28.10.2022

CEOs sollen künftig auch „Chief Energy Officers“ werden – neue Initiative gestartet

Das österreichische Beratungsunternehmen für Energie power solution möchte mit einer neuen Initiative mehr Aufmerksamkeit auf die Energiekrise in Unternehmen lenken. Zahlreiche namhafte Betriebe unterstützten die Initiative bereits.
/artikel/chief-energy-officers
PowerSolution
Roland Kuras, Geschäftsführer von PowerSolution und Initiator der Initiative "Chief Energy Officer" mit Doris Felber, Unterstützerin der Initiative | (c) PowerSolution

„Chief Energy Officer – Weil wir alle CEOs sind“ lautet der Slogan einer neuen Initiative aus Österreich, die vom Energieberatungsunternehmen power solution gestartet wurde. Erklärtes Ziel ist es, mehr Sichtbarkeit für bereits umgesetzte Energiesparmaßnahmen in der Energiekrise zu schaffen. Gleichzeitig möchte die Initiative für mehr staatliche Unterstützungsleistungen für Unternehmen zur Abfederung des Energie-Kostenanstiegs werben. Bisherigen Pakete würden laut den Initiator:innen nämlich bei weitem nicht ausreichen.

Unter den Gründungsmitgliedern der Initiative befinden sich namhafte Unternehmer:innen aus unterschiedlichen Branchen, wie beispielsweise Doris Felber, Eigentümerin der Wiener Bäckerei Felber, oder Ottakringer Holding AG Vorstand Siegfried Menz.

Chief Energy Officers sollen sich zusammenschließen

Mit dem Zusammenschluss von CEOs jeglicher Branche und Unternehmensgröße im Rahmen der Initiative „Chief Energy Officer“ sollen auch Synergien geschaffen und CEOs vernetzt werden. Auf der Website findet man nicht nur sämtliche Unterstützer:innen der Initiative, sondern auch zahlreiche bereits umgesetzte Energiesparmaßnahmen in Unternehmen.

„Unternehmen sollen auch voneinander lernen beim Energiesparen. