07.12.2020

Coding School Wörthersee: Erste Absolventen erhielten Zertifikat

Der erster Lehrgang der Coding School Wörthersee wurde erfolgreich abgeschlossen. Absolventen erhielten im Rahmen einer Graduation-Feier ihre Zertifikate, 30 ECTS Punkte und Jobs bei Partnerunternehmen. Für das Sommersemester 2021 (Start März / Abschluss im Juli) können sich angehende Programmierer noch bis zum 15. Feber 2021 bewerben.
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Coding School Wörtherseej
(c) Coding School Wörthersee

Die von Lorenz Edtmayer und Maximilian Nimmervoll (Diamir Holding) gemeinsam mit Johannes Eder (Humanomed) gegründete Coding School Wörthersee hat sich zum Ziel gesetzt, der großen Nachfrage nach Codern nachzukommen und hat dafür im März 2020 einen eigenen fünfmonatigen Lehrgang ins Leben gerufen – der brutkasten berichtete.

Coding School Wörthersee: Erste Graduation-Feier

Wie die Coding School Wörthersee nun in einer Aussendung bekannt gab, ging nun die erste Graduation-Feier über die Bühne. Gemeinsam mit der Fachhochschule Kärnten wurden die Abschlusszertifikate an Studierende der “Class of 2020” aus dem Lehrgang “Mobile App Development – Android” übergeben.

In Anwesenheit von Vertretern der FH Kärnten, Raiffeisen Landesbank Kärnten, DIAMIR sowie Humanomed wurde den angehenden Junior Software Entwicklern, für deren Leistungen, das Zertifikat zum Mobile App Developer (inkl. 30 ECTS Points) übergeben.

Alle Absolventen des ersten Lehrgangs der Coding School Wörthersee konnten laut den Initiatoren direkt nach dem Anschluss sofort als Software Programmierer bei einem Unternehmen starten.

FH Kärnten hat Lehrgang zertifiziert

Die FH Kärnten hat den Lehrgang offiziell zertifiziert und rechnet den Absolventen bei einem späterem Studium 30 ECTS-Punkte an. Das erworbene Zertifikat bestätigt die Ausbildung zum Junior Android Programmierer und öffnet laut der Coding School Wörthersee den Absolventen somit die Türen in das Berufsleben der Software Programmierung.

Die Absolventen haben laut den Initiatoren durch den zertifizierten Abschluss der Coding School Wörthersee einen Startvorteil am Arbeitsmarkt, da das Zertifikat eine sofortige Einsetzbarkeit in einer konkreten Programmiersprache bedeutet und die Absolventen der Coding School Wörthersee für Unternehmen ein Alleinstellungs- und Qualitätsmerkmal mitbringen.

Call: Bewerbung für Sommersemester 2021

Für das Sommersemester 2021 (Start März / Abschluss im Juli) können sich angehende Programmierer noch bis zum 15.02.2021 für ein persönliches Interview mit dem Studienleiter unter: https://coding-school-woerthersee.at bewerben.


Disclaimer: Lorenz Edtmayer und Maximilian Nimmervoll sind durch ihre Beteiligungsgesellschaften zu je 5,6095 % am brutkasten beteiligt.

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Bild: KI-generiert / Google Gemini

Die europäischen NATO-Länder werden ihre Verteidigungsausgaben in den kommenden zehn Jahren massiv erhöhen. Neben den direkten Verteidigungsausgaben, die auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen sollen, sind weitere 1,5 Prozent des BIP für sicherheitsrelevante Investitionen vorgesehen: etwa für die Anpassung der Verkehrsinfrastruktur, für den Bevölkerungsschutz oder für Cyber- und Netzwerksicherheit. Europaweit entspricht das jährlich rund 320 Mrd. Euro.

Auch für Österreich als Nicht-NATO-Staat hat das Folgen. Legt man das 1,5-Prozent-Ziel als Referenzmaßstab zugrunde, ergibt sich ein potenzieller jährlicher Investitionsbedarf von rund 7,5 Mrd. Euro. Das geht aus der Studie „Verteidigungsrelevante Infrastruktur als Rückgrat souveräner Sicherheitsvorsorge“ von EY und der deutschen DekaBank hervor.

Jeder Euro löst 2,45 Euro aus

Die Investitionen stoßen laut Studie in den europäischen NATO-Ländern eine Produktion von insgesamt 822 Mrd. Euro pro Jahr an, 17 Mrd. Euro davon entfallen auf Österreich. Jeder investierte Euro führt demnach zu einem gesamtwirtschaftlichen Impuls von etwa 2,45 Euro. Profitieren dürften vor allem Bauunternehmen, Informations- und Kommunikationsunternehmen, Logistikfirmen sowie die Elektronik- und Elektrotechnikbranche.

Dazu kommen die Beschäftigungseffekte: Sofern die Infrastrukturinvestitionen wie vorgesehen zu ohnehin geplanten Projekten erfolgen, entstehen europaweit 4,4 Millionen Arbeitsplätze. Knapp 1,8 Millionen davon direkt in der Infrastrukturindustrie, ähnlich viele bei Zulieferern. In Österreich wären es rund 75.000 Jobs.

