23.11.2016

Co-Create 2017: Finanzielle Unterstützung für Zusammenarbeit in der Forschung

Ab 28. November können sich Wiener Unternehmen online für die Förderung durch die Wirtschaftsagentur Wien bewerben.
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(c ) Eric Bailey - Im Team findet sich oft schneller eine Lösung.
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Im Team findet man manchmal leichter innovative Lösungen, als alleine. Und Zusammenarbeit steht auch beim neuen Förderwettbewerb der Wirtschaftsagentur Wien im Fokus.  Mit „Co-Create 2017“ möchte sie Wiener Unternehmen fördern, die im Rahmen einer Kooperation ein Forschungsprojekt umsetzen und neue Lösungen entwickeln. Allerdings muss die Zusammenarbeit zum ersten Mal bestehen und die Partnerschaft komplementär, also ergänzend und nicht gleichartig, sein.

Worum es geht

Wichtig ist vor allem, dass die beiden Unternehmen bzw. Unternehmen und Forschungseinrichtung jeweils aus unterschiedlichen Branchen oder Disziplinen kommen. Wie kann so eine Zusammenarbeit aussehen? Gesucht sind beispielsweise ein kleines und ein großes Unternehmen, das zusammen an einem Forschungsprojekt arbeitet oder ein Unternehmen und eine Forschungseinrichtung.

Gefördert werden unterschiedliche Arten von Unternehmen, von Startups bis große Firmen, beziehungsweise die mit ihnen kooperierenden Forschungseinrichtungen.

Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 500.000 Euro. Und dann gibt es noch den  FemPower Bonus: Alle geförderten Projekte, die inhaltlich von einer Frau geleitet werden, erhalten 10.000 Euro mehr.

Wie läuft die Bewerbung ab?

Interessierte können ab 28. November online einen Förderantrag stellen. Die Einreichfrist endet am 14. März 2017. Der Förderantrag ist vor Beginn des genannten Projekts einzureichen.

Mehr Infos gefällig?

Wer sich näher über den Förderwettbewerb Co-Create 2017 informieren möchte, kommt am besten am 28. November zur Informationsveranstaltung. Der Eintritt ist frei, mehr zum Programm gibt es hier.

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Easelink
© Luxshare - (v.l.) Hermann Stockinger, Gründer & CEO Easelink und Harvey Yuan, General Manager Luxshare.

2022 schloss das Grazer Startup Easelink eine 8,3 Millionen Euro schwere Series-A-Finanzierungsrunde ab, der im Oktober 2024 ein 1,5 Mio. Euro-Investment von Verbund X Ventures folgte. Im November 2025 gründete man die Matrix Charging Interest Group (MCIG), eine Branchenkooperation zur Standardisierung der „Matrix Charging Technologie“, die vom österreichischen High-Tech-Unternehmen entwickelt wurde. Dem folgte heuer eine Kooperation mit SEG Automotive – brutkasten berichtete. Nun hat man in China den ersten Technologie-Lizenzpartner gewinnen können.

China gilt als der weltweit größte Markt für Elektromobilität und war für Easelink schon immer von zentraler strategischer Bedeutung – siehe 2018. Für die Industrialisierung und Bereitstellung von Matrix Charging verlangen die spezifischen Anforderungen des chinesischen Automobilmarkts einen Local-for-Local-Ansatz. „Mit Luxshare gewinnt Easelink einen dedizierten Lizenznehmer für China – ein weiterer Schritt in der Strategie, in allen wichtigen Automobilmärkten Lizenz- und Industrialisierungspartner für Matrix Charging aufzubauen“, liest man in der Aussendung. Die Partnerschaft hat bereits zu konkreten Marktaktivitäten geführt: Beide Unternehmen arbeiten an ersten OEM-Projekten (Original Equipment Manufacturer), um die Technologie in künftige Fahrzeugplattformen zu integrieren.

„Wir sehen großes Potenzial in unserer Zusammenarbeit mit Easelink, die es uns ermöglicht, neue Kundensegmente im Bereich der automatisierten Abrechnung zu erschließen. Darüber hinaus sind wir uns der entscheidenden Rolle bewusst, die die Standardisierung neuer Schnittstellen spielt, und setzen uns daher in der ‚Matrix Charging Interest Group‘ für die entsprechenden Standardisierungsbemühungen ein, um Interoperabilität und eine breite Marktakzeptanz sicherzustellen“, sagt Harvey Yuan, General Manager von Luxshare.

„Wachsende Präsenz in China“

Die Zusammenarbeit baut auf Luxshares Erfahrung auf, gemeinsam mit führenden internationalen Technologieunternehmen Produkte zu industrialisieren und „in großem Maßstab“ zu fertigen. Gleichzeitig wird Easelink sein lokales Team in China weiter ausbauen, um die technische und projektbezogene Zusammenarbeit mit Luxshare und chinesischen OEMs eng zu begleiten.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit einem global so bedeutenden Unternehmen wie Luxshare – einem komplementären Partner mit starkem Engineering-Know-how“, sagt Hermann Stockinger, Gründer & CEO Easelink. „Gemeinsam konzentrieren wir uns darauf, Kunden in China vor Ort zu betreuen und Matrix Charging in bestehende Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie zu integrieren. Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Meilenstein für unsere wachsende Präsenz in China und ein zentraler Baustein unserer Mission, den globalen Industriestandard für automatisiertes Laden zu setzen.“

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