24.02.2021

Wiener Krypto-Startup Coinpanion: „Userzahlen verdoppeln sich wöchentlich“

Das Wiener Startup Coinpanion profitiert vom aktuellen Krypto-Boom und verwaltet etwas mehr als ein halbes Jahr nach dem Launch bereits siebenstellige Beträge.
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Coinpanion
(c) Coinpanion: Das Gründer-Team

Das Wiener Startups Coinpanion will all jene ansprechen, die von der Volatilität des Krypto-Markts profitieren wollen, ohne sich allzu intensiv damit zu beschäftigen. Das Angebot ist simpel: Geld einzahlen, ein vordefiniertes Portfolio aussuchen und den Algorithmus des Startups werken lassen, um entsprechende Rendite zu erzielen. Für zusätzliches Vertrauen bei den Anlegern sorgen dabei unter anderem Kooperationen mit KPMG, Binder Grösswang und Blockpit.

Dabei hatte Coinpanion, wie sich herausstellte, ein perfektes Timing. Der Launch der „private Beta“-Version, in der man sich noch immer befindet, erfolgte vergangenen Juli. Im August sicherte man sich mit einem Pre-Seed-Investment durch mySugr Co-Founder Frank Westermann und den damaligen mySugr CEO Anton Kittelberger, das durch den Covid-Startup-Hilfsfond auf 330.000 Euro erhöht wurde, das notwendige Kleingeld für eine Wachstumsstrategie. So konnte das Startup den Krypto-Boom der vergangenen Monate perfekt nutzen.

Coinpanion: Inzwischen siebenstellige Assets under Management

Inzwischen habe man siebenstellige Assets under Management und zu den vier Gründern kamen weitere fünf Mitarbeiter hinzu, heißt es vom Startup – Tendenz: stark steigend. „Seit 2021 verdoppeln sich unsere Userzahlen wöchentlich. Wir platzen aus allen Nähten und sind bereits auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, damit wir dem Wachstum standhalten können“, sagt CEO Alexander Valtingojer. Spätestens im Sommer wolle man eine größere Seed-Runde durchführen.

Und CMO Saad J. Wohlgenannt kommentiert: „Wir spüren einen massiven Need für unser Produkt und konnten von Anfang an großartige Erfolge im Marketing erzielen. Unsere Kunden lieben das Produkt und ein sehr großer Anteil empfiehlt uns seinen Freunden“. Seit kurzem bietet Coinpanion zudem drei verschiedene Portfolios an – anfangs hatte es nur eines gegeben. Diese unterscheiden sich durch ihre Allokation. So sind etwa Altcoins im „Abenteuerlichen Portfolio“ viel höher gewichtet als im „vorsichtigen Portfolio“.

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fonio
© fonio/canva - Alexander Brix.

Das Scaleup fonio.ai von Daniel Keinrath und Matthias Gruber ist eines der aufstrebendsten Startups Österreichs. Im Juni sicherte man sich ein 14,6 Millionen Euro Seed-Investment und knackte rund zwei Monate später die 10-Mio.-ARR-Marke. Am AustrianStartups Summit verkündete CCO Alexander Brix gegenüber brutkasten die nächsten Ziele. Und die sind ambitioniert.

fonio: Globaler Rollout

Fonio.ai möchte im kommenden Jahr seine Präsenz global ausbauen. „Wir wollen 20 neue Märkte in Nord Amerika und Europa aufgreifen“, sagt Brix. „Wir streben aber auch Asien an, um auf der globalen Landkarte präsent zu bleiben und eine global führende Marke aus Wien heraus aufzubauen. Auch ein Büro in New York ist geplant. Das größte Risiko für uns ist momentan, langsamer zu werden und unsere schnelle Arbeitskultur zu verlieren.“

Mehr Arbeitskraft geplant

In diesem Sinne möchte das Wiener KI-Startup 2027 auch 300 neue Mitarbeiter:innen einstellen und schielt schon, zumindest peripher, auf einen Decacorn-Status hin. Eine genaue Timeline dafür hat das Team nicht, aber das Mindset dafür wohl bereits inhaliert, wenn Brix sagt: „Es ist kein Status, auf den man hinarbeitet, sondern man möchte einen guten Job machen und das Produkt in möglichst viele Unternehmen bringen. Dass man dann vielleicht Decacorn wird, ist ein Nebeneffekt. Einen Zeitrahmen, bis wir das schaffen, haben wir uns nicht gesetzt, aber es ist unsere Ambition einen Global Player zu bauen und sicherzustellen, dass der ‚AI Communication Layer‘ aus Europa kommt und nicht von amerikanischen oder vielleicht chinesischen Unternehmen besetzt wird. Wer die Kommunikation beherrscht, der hat sehr viel Macht. Und wir wollen diese Macht auf jeden Fall in Europa halten. Das heißt, um das zu schaffen, ist es der natürliche Weg, dass wir ein Decacorn werden.“

Series-A steht an

Auf diesem Weg habe man aktuell ein Angebot entwickelt, das mittlerweile sämtliche textbasierten Kommunikationskanäle sowie Telefonsysteme in Form von PBX umfasse. Damit könne man die gesamte „Communication Suite“ mittelständischer Unternehmen bereits vollständig abdecken, erzählt Brix von einer weiteren Neuerung. Eine andere Neuigkeit betrifft die Finanzierung. Zwar gibt sich Brix dazu etwas bedeckt, lässt aber fallen, dass man kurz vor einer Series-A-Finanzierung stehe. Details sollen im kommenden Jahr folgen.

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