20.04.2021

Clever Edge: Dieses Produkt soll das Nachmähen von Wiesen beenden

Hubert Jonser hat mit Clever Edge ein spezielles Stecksystem für Rasenkanten entwickelt, das nach Belieben in die Wiese eingeschlagen werden kann.
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Clever Edge, Rasenkante
(c) Clever Edge/FB - Mit Clever Edge soll das Rasenkanten-Problem gelöst werden.

Hubert Jonser hatte irgendwann genug von lästigem Rasenkanten-Nachschneiden. Deshalb entwickelte er ein innovatives Stecksystem namens Clever Edge. Die einzelnen Teile können individuell in die Wiesen eingeschlagen werden und sind in verschiedenen Farben, Breiten und Längen erhältlich. Selbst Rundformen sind möglich.

Clever Edge: Widerhaken ins Erdreich

Das Produkt schließt bündig mit der Wiese ab, weshalb selbst mit dem Rasenmäher bis zur Kante gemäht werden kann, ohne im Nachhinein nachbessern zu müssen. Die Handhabung ist laut Jonser sehr einfach. Man legt die einzelnen Elemente der Länge nach auf den Boden und drückt die kleinen Widerhaken ins Erdreich. Kurvige Mähkanten rund um Baumscheiben gelingen auch, weil sich die einzelnen Teile an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen. Clever Edge ist dabei auch auf selbstfahrende Mähgeräte abgestimmt. Das Stecksystem ist zudem ebenso mit LED-Beleuchtung oder mit Schneckenbarriere lieferbar.

(c) Clever Edge/FB – Clever Edge gibt es auch mit Schneckenschutz.

Die robusten Oberflächen sind in unterschiedlichen Farben und Materialien erhältlich, verzinkt und pulverbeschichtet. Ein spezielles Schubsystem und gefräste Laschen sollen für saubere Verbindungen am Rasenrand sorgen. Die verschiedenen Clever-Edge-Versionen, die auch für weitere Bereiche wie etwa dem Aufwuchsschutz am Wildschutzzaun einsetzbar sind, tragen die Namen, Basic, Snail, Light, Fence und Robo.

Der Gründer ist heute bei „2 Minuten 2 Millionen“ zu Gast und versucht einen Investor von seiner Idee zu überzeugen. Weiters mit dabei: Fly Smash, Cashy, Blobber und Die Boys und Marie.

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Die Adspresso-Geschäftsführer (v.r.) Daniel Muftić und Marcus Schnellinger © Adspresso

Rund 30 Stunden aktive Arbeitszeit fallen laut Adspresso bei der Besetzung einer offenen Stelle an. Diesen Aufwand will das Welser Startup auf unter eineinhalb Stunden senken, also um 95 Prozent. Erreichen wollen die Gründer Daniel Muftić und Marcus Schnellinger das mit TalentBlend, einer KI-Plattform für die Fachkräftegewinnung. Ein erstes Modul ist nun als Prototyp bei einem Testkunden im Einsatz.

Vom Agenturgeschäft zur Software

Hinter TalentBlend steht ein Verfahren, das Adspresso bisher als Agenturleistung manuell umsetzt. Unternehmen werben dabei Fachkräfte über Active Sourcing, Werbeanzeigen auf Meta, TikTok, Google und LinkedIn sowie ein kurzes Bewerbungs-Quiz an. Telefonisch werden die Kandidat:innen anschließend vorqualifiziert. Angesprochen werden sollen vor allem wechselbereite Fachkräfte, die nicht aktiv auf Jobbörsen suchen. Als Zielgruppe nennt Adspresso Industrie und Mittelstand. Ihr Know-how bringen Muftić und Schnellinger aus früheren Marketing- und Recruiting-Jobs bei Resch&Frisch und BRP-Rotax mit.

Ein Modul live, zwei in Entwicklung

Die Software besteht aus drei Bausteinen. Am weitesten ist die sogenannte „Creative Engine“. Sie soll aus der Stellenausschreibung sowie Foto- und Videomaterial des Betriebs automatisiert die Werbemittel einer Kampagne erstellen, inklusive CI-Vorgaben und arbeitsrechtlichen Anforderungen. „Was früher Tage an Abstimmung und Gestaltung gebraucht hat, entsteht heute aus Stellenausschreibung und Bildmaterial in einem automatisierten Ablauf“, sagt Schnellinger. Beim Testkunden, einem Industriebetrieb, verkürzt sich die Kampagnenerstellung laut Adspresso bisher um rund 40 Prozent.

Ein zweites Modul, eine Voice AI, soll innerhalb einer Minute nach Bewerbungseingang ein strukturiertes Erstgespräch führen. Fragen zu Alter, Herkunft oder Gesundheit sollen dabei technisch ausgeschlossen sein. Ein erster Prototyp konnte die Vorqualifizierung laut dem Unternehmen jedoch noch nicht verlässlich übernehmen. „Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem wir noch einmal in die Grundlagenarbeit gehen müssen“, so Schnellinger. Ebenfalls in Entwicklung ist ein Dashboard, das Kandidat:innen nach Qualifikation aufbereiten soll.

Niedriger sechsstelliger Betrag gesucht

Finanziert wurden die bisherigen Prototypen aus dem laufenden Agenturgeschäft. Dessen Monatsumsatz liegt laut Adspresso bei rund 25.000 Euro. Für die weitere Entwicklung, insbesondere der Voice AI, benötigt das Startup nun zusätzliche Mittel. Kalkuliert wird mit einer niedrigen sechsstelligen Summe, Gespräche mit Förderstellen und Kapitalgebern laufen nach Angaben der Gründer bereits. Langfristig soll TalentBlend zu einem eigenständigen SaaS-Produkt werden, das Betriebe selbst bedienen können. Einen Termin für den Marktstart nennt Adspresso noch nicht, dieser hänge vom Verlauf der Finanzierung ab.

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