02.07.2018

Cobbler24 macht das Schusterhandwerk digital

Startup-Portrait. Traditionelles Handwerk trifft auf E-Commerce: Cobbler24 hat es sich zur Mission gemacht, das Schuster-Gewerbe zu revolutionieren und bringt es mit seinem Online-Reparaturservice nun ins digitale Zeitalter.
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Cobbler24
Cobbler24-Gründer Yaniv Yonatanov und Ovadia Jagudaev

Das Schusterhandwerk hat nur dann eine Zukunft, wenn wir es digital machen – mit diesen Gedanken im Hintergrund gründete Ovadia Yagudaev das Startup Cobbler24 und vereint mit seinem Online Schuh- und Stiefelreparatur-Service modernste Technologie mit authentischer Handwerkskunst. Der 36-jährige Wahl-Wiener mit israelischen Wurzeln führt nun in dritter Generation gemeinsam mit Mitgründer Yaniv Yonantanov das Familienvermächtnis der Schuhreparatur fort. Dabei setzt er Impulse für die Digitalisierung einer gesamten Branche.

Cobbler24 transformiert das traditionelle Ladengeschäft und hat es sich zur Aufgabe gemacht, als Premium-Schuh- und Stiefelreparatur-Service durch die Anwendung von jahrzehntelanger Erfahrung im Schusterhandwerk zusammen mit moderner, benutzerfreundlicher Technologie die Wünsche seiner Kunden bestmöglich zu erfüllen.

+++Digitalisierung: Der Fleischer und das Internet+++

Lieferung direkt an die Haustür: bequeme Abwicklung von zuhause aus

In einem einfachen Bestellvorgang können die Kunden in nur wenigen Schritten die Reparaturaufträge für ihre kaputten Schuhe erstellen. Ein spezieller Online-Konfigurator unterstützt die Kunden bei der genauen Beschreibung der Schäden. In Wien können die Schuhe dann an mehreren, verkehrsgünstig gelegenen Drop Boxen abgegeben werden. Nachdem erstklassig ausgebildete Schuster die Schuhe wieder auf Hochglanz gebracht haben, liefert Cobbler24 die reparierten Schuhe an die angegebene Adresse zurück.

Ein eigens geschultes Support-Team steht den Kunden bei Fragen dabei telefonisch zur Verfügung. Mittels Order-Tracking-System kann der Lieferstatus jederzeit verfolgt werden. Auf der Online-Plattform finden Schuhliebhaber zusätzlich zahlreiche Tipps und Tricks zur Schuhpflege.
Ab August launcht cobbler24 einen Sneaker-Reinigungsservice um den Lieblingstretern wieder zum strahlendem Look zu verhelfen.

2000 Paar schuhe pro Tag: ambitionierte Pläne für die Zukunft

Geschäftsführer Ovadia Jagudaev ist gebürtiger Israeli und lebt bereits seit 28 Jahren in Wien. Fasziniert von der Geschäftstätigkeit seiner Eltern und Großeltern kam er bereits in früher Kindheit mit dem Schuster-Handwerk in Berührung. Das umfangreiche Wissen seiner Familie und die jahrelange Erfahrung im Bereich Digitalisierung, Produktentwicklung und Wirtschaft im Ausland helfen ihm heute bei seinem Vorhaben. In dritter Generation führt er nun das Familienvermächtnis weiter und hegt trotz aller Herausforderungen, die einem traditionellen Handwerksgewerbe heutzutage oftmals begegnen, ambitionierte Pläne für die Zukunft:

„Wir bieten den Kunden einen erstklassigen, komfortablen Service, den sie problemlos in ihren Alltag integrieren können. Unsere Mission ist es, die kaputten Schuhe so zu reparieren, dass sich die Kunden in ihren Schuhen noch wohler fühlen als zuvor. Wir arbeiten hart, um unser Service weiterhin zu optimieren – unser Ziel ist es, das größte Schuhreparatur-Unternehmen der Welt zu werden. Bis 2019 wollen wir 2000 Paar Schuhen pro Tag zu neuem Glanz verhelfen”, so CEO Ovadia Yagudaev.

