08.06.2021

Coca-Cola Österreich stellt neuen Franchise Country Manager vor

Die Total Beverage Company Coca-Cola Company besetzt die Leitung des Österreich-Geschäfts neu. Der gebürtige Italiener kommt von Danone, wo er als Geschäftsführer die Länder Österreich, Schweiz und Slowenien verantwortete.
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Fabio Andrea Cella Coca-Cola
Fabio Andrea Cella ist neuer Franchise Country Manager von Coca-Cola Österreich © Martin Steiger

Fabio Andrea Cella ist neuer Franchise Country Manager von Coca-Cola Österreich. Der 45-jährige Italiener studierte Wirtschaft an der Universität Pavia, hat einen Master der Universität Grenoble und bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in führenden Konsumgüterunternehmen mit. Vor seinem Engagement bei Coca-Cola und Danone bekleidete er mehrere leitende Funktionen auf nationaler und internationaler Ebene in Sales & Marketing. Cella folgt auf Laszlo Niklos, der das Unternehmen verlassen hat.

Seinen Fokus will der neue Franchise Country Manager auf die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsagenden und Innovationen des Unternehmens legen. „Das ist eine große Herausforderung, doch das österreichische Team hat hier bereits einige erfolgreiche Schritte gesetzt, die wir weiter gemeinsam vorantreiben wollen“, erklärt Cella. Außerdem will er die erfolgreiche Beziehung zum Abfüllpartner Coca-Cola HBC Österreich weiter stärken: „Coca-Cola wird bei unseren Kundinnen und Kunden, sowie Konsumentinnen und Konsumenten als starke Marke wahrgenommen, die für Lebensfreude, Optimismus und Inklusion steht. Das Coca-Cola System in Österreich mit der GmbH und dem Abfüllpartner hat diese Werte im Sinne einer positiven und nachhaltigen Zukunft stets im Blick.“

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Ex-Notenbanker Robert Holzmann (links) und Emerald-Horizon-CEO Florian Wagner. Foto: Martin Pacher | brutkasten

Sieben Jahre nach der Gründung geht Emerald Horizon den nächsten Schritt Richtung Prototyp: Am 8. September gibt das Grazer Unternehmen (Wiener Börse: SMRX) in seinem Labor den Startschuss für den Bau des ADES Test Loop. Dabei handelt es sich um den ersten integrierten Systemtest, in dem die bisher einzeln entwickelten Komponenten des Reaktorsystems zusammengeführt werden. „In sieben Jahren intensiver Entwicklungsarbeit haben wir die einzelnen Bausteine für ADES entwickelt und validiert. Jetzt beginnen wir, gemeinsam mit VDL Groep, diese Bausteine zusammenzuführen“, sagt CEO Florian Wagner.

Reaktor ohne kritische Kettenreaktion

ADES (Accelerator Driven Energy Source) ist ein Kernreaktor in Containergröße, der ohne kritische Kettenreaktion arbeitet. Ein Teilchenbeschleuniger liefert die Neutronen, die den Prozess in Gang halten. Wird er abgeschaltet, endet die Spaltung sofort. Als Brennstoff dient Thorium. Eine Einheit soll 25 Megawatt thermische und rund zehn Megawatt elektrische Leistung liefern, genug für etwa 10.000 Haushalte, und das laut Unternehmen 20 Jahre lang ohne Brennstoffwechsel. Der Salzkreislauf arbeitet wasserfrei, ein Anschluss an einen Fluss ist für den Betrieb nicht erforderlich. Wie Wagner Ende 2025 im brutkasten-Talk sagte, ist die Marktreife für 2029 geplant.

Bild: (v.l.n.r.) DI Dr. Mario J. Müller, Vice President R&D, und US-Investor Carl Page, Mitglied des Advisory Board der Emerald Horizon AG, vor den Abschirmblöcken der Neutronenquelle im Labor in Graz. (c) Fuchs

Letzte Vorstufe vor dem Prototyp-Loop

In Graz wurden nach Unternehmensangaben bereits vier Vorgängergenerationen des Loops in Hardware getestet. Die kommende Version gilt als voraussichtlich letzte Vorstufe vor dem finalen ADES-Prototyp-Loop. Beim EU-Genehmigungspfad arbeitet Emerald Horizon mit Haskoning, an einer US-Klassifizierung mit Pillsbury Winthrop Shaw Pittman.

VDL Groep als Fertigungspartner

Eine zentrale Rolle kommt der VDL Groep zu. Der niederländische Industriekonzern mit rund 13.500 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz 2025 von mehr als vier Milliarden Euro, bekannt als Zulieferer der Halbleiterausrüstungsindustrie, führt als Engineering- und Fertigungspartner die technischen Bausteine zusammen und legt das System auf eine spätere industrielle Serienfertigung aus. Die Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen wird am 8. September in Graz live unterzeichnet.

Börsengang als Finanzierungshebel

Emerald Horizon notiert seit 26. Juni an der Wiener Börse. Das Listing soll laut Unternehmen vor allem den Zugang zu Fremdkapital erleichtern, etwa über Kredite, Green Bonds und Projektfinanzierung, um das Energy-as-a-Service-Modell und die Serienproduktion mit VDL zu finanzieren. Erst vor wenigen Tagen holte das Unternehmen zudem Manager Claus Schmidt für Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement an Bord.

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