13.04.2026
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Connect Day 26: Matchmaking wird zum zentralen Hebel der ViennaUP

Am 19. Mai 2026 wird Wien im Rahmen der ViennaUP 2026 erneut zum Treffpunkt für Startups, Investor:innen und etablierte Unternehmen. Mit dem Connect Day 26 rückt dabei ein Format in den Mittelpunkt, das, im Unterschied zu vielen klassischen Startup-Events, konsequent auf eines setzt: strukturiertes Matchmaking.
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Der Connect Day 26 findet heuer am 19. Mai im Rahmen der Vienna UP statt. | © vogus

Organisiert von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws), hat sich der Connect Day in den vergangenen Jahren als Schnittstelle zwischen Corporates, Investor:innen und Startups etabliert. Die Location bleibt zwar auch dieses Jahr dieselbe, jedoch mit einem deutlich verbesserten Raumkonzept: Die Expo-Räume „Austria“ und „International“ bieten Platz für mehr Startups und auch die Topic Stage und der Pitching Room wurden vergrößert. Zusätzlich wurde die Anzahl der Matchmaking-Tische aufgestockt, denn 2025 war der Andrang so groß, dass die Kapazitäten schlicht nicht ausreichten. Das Ergebnis: eine Plattform, die für konkrete Kooperationen und Investments gemacht ist.

Event-Fakten im Überblick

  • Datum: 19. Mai 2026
  • Ort: WKO Wien, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien
  • Format: 1:1-B2B-Matchmaking, Corporate Reverse Pitches, Panels, Startup-Pitches

Möglich ist der Connect Day dank langjähriger, strategischer Partnerschaften mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), der Austrian Business Agency (ABA) und der Wiener Wirtschaftsagentur sowie den Hauptpartnern Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und Erste Bank, die zur hohen Qualität und kontinuierlichen Weiterentwicklung des Events beitragen. 

15 Minuten, die über Zusammenarbeit entscheiden können

Im Zentrum steht ein klar durchdachtes System: vorab vereinbarte 1:1-Gespräche, die jeweils 15 Minuten dauern. Teilnehmer:innen wählen ihre Gesprächspartner:innen bereits im Vorfeld über die Plattform aus. Beim Connect Day 2025 fanden auf diese Weise über 1.000 solcher 1:1-Meetings statt.

Das Ziel dahinter ist nicht Networking um des Networkings willen, sondern konkrete Outcomes. Erfahrungen aus den Vorjahren zeigen, dass genau in diesen kompakten Sessions häufig die Basis für Pilotprojekte, Partnerschaften oder Investments gelegt wird. Ein strukturierter Freigabeprozess sorgt zusätzlich dafür, dass die Qualität und Relevanz der Teilnehmer:innen hoch bleibt.

Vier Themenfelder als Spiegel aktueller Schlüsseltechnologien

Inhaltlich orientiert sich der Connect Day 26 an vier Schwerpunkten, die die zentralen Schlüsseltechnologien widerspiegeln und aktuell sowohl Startups als auch etablierte Unternehmen prägen. 

Auf der Topic Stage diskutieren hochkarätige Speaker:innen wie Monika Unterholzner, Bernhard Nussbaumer, Claudia Falkinger, Moritz Novak, Lucanus Polagnoli und Verena Gruber die wichtigsten Trends und Entwicklungen:

  • FrontierTech & AI: Neue Anwendungen und Geschäftsmodelle rund um künstliche Intelligenz
  • GreenTech & Manufacturing: Technologien für nachhaltige Produktion
  • MedTech & LifeScience: Innovationen im Gesundheitsbereich
  • UrbanTech, Mobility & Energy Transition: Lösungen für urbane Räume und Energiesysteme

Strukturierter Dealflow statt Pitch-Marathon

Gerade für Investor:innen bietet das Format klare Vorteile gegenüber klassischen Pitch-Events. Statt eines Pitch-Marathons mit unstrukturierten Präsentationen stehen klar definierte Themenblöcke und ein vorab geprüfter Startup-Pool im Fokus – kuratiert sowohl für die Bühne als auch für den Matchmaking-Pool. Die Auswahl erfolgt durch eine Expert:innenjury und bildet die Grundlage für einen strukturierten Dealflow. Anstelle von Meetings nach dem Zufallsprinzip ermöglicht das Format gezielte, persönliche Gespräche, in denen individuelle Fragen gestellt und der Grundstein für mögliche Investments gelegt werden können.

Ziel ist es, möglichst viele relevante Gespräche in kurzer Zeit zu schaffen und ein bestmögliches Matching für ein High-Level-Publikum aus Investor:innen, Startups und Corporates zu gewährleisten.

Wenn Corporates ihre Probleme selbst pitchen

Auch für Corporates und KMUs verschiebt sich die Perspektive: Sie treten nicht nur als Zuhörer:innen auf, sondern bringen ihre konkreten Herausforderungen aktiv ein. Ein zentrales Element sind dabei die sogenannten „Corporate Reverse Pitches“, bei denen Unternehmen ihre Problemstellungen präsentieren, um dazu passende Startup-Lösungen zu identifizieren. Heuer pitchen VERBUND X Ventures, Infineon Technologies Austria AG, Blum Ventures, Wien Energie, Primetals Technologies Austria GmbH und TTTech Auto GmbH ihre Challenges.

