21.12.2021

Circular4.0: EU startet Pilotprogramm zum Thema Kreislaufwirtschaft

Die Anmeldefrist für österreichische KMUs läuft bis 14.01.2022. Teilnahme ist kostenlos.
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Circle4.0, Kreislaufwirtschaft, circle economy
(c) Stock.Adobe/Parrade - EU mit Programm zur Stärkung von Digitalisierungsprozessen.

Das Hauptziel von Circular4.0 ist die Stärkung der Digitalisierungsprozesse von KMUs, um Innovationsprozesse zu fördern und den Übergang zur Kreislaufwirtschaft im Alpenraum zu beschleunigen. Das Projekt verfolgt die Ziele, den EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft mit spezifischen Maßnahmen zu integrieren – mit der Schaffung von „Awareness“ und der Entwicklung und Testung von Werkzeugen.

Dabei fällt der Blick stark auf Circular Design-, Optimal Use- und Value Recovery-Modelle. Ebenso soll durch Circular4.0 die Einführung neuer Technologien, wie etwa Big-Data-Tools, zugänglich gemacht werden. Und neue CE-Geschäftsmodelle ermöglicht, die auf Sharing und Leasing, aber auch auf Wiederverwendung und Wiederaufarbeitung basieren.

Startups und KMUs für Circular4.0 gesucht

Das Pilotprogramm beinhaltet Onlineworkshops zum Thema „Chancen der Kreislaufwirtschaft durch Digitalisierung“, sowie zum Thema „Finance and Investment“ und „Circular Design and Circular Business Strategies“. Unter anderem besteht auch die Möglichkeit für eine 1:1 Beratung mit Check auf lineare Risiken und zirkuläre Chancen mit internationalen Expertinnen bzw. Experten.

Hierfür werden jetzt Startups bzw. kleine und mittelständische Unternehmen in Österreich gesucht, die mit Hilfe digitaler Technologien die Einführung von Kreislaufwirtschaft in ihrem Unternehmen vorantreiben wollen. Ausgewählte Bewerber werden folglich an einem Trainingsprogramm von Jänner – März 2022 mit internationalen Expertinnen und Experten teil. Interessierte können sich unter [email protected] melden.

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Bitpanda-Co-CEO Christian Trummer und RBI-CEO Michael Höllerer | © Sabine Klimpt
Bitpanda-Co-CEO Christian Trummer und RBI-CEO Michael Höllerer | © Sabine Klimpt

2024 war es noch eine Pionier-Leistung: Damals integrierte die Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien das Krypto-Angebot von Bitpanda direkt in ihr Online-Banking (brutkasten berichtete) und war damit nach Unternehmensangaben die erste traditionelle Bank in der EU mit so einem Angebot.

Bitpanda gewann seitdem bekanntlich mit seiner B2B-Schiene Bitpanda Enterprise (früher Bitpanda Technology Solutions) zahlreiche bekannte Banken auf mehreren Kontinenten als Kunden für solche Integrationen. In Österreich erfolgte indessen die noch nicht abgeschlossene Erweiterung auf andere Raiffeisen-Landesbanken, zuletzt diesen August jene in Salzburg.

Mehr als 18 Millionen Kund:innen in elf Märkten

Nun gelang Bitpanda Enterprise wieder ein größerer Coup: Die Raiffeisen Bank International will das Service in ihren Tochterbanken im CEE-Raum anbieten, wo sie in elf Märkten aktiv ist. Die Banken der Gruppe haben gemeinsam mehr als 18 Millionen Kund:innen. Die Umsetzung erfolge schrittweise und werde an die jeweiligen Anforderungen und Rahmenbedingungen der lokalen Märkte angepasst, heißt es in einer Aussendung.

Höllerer: „Nachfrage nach Krypto-Assets wächst in unseren Märkten kontinuierlich“

„Die Nachfrage nach Krypto-Assets wächst in unseren Märkten kontinuierlich. Mit einem starken und etablierten Partner schaffen wir die Voraussetzungen, um diesem Bedarf zu entsprechen“, kommentiert der neue RBI-CEO Michael Höllerer. Er war bis vor Kurzem Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien und 2024 als solcher auch für die damals erste Bitpanda-Integration verantwortlich.

Neu in seiner Rolle als Co-CEO ist auch Bitpanda-Co-Founder Christian Trummer. Er meint, man schaffe eine Infrastruktur, „die über Institutionen, Märkte und Ländergrenzen hinweg“ funktioniere. „Ich bin stolz darauf, dass wir den in Österreich gemeinsam entwickelten Ansatz nun zu einer Partnerschaft ausbauen, die Millionen von Menschen in Zentral- und Osteuropa Zugang zu digitalen Assets ermöglichen kann“, so Trummer.

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