Coca-Cola Österreich stellt neuen Franchise Country Manager vor
Die Total Beverage Company Coca-Cola Company besetzt die Leitung des Österreich-Geschäfts neu. Der gebürtige Italiener kommt von Danone, wo er als Geschäftsführer die Länder Österreich, Schweiz und Slowenien verantwortete.
Fabio Andrea Cella ist neuer Franchise Country Manager von Coca-Cola Österreich. Der 45-jährige Italiener studierte Wirtschaft an der Universität Pavia, hat einen Master der Universität Grenoble und bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in führenden Konsumgüterunternehmen mit. Vor seinem Engagement bei Coca-Cola und Danone bekleidete er mehrere leitende Funktionen auf nationaler und internationaler Ebene in Sales & Marketing. Cella folgt auf Laszlo Niklos, der das Unternehmen verlassen hat.
Seinen Fokus will der neue Franchise Country Manager auf die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsagenden und Innovationen des Unternehmens legen. „Das ist eine große Herausforderung, doch das österreichische Team hat hier bereits einige erfolgreiche Schritte gesetzt, die wir weiter gemeinsam vorantreiben wollen“, erklärt Cella. Außerdem will er die erfolgreiche Beziehung zum Abfüllpartner Coca-Cola HBC Österreich weiter stärken: „Coca-Cola wird bei unseren Kundinnen und Kunden, sowie Konsumentinnen und Konsumenten als starke Marke wahrgenommen, die für Lebensfreude, Optimismus und Inklusion steht. Das Coca-Cola System in Österreich mit der GmbH und dem Abfüllpartner hat diese Werte im Sinne einer positiven und nachhaltigen Zukunft stets im Blick.“
„Wie ein 40er Schleifpapier“: Grazer Startup will herkömmlichen Unterhosen Konkurrenz machen
Das Gründungsteam von AYB bringt Boxershorts aus Tencel-Fasern mit verbesserter Passform auf den Markt. Das gebootstrappte Startup produziert in China und ist laut eigenen Angaben bereits cashflow-positiv.
„Wie ein 40er Schleifpapier“: Grazer Startup will herkömmlichen Unterhosen Konkurrenz machen
Das Gründungsteam von AYB bringt Boxershorts aus Tencel-Fasern mit verbesserter Passform auf den Markt. Das gebootstrappte Startup produziert in China und ist laut eigenen Angaben bereits cashflow-positiv.
„Ausgewaschene Baumwollunterhosen fühlen sich mit der Zeit an wie so ein 40er Schleifpapier“, zumindest, wenn es nach Fabio Steiner, Dominik Jöbstl und Robert Haidl geht. Die drei Grazer wollten sich mit diesem Problem nicht länger abfinden und begannen so an der „perfekten Boxershorts“ zu tüfteln. Daraus geworden ist im November 2025 die AYB Underwear GmbH. AYB steht hier für „About Your Balls“. Seit Mitte Juli 2026 kann man sich vom Website-Claim „kein Zwicken. kein Kratzen.“ nun selbst überzeugen.
Zwei Jahre Materialsuche
Rund zwei Jahre arbeiteten die Gründer mit der Grazer Schneiderin Sarah Kohlendorfer zusammen, testeten laut eigenen Angaben mehr als 30 Stoffe und zwölf Prototypen, ehe die Wahl auf Tencel Modal Micro der oberösterreichischen Lenzing AG fiel.
Auch der Schnitt wurde mehrfach überarbeitet: An der Hüfte, „dort ist der Punkt, wo die Unterhose am meisten spannt“, wie Steiner im Interview erklärt, verzichtet AYB auf eine Naht. Stattdessen verlaufen die Nähte vorne und hinten. Daraus ergeben sich zwei zusätzliche Nähte, dafür aber ohne Druckstellen an der empfindlichsten Zone, wie die Gründer ausführen.
Made in China
Produziert wird in einer Partnerfirma im chinesischen Guangdong. Dort würden laut Steiner „90 Prozent aller Unterhosen der Welt produziert“, die Lieferketten seien entsprechend eingespielt. Eine Produktion in Europa hätte man laut Steiner deutlich teurer kalkulieren müssen: „Wir hätten das Dreifache verlangen müssen.“
Preislich positioniert sich AYB zwischen Billiganbietern und Premiummarken, ein Dreierset kostet 44,90 Euro. Über die genaue Marge wollten die Gründer keine Angaben machen, sie sei aber „für das Textilgeschäft üblich“, erwähnt man im Interview.
Verkaufszahlen übertreffen die eigenen Erwartungen
Mitte Juli 2026 ging AYB mit einer ersten Bestellung von 1.000 3er-Sets in den regulären Verkauf. Ursprünglich hatten die Gründer mit 50 verkauften Sets pro Monat kalkuliert „und jetzt haben wir halt einfach mehr als das Zehnfache verkauft“, sagt Steiner.
Rund 600 Dreiersets wurden bislang abgesetzt, eine zweite Bestellung über 2.000 weitere Sets ist bereits unterwegs. Finanziert wird sie aus dem laufenden Cashflow: „Es läuft aktuell in einem positiven Cashflow, was uns sehr happy stimmt“, bestätigt Steiner gegenüber brutkasten. Auf Investor:innen verzichten die drei laut eigenen Angaben bewusst. Man wolle es soweit wie möglich bootstrappen.
Vom Marketingbüro zum Boxershort-Business
Steiner und Jöbstl betreiben parallel eine eigene Marketingagentur, aus deren Einnahmen unter anderem die GmbH-Gründung über 12.000 Euro von AYB mitfinanziert wurde. Aktuell laufen beide Geschäfte parallel. „Um auch zu schauen, was funktioniert am Ende des Tages einfach besser“, meint Steiner. Bis man sich bei AYB etwas auszahlen könne „dauert sicher noch zwei, drei Jahre“, fügt er hinzu.
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