29.03.2021

Codeversity: Wiener Ed-Tech setzt E-Learning-Plattform von Heise-Verlag um

Die neu gestartete "heise Academy" richtet sich an Fachkräfte aus dem IT-Bereich - und wurde mit dem Wiener Ed-Tech konzipiert und umgesetzt.
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Die "heise Academy" wurde mit Codeversity umgesetzt. | Foto: Codeversity

Der Marktführer bei IT-Publikationen im deutschsprachigen Raum, die Medien- und Verlagsgruppe Heise, hat eine Lernplattform für IT-Fachkräfte gestartet. Konzipiert und umgesetzt wurde die „heise Academy“ gemeinsam mit dem Wiener Ed-Tech-Startup Codeversity.

Die Plattform ist eines der ersten verfügbaren Systeme, das auf den Lösungen von Codeversity basiert. „Für Codeversity ist die Partnerschaft ein großer Schritt“, sagt Gründer und Geschäftsführer Daniel Kalbeck im Gespräch mit dem brutkasten. „Die Plattform ist das erste große und sichtbare Ergebnis dessen, was wir als digitales Lernen sehen“.

Kein Abfilmen von Theaterbühnen

Doch was ist damit gemeint? „Es geht um die Frage, wie man ein System schaffen kann, das den Menschen dabei unterstützt, sich neues Wissen anzueignen“, erläutert Kalbeck. Es gebe Zahlen, wonach Online-Kurse von nur 4 Prozent der Teilnehmenden tatsächlich abgeschlossen werden.

Der Grund: Auf den meisten Lernplattformen habe sich die Art, wie Content produziert und aufbereitet würde, in den vergangenen 20 Jahren kaum geändert – nur das Medium sei ein anderes, sagt Kalbeck. „Es ist ein bisschen wie in der frühen Phase des Films, als man einfach eine Theaterbühne abgefilmt hat“.

Digitales Lernen sei häufig weiterhin frontal, autoritär und wenig selbstbestimmt, führt Kalbeck aus. Genau das ist für Codeversity der falsche Ansatz. Die „heise academy“ ist daher adaptiv: „Der User bestimmt Geschwindigkeit, Detailgrad und Informationstiefe, kann Videos gezielt durchsuchen, annotieren und kommentieren, Notizen hinzufügen und sogar Fragen an den Referenten stellen. Über integrierte Quiz-Module kann er das gerade erlernte Wissen direkt überprüfen und das System auch als Micro-Learning-Plattform nutzen“, erläutert Kalbeck.

Start mit Themenbereich Softwareentwicklung und Security

Gestartet wurde die „heise Academy“ nun mit einer Auswahl an videobasierten Online-Kursen in den Spezialgebieten Softwareentwicklung und Security – darunter Themebereiche wie Kubernetes, Data Science und moderne Webentwicklung. Folgen sollen dann Lern-Events, Online-Workshops und Konferenzen, bei denen denen auch persönliche Treffen mit den Referenten möglich sind. Geplant sind auch Lösungen, bei denen die Teilnehmer Aufgaben aktiv nachprogrammieren können.

Codeversity wurde Anfang 2019 gegründet und bietet von Grund auf entwickelte E-Learning-Umgebungen sowie Weiterbildungslösungen für Corporate-Education-Plattformen an. Zu den Kunden zählen Unternehmen, Verlage oder Ausbildungseinrichtungen. Der erste Kurs des Startups ist im Juni 2019 auf der WeAreDevelopers-Konferenz in Berlin vorgestellt worden. Aktuell umfasst das Team knapp über zehn Mitarbeiter. Codeversity hat eine Investmentrunde hinter sich und eine FFG-Förderung erhalten.

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Beyond Gravity Austria, verdoppelt seine Produktionsfläche in Berndorf (Niederösterreich). © Beyond Gravity, Martin Steiger

Der globale Space-Sektor verzeichnet starkes Wachstum und die heimische Industrie profitiert. Der Weltraumzulieferer Beyond Gravity Austria, reagiert auf die steigende internationale Nachfrage mit einem Kapazitätsausbau am Standort Berndorf (Bezirk Baden). Der Österreichische Arm des internationalen Unternehmen mit Sitz in Zürich ist bereits am Ariane-6-Programm beteiligt, das Amazon-Internetsatelliten ins All bringt.

Verdoppelte Fläche, neuer Maschinenpark

Für insgesamt 4,5 Millionen Euro wird ausgebaut.Beyond Gravity mietet eine Nachbarhalle der Berndorf AG und verdoppelt die eigene Produktionsfläche auf rund 5.000 Quadratmeter, inklusive neuem Maschinenpark. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2027 geplant. Bis dahin soll in Berndorf laut Unternehmensangaben der größte Weltraum-Reinraum Österreichs entstehen.

Fertigung von Steuermechanismen kommt nach Berndorf

Bisher lag der Fokus des Standorts auf Thermalisolation für Satelliten und Trägerraketen. Künftig wird dort auch die Serienfertigung von Steuermechanismen für elektrische Triebwerke von Telekommunikationssatelliten angesiedelt. Geschäftsführer Wolfgang Pawlinetz erklärt: „Wir haben im vergangenen Jahr einen bedeutenden Auftrag erhalten, um Steuermechanismen für elektrische Triebwerke von Telekommunikationssatelliten zu bauen.“

Kleinere Serien sollen weiterhin im 2024 eröffneten Wiener Reinraum gefertigt werden. Entwicklung und Design verbleiben am Hauptsitz in Wien-Meidling.

50 neue Jobs, 20 Prozent Wachstum

Aktuell beschäftigt Beyond Gravity Austria in Berndorf rund 30 Personen. Mit dem Ausbau sollen in den nächsten drei Jahren 50 neue Industriearbeitsplätze entstehen. „Wir wachsen in den nächsten drei Jahren um mehr als 20 Prozent“, so Pawlinetz und Co-Geschäftsführer Kurt Kober. Insgesamt beschäftigt Beyond Gravity Austria rund 250 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von rund 57 Millionen Euro.

Weltraumminister Peter Hanke unterstreicht die strategische Bedeutung: „Die Raumfahrtindustrie zählt zu den am stärksten wachsenden heimischen Wirtschaftssektoren.“ Hanke erhöhte zuletzt den österreichischen ESA-Beitrag von 260 auf 340 Millionen Euro.

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