17.05.2022

Coffeechecker: Kompletter Führungswechsel nach 2Min2Mio-Auftritt

Patrick Pranger und Josef Kirisits sind diese Woche mit Coffeechecker bei 2 Minuten 2 Millionen zu sehen. Doch beide arbeiten mittlerweile nicht mehr dort.
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Coffeechecker - Das Führungsteam (vlnr.) Tina Kirisits (CEO), Annika Armbrüster (Marketing) und Christina Kaltenberger (Logistik)
Das Coffeechecker-Führungsteam (vlnr.) Tina Kirisits (CEO), Annika Armbrüster (Marketing) und Christina Kaltenberger (Logistik) | (c) Coffeechecker

Das Prinzip des oberösterreichischen Unternehmens Coffeechecker ist schnell erklärt: Es ist ein kuratierter Online-Shop mit dem Versprechen, nur Kaffeespezialitäten mit vom Team geprüfter bester Qualität im Angebot zu haben. Gegründet wurde es im Mai 2020 – also nur Wochen nach Beginn der Coronakrise – auch mit dem Gedanken, kleinen Röstereien beim Ausgleich ihrer damaligen Umsatzeinbrüche zu helfen. Kund:innen können über die Seite nicht nur Kaffee in ganzen Bohnen, sondern auch gemahlenen und Kapsel-Kaffee sowie Trinkschokolade-Spezialitäten bestellen. All das gibt es auch im Abo-Modell. Dazu kommt eine kleine Auswahl an Zubehör und Snacks.

Coffeechecker: Geschäftsführer wurde nach 2 Minuten 2 Millionen-Aufzeichnung Landwirt

Diese Woche ist Coffeechecker auch in der Puls4-Show 2 Minuten 2 Millionen zu sehen. Präsentiert wird das Startup dabei von Gründer Josef Kirisits und Patrick Pranger, dem Geschäftsführer zur Zeit der Aufzeichnung. Wie der Seite des Startups zu entnehmen ist, sind allerdings beide mittlerweile nicht mehr operativ im Unternehmen tätig. „Seit dem Pitch hat sich bei uns einiges verändert. Patrick [Anm. Pranger] hat seine Geschäftsführer-Position an Tina [Anm. Kirisits] weitergegeben und ist zurück in die Heimat gegangen, um seinen Familienbetrieb – einen Biobauernhof – zu übernehmen. […] Josef [Anm. Kirisits] ist zwar noch Eigentümer und Gründer, aber mit dem Daily Business vertraut er seiner Tochter Tina blind“, heißt es dort.

Rein weibliches Führungsteam, nur männliche Eigentümer

Nun hat Coffeechecker ein rein weibliches Führungsteam. Denn neben CEO Tina Kirisits wird das Unternehmen aus Kronstorf nun von Annika Armbrüster (Marketing) und Christina Kaltenberger (Logistik) geleitet. Das Kernteam Einkauf und HR (Simone Lehner) und Finanzen (Daniela Bischof) werden von Frauen verantwortet. In den Besitzverhältnissen der Firma schlägt sich das aktuell jedoch nicht nieder. Es gehört zu je 50 Prozent Gründer Josef Kirisits und seinem Zwillingsbruder, dem Medienmanager Bernd Kirisits, die gemeinsam schon Jahre zuvor das ebenfalls auf Kaffee fokussierte Handels- und Consulting-Unternehmen Gemeos gegründet haben, das nach wie vor besteht.

Mehr zu Coffeechecker bei „2 Minuten 2 Millionen„. Außerdem diesmal dabei: B.Up-Focus, Zirp Designe, froots und Gidrolock.

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(v.l.n.r.) Thomas Blaguss, Daniel Packenius, Barbara Novak, Hans-Jürgen Salmhofer, Paul Blaguss | (c) Mila Eder / Superberg

Die Elektromobilität wird nicht nur im Privatbereich weiter ausgebaut. FlixBus und Blaguss setzen nun den nächsten Schritt in Richtung emissionsarmes Reisen. Zwischen Wien und Bratislava wird die erste grenzüberschreitende, überwiegend elektrisch betriebene Linie eröffnet. Den operativen Betrieb der Linie übernimmt das Wiener Unternehmen Blaguss über seine slowakische Gesellschaft Blaguss Slovakia.

„Die Zukunft des Busverkehrs muss klimafreundlich sein und Elektromobilität wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Gemeinsam mit FlixBus bringen wir sie jetzt auch im grenzüberschreitenden Reiseverkehr konsequent in den Mobilitätsalltag“, sagt Paul Blaguss, Geschäftsführer der Blaguss-Gruppe.

Acht E-Busse, 66 Kursfahrten

Insgesamt kommen acht E-Bussen auf der Strecke zum Einsatz, wobei die Linie 66 mal pro Tag gefahren wird. 90 Prozent davon sind elektrisch, der Rest wird mit herkömmlichen Dieselbussen abgedeckt. Laut Blaguss spart die Umstellung von Diesel auf Elektroantrieb rund 66 Kilogramm CO₂ pro 100 Kilometer. „Mit einer der ersten grenzüberschreitenden E-Bus-Linien Europas arbeiten wir daran, Reisen zwischen Hauptstädten emissionsärmer zu machen“, sagt Daniel Packenius, Geschäftsführer FlixBus Zentraleuropa, und ergänzt: „Die Linie zeigt: Elektromobilität im Fernverkehr funktioniert heute schon zuverlässig unter den richtigen Umständen.“

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