Der Fokus liegt dabei klar auf Umsetzbarkeit: schnelle Pilotprojekte, konkrete Anwendungsfälle und direkte Kooperationen stehen im Vordergrund. Für viele Unternehmen wird der Connect Day damit zur kompakten Plattform für Venture Clienting und Innovationspartnerschaften.

Ein Tag, ein Ökosystem

Was den Connect Day im Kontext der ViennaUP besonders macht, ist die Verdichtung: Innerhalb eines Tages trifft ein breites Spektrum des Innovationsökosystems aufeinander – von internationalen Startups über Investor:innen bis hin zu etablierten Unternehmen.

Ergänzt wird das Matchmaking durch weitere Formate wie Panels auf der Topic Stage und einen Pitching Room mit Startups zu weiteren Themen. Dennoch bleibt das Kernelement klar definiert: der direkte, strukturierte Austausch in Matchmaking und Expo-Räumen.

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Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Innovationsminister Peter Hanke (Archivbild) | (c) BKA/Paul Gruber
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Sie wird regelmäßig als möglicher Hebel genannt, um Startups abseits von klassischen Förderungen staatlich zu unterstützen: die öffentliche Beschaffung. Gleichzeitig wird kritisiert, dass diese oft nicht die kommunizierten Zielsetzungen, etwa in der Stärkung der heimischen Innovationslandschaft, widerspiegelt. Das will die österreichische Bundesregierung nun mit einem „nationalen Aktionsplan Strategische Öffentliche Beschaffung“ ändern, der bis Jahresende unter Federführung von Wirtschafts- und Innovationsministerium ausgearbeitet werden soll.

Öffentliche Auftraggeber stärker als Erst- und Referenzkunden für Startups etablieren

Der Aktionsplan soll „als Handlungsleitfaden für den Bund, seine Beteiligungen sowie weitere öffentliche Auftraggeber dienen“. Ziel sei es, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und europäische Wertschöpfung stärker in Beschaffungsprozessen zu verankern. Ein besonderer Schwerpunkt liege darauf, öffentliche Auftraggeber stärker als Erst- und Referenzkunden für innovative Unternehmen und Startups zu etablieren. Damit sollen „neue Technologien schneller zur Marktreife gelangen und zusätzliche Impulse für Wachstum und privates Kapital entstehen“.

Hanke: „Das Billigstbieterprinzip ist in dieser Form nicht mehr zeitgemäß“

Innovationsminister Peter Hanke führt aus: „Mit rund 70 Milliarden Euro jährlich verfügt der Staat über enorme Gestaltungskraft. Diese wollen wir künftig gezielt einsetzen, um Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen, die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts zu stärken und europäische Souveränität auszubauen.“

Hier gelte es neue Wege zu gehen: „Das Billigstbieterprinzip ist in dieser Form nicht mehr zeitgemäß. Wir brauchen eine Beschaffung, die europäische Souveränität und Innovationskraft in den Vordergrund stellt“, so Hanke. Der Staat soll dabei „als Ankerkunde vorangehen“ und innovativen Unternehmen die Möglichkeit geben, ihre Lösungen erstmals im Markt einzusetzen. „Das stärkt unsere Startups, schafft heimische Wertschöpfung und macht Österreich technologisch unabhängiger“, meint der Minister. Bundesbeteiligungen wie die ÖBB und ASFINAG seien dabei bereits Vorreiter. Ziel sei es, dass die Republik ihre Rolle als Eigentümer konsequenter ausbaue.

Und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer ergänzt: „Der Staat soll nicht nur einkaufen, sondern Innovationen den Weg in den Markt ebnen. Wenn die öffentliche Hand als Erst- und Referenzkunde vorangeht, schaffen wir Marktchancen für heimische Unternehmen, stärken europäische Wertschöpfung und machen aus Innovation schneller wirtschaftlichen Erfolg. Genau diesen Paradigmenwechsel treiben wir jetzt voran.“

Spinoff-Gründungen als konkrete KPI für „Austrian Quantum Cluster“

Zeitgleich geben die beiden Minister per Aussendung auch ein Update zu weiteren Maßnahmen im Bereich der in der Industriestrategie 2035 (brutkasten berichtete) definierten Schlüsseltechnologien. In der AI Factory Austria seien demnach 53 von insgesamt 80 Millionen Euro Projektkosten als Investition in einen Supercomputer vorgesehen, der kommendes Jahr in Wien in Betrieb gehen soll.

Zudem nennen die Ministerien einige KPIs für den „Austrian Quantum Cluster“, in den heuer 30 Millionen Euro aus dem Fonds Zukunft Österreich fließen (brutkasten berichtete). Demnach soll der „erste Megacluster Österreichs“ unter der Ägide von aws (Austria Wirtschaftsservice), FFG (Forschungsförderungsgesellschaft), CDG (Christian Doppler Forschungsgesellschaft) und FWF (Wissenschaftsfonds) etwa mindestens fünf Spinoffs hervorbringen und mindestens acht Millionen Euro Folgeinvestitionen für Startups bzw. Scaleups hebeln. „Wir wollen Quantentechnologie nicht nur erforschen, sondern in Österreich entwickeln, produzieren und vermarkten. Unser Ziel ist klar: Aus Spitzenforschung soll Spitzenindustrie werden“, kommentiert Hattmannsdorfer. Dabei setze man auf „Fokus statt Gießkanne“.

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