von morgen gestalten

Die einen wissen es nicht besser und machen einfach. Die anderen wissen es möglicherweise aber tun es nicht. Die Rede ist von Startups und Corporates. Am Corporate Startup Summit in Zürich am 27./28. April treffen die beiden Welten aufeinander, um die Welt von morgen zu gestalten.
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(c) Facebook Coporate Startup Summit

Viele nehmen Startups ja nicht richtig ernst. Manchmal wirken sie wie ein Schulanfänger, etwas verspielt und möglicherweise ohne die nötige Weitsicht. Doch sind es eben jene Startups, die großen Unternehmen beim Schritt in Richtung Digitalisierung helfen sollen. Sie sind es, die näher dran sind an der jungen Zielgruppe. Sie sind es, die mit neuen Technologien besser umgehen können.

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Aufeinandertreffen des Who-is-Who

(c) Facebook Coporate Startup Summit
(c) Facebook Coporate Startup Summit

Beim Corporate Startup Summit International in Zürich am 27. und 28 April trifft sich das Who-is-Who der Innovationsbranche, v.a. Corporate Innovatoren, Change Makers und Intrapreneure. Gemeinsam sollen hier die agile und unternehmerische Konzerne von morgen entstehen. Renommierte Speaker teilen ihre Erfahrungen in Best Practice Vorträge, Workshops und spannenden Diskussionsrunden. Die besten Corporate-Intrapreneure und Initiativen werden mit dem Corporate Startup Award prämiert. Dieses Jahr wird der Award beim nächsten Event in Deutschland im Oktober 2016 vergeben. Für kommendes Jahr könne man sich aber vorstellen, die schweizerische Unternehmen zu ehren, heißt es von Veranstalterseite.

+++Mehr zum Thema: Innovationsmanager als Vermittler für Startups und Firmen+++

„Vorbereitungen laufen gut“

„Der Corporate Startup Summit hat sich als die Plattform für Corporate Entrepreneurship in Europe als Ziel gesetzt, etablierte Unternehmen dabei unterstützen als Startup agieren können.“, sagt Veranstalter Lukas Strniste. Es werden ca. 80 Prozent Corporates teilnehmen und die anderen 20 Prozent werden Startups und Innovationsberater sein, so Strniste weiters.

Hier geht’s zum Corporate Startup Summit

 

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Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller
Das Founder-Team von Serwas, v.l. Timo Berkmann, Manuel Untergasser und Lucas Bolte | © Johannes Aitzetmüller

Im KI-Boom werden immer mehr Server benötigt und diese produzieren viel Wärme. Die Abwärme zum Heizen zu benutzen, liegt also auf der Hand, ein großer Einwand ebenso: Der Bedarf an Heizwärme unterliegt für gewöhnlich starken saisonalen Schwankungen, jener an Rechenleistung nicht. Das Innsbrucker Startup Serwas Technologies will diese Diskrepanz mit seinem System auflösen – brutkasten berichtete erst im September über ein Pre-Seed-Investment für das Unternehmen.

„Wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird“

„Wir wollen Rechenleistung dort aufbauen, wo die entstehende Wärme direkt gebraucht wird. Gerade Schwimmbäder sind dafür besonders interessant, weil sie das ganze Jahr über einen hohen Wärmebedarf haben“, erklärt Serwas-Mitgründer Timo Berkmann. Das Startup kann so gleichzeitig Abwärme an Projektpartner und Rechenleistung an externe Unternehmen verkaufen.

Das Innenbecken im StuBay im Tiroler Stubaital | (c) StuBay

In einem Hallenbad in Innsbruck läuft das System bereits. Nun wurde mit dem Freizeitcenter StuBay im Tiroler Stubaital ein weiterer Partner präsentiert. Noch vor Jahresende sollen erste Server in der Anlage aufgebaut und in die bestehende Gebäudetechnik eingebunden werden. Die eigens entwickelte Kühltechnologie ermögliche es, die entstehende Abwärme mit Temperaturen von bis zu 70 °C nutzbar zu machen, ohne dass dafür eine zusätzliche Wärmepumpe benötigt werde, heißt es vom Startup.

Schrittweiser Ausbau im StuBay geplant

Nach der ersten Anbindung gemeinsam mit anderen beteiligten Fachunternehmen soll beim System im StuBay dann ein schrittweiser Ausbau erfolgen, „der sich am Wärmebedarf und den technischen Möglichkeiten des Freizeitcenters orientiert“. Mit dem weiteren Ausbau wolle man einen wachsenden Beitrag zur Wärmebereitstellung leisten.

Nach der erwähnten Pre-Seed-Finanzierung über knapp 300.000 Euro durch Gateway Ventures, Business Angels aus dem Pioneers Club und das MCI Innsbruck will Serwas zudem weiteres Kapital aufnehmen: Aktuell läuft eine Crowdinvestingkampagne des Startups.

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