Coronavirus: EU fördert 23 neue Forschungsprojekte mit 128 Millionen Euro
Die Europäische Kommission unterstützt anlässlich der anhaltenden Coronavirus-Pandemie 23 neue Forschungsprojekte mit einem gesamten Fördervolumen von 128 Mio. Euro. Darunter sind auch zwei Projekte, die von österreichischen Unternehmen koordiniert werden.
Die Europäische Kommission gab am Dienstag bekannt, dass sie aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie rund 128 Millionen Euro für 23 neue Forschungsprojekte bereitstellen wird.
Die Finanzierung im Rahmen von Horizon 2020, dem Forschungs- und Innovationsprogramm der EU, ist Teil der zugesagten 1,4 Milliarden Euro im Rahmen der Initiative zur weltweiten Coronavirus-Krisenreaktion, die im Mai 2020 von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ins Leben gerufen wurde.
Bekämpfung des Coronavirus
An den 23 Projekten, die in die engere Wahl gezogen wurden, sind 347 Forschungsteams aus 40 Ländern beteiligt, darunter 34 Teilnehmer aus 16 Ländern außerhalb der EU. Die Forschungsprojekte umfassen folgende Ausrichtung:
Neuausrichtung der Produktion für die rasche Herstellung lebenswichtiger medizinischer Ausstattung und Ausrüstung | 22,1 Millionen Euro
Entwicklung medizinischer Technologien und digitaler Instrumente | 55.2 Millionen Euro
Analyse der verhaltensbezogenen und sozioökonomischen Auswirkungen | 28 Millionen Euro
Erkenntnisse aus großen Patientengruppen | 19,9 Millionen Euro
Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen bestehenden Kohorten auf EU- und internationaler Ebene | 3 Millionen Euro
Österreichische Beteiligung
Aus den 23 Projekten werden laut der FFG zwei Projekte von österreichischen Unternehmen koordiniert, die auch von der FFG als Nationale Kontaktstelle beraten wurden. Zu ihnen zählen die Villinger GmbH aus Mieders im Tiroler Stubaital und der Synyo GmbH aus Wien.
Die Villinger GmbH hat sich auf innovative Heiztechniken spezialisiert, die unter anderem in der Luftfahrttechnik zur Enteisung von Flugzeugen erprobt werden. Im Zuge der Coronaforschung koordiniert das Unternehmen das Projekt „Clean Air“, das ein Luft-Dekontaminationssystem zum Schutz von Gesundheitspersonal erforscht.
Die Synyo GmbH mit Sitz in Wien ist hingegen eine Forschungs- und Innovationsorganisation, die sich zum Ziel gesetzt hat neue Ansätze zur Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen zu entwickeln. Dementsprechend koordiniert sie im Bereich „Analyse der verhaltensbezogenen und sozioökonomischen Auswirkungen der Coronakrise“ das Projekt Covinform, das Informationsdynamiken erforscht.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.
Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.
GO SHANGHAI offen für alle Branchen
Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.
Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria
Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.
Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien
Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.
Fünf intensive Tage in Shanghai
Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.
Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent
GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:
Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
Bereits erfolgte Seed-Investition
Funktionierender Prototyp bzw. MVP
Einzigartiges Produkt oder Lösung
Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern
Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.
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Coronavirus: EU fördert 23 neue Forschungsprojekte mit 128 Millionen Euro
Die Europäische Kommission gab am Dienstag bekannt, dass sie aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie rund 128 Millionen Euro für 23 neue Forschungsprojekte bereitstellen wird.
Die Finanzierung im Rahmen von Horizon 2020, dem Forschungs- und Innovationsprogramm der EU, ist Teil der zugesagten 1,4 Milliarden Euro im Rahmen der Initiative zur weltweiten Coronavirus-Krisenreaktion, die im Mai 2020 von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ins Leben gerufen wurde.
An den 23 Projekten, die in die engere Wahl gezogen wurden, sind 347 Forschungsteams aus 40 Ländern beteiligt, darunter 34 Teilnehmer aus 16 Ländern außerhalb der EU.
Entwicklung medizinischer Technologien und digitaler Instrumente | 55.2 Millionen Euro
Aus den 23 Projekten werden laut der FFG zwei Projekte von österreichischen Unternehmen koordiniert, die auch von der FFG als Nationale Kontaktstelle beraten wurden.
Zu ihnen zählen die Villinger GmbH aus Mieders im Tiroler Stubaital und der Synyo GmbH aus Wien.
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Die Europäische Kommission gab am Dienstag bekannt, dass sie aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie rund 128 Millionen Euro für 23 neue Forschungsprojekte bereitstellen wird.
Die Finanzierung im Rahmen von Horizon 2020, dem Forschungs- und Innovationsprogramm der EU, ist Teil der zugesagten 1,4 Milliarden Euro im Rahmen der Initiative zur weltweiten Coronavirus-Krisenreaktion, die im Mai 2020 von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ins Leben gerufen wurde.
An den 23 Projekten, die in die engere Wahl gezogen wurden, sind 347 Forschungsteams aus 40 Ländern beteiligt, darunter 34 Teilnehmer aus 16 Ländern außerhalb der EU.
Entwicklung medizinischer Technologien und digitaler Instrumente | 55.2 Millionen Euro
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Die Europäische Kommission gab am Dienstag bekannt, dass sie aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie rund 128 Millionen Euro für 23 neue Forschungsprojekte bereitstellen wird.
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Die Finanzierung im Rahmen von Horizon 2020, dem Forschungs- und Innovationsprogramm der EU, ist Teil der zugesagten 1,4 Milliarden Euro im Rahmen der Initiative zur weltweiten Coronavirus-Krisenreaktion, die im Mai 2020 von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ins Leben gerufen wurde.
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