„Investitionen in Infrastruktur, von Mobilität über Energie bis zu Häfen, Flughäfen, Schutzräumen und Cyber-Sicherheit, bilden das Rückgrat militärischer Fähigkeiten“, sagt Axel Preiss, Partner bei EY Österreich und Defence Leader Europe. Die Effekte gingen über den Rüstungssektor hinaus: Solche Investitionen könnten die Konjunktur stärker ankurbeln als Rüstungsinvestitionen im engeren Sinn und bieten zugleich die Chance auf eine Modernisierung von Logistik, Verkehr und Energie.

Investitionsstau und knappe Kassen

Der Bedarf trifft allerdings auf strukturelle Engpässe. In Österreich wie in ganz Europa besteht bereits heute ein hoher Investitionsstau, die zugesagten Mittel müssten zusätzlich und möglichst kurzfristig aufgebracht werden.

Für Matthias Danne, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der DekaBank, führt daran kein Weg vorbei: „Der Staat wird die hohen Kosten der militärischen Infrastrukturinvestitionen nicht allein schultern können, ohne privates Kapital ist eine ausreichende Resilienz nicht erreichbar.“ Er verweist auf ÖPP-Modelle, die bei deutschen Behörden unbeliebt, international aber etabliert seien. Besonders bei Dual-Use-fähiger Infrastruktur in den Bereichen Energie, Netze, Logistik und Kommunikation ermögliche privates Kapital eine zügigere Skalierung. Auch in Österreich werde verstärkt diskutiert, wie sich privates Kapital für öffentliche Zukunftsprojekte mobilisieren lässt, ergänzt Preiss.

Als weitere Hürden nennt der EY-Partner lange Vorlaufzeiten, komplexe Genehmigungsverfahren und begrenzte kurzfristige Skalierbarkeit. Nötig seien daher beschleunigte Genehmigungen, eine koordinierte zivil-militärische Planung und eine stärkere europäische Abstimmung bei grenzüberschreitender Infrastruktur.

Was das für die heimische Szene bedeutet

Für Österreichs Technologieunternehmen trifft der erwartete Investitionsschub auf ein Feld, das sich gerade erst öffnet. Reine DefenseTech-Startups gibt es hierzulande kaum, die meisten agieren im Dual-Use-Bereich, also mit Produkten, die sich zivil wie militärisch einsetzen lassen. Genau dort setzt auch die Studie an, wenn sie Dual-Use-fähige Infrastruktur in Energie, Netzen, Logistik und Kommunikation als bevorzugtes Feld für privates Kapital nennt. Bewegung kommt zusätzlich von politischer Seite: Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hat angekündigt, gesetzliche Hürden für die heimische Rüstungs- und DefenseTech-Branche abzubauen, unter der Bedingung, dass die Neutralität gewahrt bleibt.

Erste Finanzierungsrunden zeigen, dass das Thema auch bei Investor:innen ankommt. Das 2025 gegründete Grazer Startup GuardAero, dessen Systeme Drohnenbedrohungen an Militärfahrzeugen autonom erkennen und neutralisieren, holte sich zuletzt ein Seed-Investment im niedrigen Millionenbereich von Angels United und der Beteiligungsgesellschaft von Bernhard Klemen. Zuvor hatte das Team die „Austrian Defence Innovation Garage 2025“ gewonnen und kooperiert bei Entwicklungstests mit dem Bundesheer. Ob die von EY skizzierten Milliarden tatsächlich auch bei heimischen Startups landen, wird weniger von den Zusagen abhängen als von Genehmigungsverfahren, Vergabepraxis und der Frage, wie schnell Österreich seinen eigenen regulatorischen Rahmen nachschärft.

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Coding School Wörthersee: Erste Absolventen erhielten Zertifikat

  • Studierende freuen sich auf Zertifikate, 30 ECTS Points und Jobs bei Partnerunternehmen.
  • Die Coding School Wörthersee https://coding-school-woerthersee.at konnte die erste Graduation Feier in ihrer noch jungen Geschichte veranstalten.
  • Gemeinsam mit der Fachhochschule Kärnten wurden die Abschlusszertifikate an Studierende der „Class of 2020“ aus dem Lehrgang „Mobile App Development – Android“ übergeben.
  • Zwei ausgewählte Geschichten unserer Absolventen sind ein gutes Beispiel für die Diversität und Motivation unserer Studierenden: Baran (21) und Marcus (22) kommen aus der Nähe von Klagenfurt und kennen sich noch aus der Schulzeit.
  • Auf diese Basis setzt die Coding School Wörthersee auch in den beiden aktuell laufenden Lehrgängen für Android und iOS, um angehende Entwickler bestmöglich ausbilden zu können.
  • Diese können bei einemtechnischen Studium aufgrund des optimal abgestimmten Curriculums sofort angerechnetwerden.

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