Das Abhol- und Lieferservice von Cobbler24 ist derzeit in ganz Österreich erhältlich. Die Versandpartner Post, DPD, DHL (bundesweit) und Veloce (zusätzlich im Raum Wien) sorgen für eine reibungslose Zustellung. Das 2017 gegründete Wiener Unternehmen bietet seinen Service derzeit in Österreich, Deutschland und den Benelux-Staaten an.

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v.l.: Ronald Pranz (COO & CFO), Nikolaus Weber (CEO) und Alexander Ortner (CTO) © 36Agency

Jede Firma sucht nach ihr: Effizienz. Keyvero hilft dabei, diese in Unternehmen zu verbessern. Mit seiner AI Office Solution dokumentiert das Unternehmen, was im Unternehmen passiert und wo Zeit und Qualität verloren gehen. Im vergangenen September beteiligte sich Ronald Pranz mit einem Investment an dem Wiener Startup. Über die Höhe wollte der Investmentbanker aus strategischen Gründen nichts sagen. Nächste Woche stünden Kooperationsverhandlungen mit einem asiatischen Unternehmen an. Nun verlautbarte Keyvero, dass Pranz als COO und CFO bei dem Unternehmen einsteigt.

„Definitiv gut, auch operativ mitzuwirken“

„Bei unserem ersten Auftritt bei Austrian Advantage ist das Produkt sehr gut angekommen und es hat gleich Fahrt aufgenommen. Deshalb habe ich mir gedacht, dass es definitiv sinnvoll ist, auch operativ mitzuwirken“, sagt Pranz gegenüber brutkasten, der auch Inhaber der runprosale GmbH ist, die sich auf Vertriebs- und Finanzstrategien spezialisiert hat. Bei Keyvero lege er seinen Fokus auf die Ausweitung der Marktposition im DACH-Raum und darauf, die nächsten internationalen Wachstumsschritte einzuleiten.

„Eine wesentliche Basis für den gemeinsamen Erfolg bieten die langjährigen Erfahrungswerte seines
Unternehmens, auf die wir in unserer Zusammenarbeit setzen“, sagt Nikolaus Weber, Co-Founder von Keyvero.

Gegründet, um Unternehmen zu entlasten

Keyvero wurde 2026 von Weber und Alexander Ortner gegründet. „Jedes Unternehmen hat Abteilungen, in denen KI heute schon spürbar entlasten könnte. Den meisten Betrieben fehlt jedoch das notwendige Know-how oder die Motivation, um KI in ihre Prozesse zu integrieren. Um diesen Firmen zu helfen, haben wir Keyvero gegründet“, sagt Weber.

Aus den unterschiedlichen Abteilungen in Unternehmen würden unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche an KI-Assistenzlösungen resultieren. Die Module von Keyvero arbeiten vernetzt innerhalb des Unternehmens und lernen aus den Informationen der Mitarbeitenden, um diese gezielt zu entlasten. Dabei helfe Keyvero jungen Unternehmen, schneller zu wachsen und etablierten, ihre Marktposition zu stärken.

„Der KI-analytische Ansatz soll unseren Kunden zeigen, wo ein KI-Modul in der Firma überhaupt
Sinn ergibt, um Qualität und Quantität zu optimieren“, heißt es von Keyvero. Pranz ergänzt: „Für die Unternehmen ist es wichtig, sich mit unseren KI-Assistenz-Modulen zu befassen und sie Schritt für Schritt in ihren täglichen Arbeitsablauf einzubauen.“

Keyvero biete auch das Modul Telefonassistenz an, das Wissen über Kundenverhalten strukturiert liefere. Für viele Unternehmen sei das der Einstieg in die Zusammenarbeit mit dem Wiener Startup.

Implizites Wissen nutzbar machen

Ende des Jahres soll der nächste Entwicklungsschritt folgen: Keyvero möchte einen KI-Assistenten auf den Markt bringen, der undokumentierte Arbeitsabläufe und implizites Wissen der Mitarbeitenden nutzbar macht. Dabei würden unterschiedliche unstrukturierte Datenquellen, beispielsweise E-Mails, Gesprächsnotizen oder Dokumente, analysiert werden. Das soll unentdeckte Potentiale sichtbar machen. Ein weiteres Keyvero-KI-Modul könne daraufhin selbstständig Lösungen umsetzen.

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