25.05.2023

Clever Clover und Loonshot Ventures gehen künftig gemeinsame Wege

Durch die neue Partnerschaft soll die schwierige Lage für Startups im FMCG- und AG-Bereich verbessert werden. Um neue Ideen zu entwickeln und zu finanzieren.
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Clever Clover, Loonshot Ventures
(c) Loonshot Ventures - Loonshot-CEO Bernhard-Stefan Müller und Clever Clover-Präsident Heinrich Prokop.

Der FMCG Accelerator Clever Clover ist unter der Führung von Heinrich Prokop und Marie-Louise Vormanns seit langer Zeit ein Teil der DACH-Startup-Szene. Bekannt wurde das Unternehmen vor allem durch das Engagement Prokops in der Puls4 Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen„.

Clever Clover: Eine Dekade Marktgestaltung

„Bereits seit über zehn Jahren gestalten wir den österreichischen Startup-Markt mit, sei es durch unser Netzwerk, unsere Experten aber auch unsere Investments. Wir kennen die Trends, mögliche Produzenten und vor allem die Händler und arbeiten nach dem Motto ‚we walk the walk und talk the talk‘ stets im Sinne unserer Startups“ erklärt Prokop.

Eben solche Investments sind es, die nun zu einer Kooperation mit dem kürzlich vorgestellten FMCG und AG-Tech Investor Loonshot Ventures geführt haben: „Der Markt und auch der Wettbewerb, sowohl um Kunden als auch um Investoren wird für Startups durch die vergangene Covid-Krise und die andauernde Wirtschaftskrise immer schwieriger. Dazu kommt, dass sich viele Investoren gerade im FMCG und AG-Tech Bereich nicht über Investments trauen, weil das Netzwerk oder auch die Expertise fehlt“, erklärt Loonshot-CEO Bernhard-Stefan Müller.

Dies wolle man mit Loonshot Ventures ändern und als Leadinvestor weiter Angel Tickets hinter sich poolen, um ein starker Partner für Startups aus dem DACH-Raum zu sein.

„Eine logische Kooperation“

„Durch unsere enge Kooperation mit Clever Clover schaffen wir eine Win-Win Situation für beide Seiten und können mit vereinten Kräften mehr Startups und Ideen entwickeln, finanzieren und gemeinsam für den benötigten Boost zum Erfolg sorgen“, so Müller weiter.

Die Kooperation mit Loonshot Ventures sei auch für Clever Clover eine logische Konsequenz in der Bemühung, für Startups das Beste herauszuholen. Von einem starken Leadinvestor der neben Geld und Netzwerk auch Expertise mit einbringt, würden sowohl Startup als auch Co-Investoren profitieren, heißt es.

Partner für Clever Clover-Startups

„Über unsere Netzwerke und mit unserm Partner Clever Clover sind wir in der Lage Produkte schnell marktfit und in den Handel bzw. auch in andere Absatzkanäle zu bringen“, so Bernhard-Stefan Müller abschließend. „Dies ist für unsere Investments ein einzigartiger Vorteil. Andererseits haben Clever Clover-Startups nun einen Partner für künftige Finanzierungsrunden, der den Markt und den Startup-Need versteht, schnell entscheiden und agieren und nicht zuletzt über den hauseigenen ‚Company Builder‘ Tantum weiteren Boost einbringen kann.“

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© woom GmbH / Wolfgang Bohusch

Nach dem laut Unternehmensangaben bislang stärksten Geschäftsjahr 2025 habe man den Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 19 Prozent auf 107 Millionen Euro gesteigert, verkündet der der Kinderfahrrad-Hersteller woom. Vor zwei Jahren sahen die Unternehmenszahlen noch anders aus: 2024 verzeichnete das Unternehmen 16 Millionen Euro Verluste. Nun sei man trotz eines laut woom „weiterhin äußerst herausfordernden Marktumfelds“ in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Internationalisierung als Wachstumstreiber

Insgesamt setzte woom im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben knapp 300.000 Fahrräder und mehr als 100.000 Helme ab; der Umsatz im Helmsegment sei um 17 Prozent gestiegen. Als wesentlichen Wachstumstreiber nennt das Unternehmen die Übernahme des Direktgeschäfts in Großbritannien, wo der Umsatz um 157 Prozent gestiegen sei. Weitere Zuwächse verzeichnete woom laut eigenen Angaben in der Benelux-Region (+72 Prozent), in den nordischen Ländern (+62 Prozent), in den USA (+18 Prozent) sowie in den DACH-Kernmärkten (+15 Prozent).

Zur Rückkehr in die Profitabilität meint CEO Bernd Hake: „Man kann wirtschaftlich diszipliniert handeln und gleichzeitig mit vollem Herzen die besten Kinder- und Jugendfahrräder bauen.“

Neues E-Bike für das zweite Halbjahr geplant

Für die kommenden Monate kündigt die Geschäftsführung eine Erweiterung des Produktportfolios an: Neben einem neuen Helm soll ein E-Bike-Modell auf den Markt kommen. Technische Details dazu nennt woom bislang nicht. Für das erste Quartal 2027 stellt das Unternehmen zudem einen weiteren, nicht näher spezifizierten Produktlaunch sowie den Eintritt in zusätzliche internationale Märkte in Aussicht.

Bereits im ersten Halbjahr erweiterte woom sein Sortiment: Mit „woom WOW“, einem Fahrzeug für Kleinkinder ab neun Monaten, stieg das Unternehmen erstmals in den Spielwarenbereich ein. Davon seien laut woom bislang mehr als 19.000 Stück verkauft worden.

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