28.09.2017

Codeship unter Top 5 der besten Continuous Integration Tools

Das in Wien gegründetet Startup Codeship wurde von der US Market Research Firma "Forrester" unter die Top 5 Continuous Integration Tools gewählt.
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Das Team von Codeship

Forrester, eine der größten amerikanischen Market Research Firmen, hat Codeship ausgezeichnet und das österreichische Startup unter die fünf besten Conious Integration Tools gewählt. Das Unternehmen mache laufend Fortschritte dabei, sein Business auf Enterprise-Kunden (Unternehmen mit mind. 1000 Mitarbeitern) auszuweiten, heißt es von Forrester.

Codeship-CEO Mortiz Plassnig zeigte sich erfreut über die Aufnahme in des Ranking. „Für unser Business ist das hochgradig relevant, weil Entscheidungsträger in großen Firmen sich diese Reports ansehen“, sagt er.

Redaktionstipps

3 Standorte

Codeship testet Software-Änderungen für Entwickler. Wenn die Software fehlerfrei funktioniert, hilft das Startup, Updates möglichst schnell durchzuführen. Für die Developer ist der Vorgang dadurch deutlich schneller und kostengünstiger, als wenn sie die Tests selbst durchführen müssen. Dieses Geschäftsmodell ist so erfolgreich, dass das in Wien gegründete Unternehmen bereits Standorte in Berlin und Boston eröffnen konnte.

Visionärer Ansatz

Um im Ranking berücksichtigt zu werden, müssen die Anbieter ein nachweisbares, umfassendes Continuous Integration-Produkt anbieten. Eines der Hauptkriterien für die Einbeziehung ist, dass die Verkäufer mindestens 25 zahlende Enterprise-Kunden haben. Darüber hinaus betrachtete Forrester die Marktpräsenz, Produktvision, Partnerbetreuung, Kundenzufriedenheit und den Marktanteil der Unternehmen. Im Fall von Codeship hebt Forrester besonders den visionären Ansatz hervor. Unter den gelisteten Produkten ist Codeship das einzige, das ausschließlich cloud-based funktioniert.

Hier geht’s zum Report.

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Das R-Space-Team mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (8. v.l.) © R-Space

Das 2021 gegründete NewSpace-Unternehmen R-Space schließt die Vorbereitungen für seine erste kommerzielle Satellitenmission ab. Wie das Startup bekannt gab, soll der Satellit „AT-Astra“ im Herbst 2026 an Bord einer Spectrum-Rakete von Isar Aerospace, die erst kürzlich 270 Millionen Euro einsammelten, vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya abheben. „Es zeigt, dass Österreich kommerzielle Satelliten eigenständig entwerfen, bauen und fliegen kann“, zeigt sich CEO Carsten Scharlemann stolz.

IOD (In-Orbit Demonstration) Satellit AT-Astra © R-Space

Ride-Share-Modell und Technologie-Tests

R-Space, das vor kurzem seinen neuen Firmensitz am Flughafen Wien bezog, bietet einen durchgängigen Service für sogenannte In-Orbit-Demonstrationen an, um die Wartezeit auf Tests im All zu verkürzen, ein Konzept, das bereits beim Firmenstart im Fokus stand. Beim aktuellen Erstflug werden Experimente von drei Kund:innen befördert.

Konkret testen die beiden österreichischen Unternehmen Enpulsion (flüssiges Indium-Metall für Antriebe) und SunBooster (mikrometeoritenresistente Solarmodule) ihre Technologien im Orbit. Ebenfalls mit an Bord ist ein kompakter Sternsensor zur Trümmererkennung des portugiesischen Partners Synopsis Planet. Durch dieses „Ride-Share“-Modell liege der Preis laut dem CEO „deutlich unter den anderen kommerziell angebotenen Services.“ Konkrete Zahlen nennt das Startup nicht.

Auslastung und Markthürden

Schwarze Zahlen schreibt das rund zehnköpfige Team derzeit noch nicht. Laut Scharlemann sei es dafür noch zu früh, da in den kommenden Jahren weiter in die Servicekette investiert werden müsse.

Die Nachfrage für Folgemissionen ist dennoch vorhanden: Für das Jahr 2027 plant R-Space bereits zwei weitere Satellitenstarts, deren Kapazitäten bereits zu zwei Dritteln ausgebucht sind. Mehr Starts wären theoretisch denkbar, scheitern aktuell jedoch an den unflexiblen Rahmenbedingungen der Raumfahrtindustrie. „Hierfür ist der Launcher-Markt zu langsam und unflexibel“, so Scharlemann. Raketenstarts müssten meist 12 bis 24 Monate im Voraus gebucht werden, kurzfristige Slots seien eine Seltenheit.

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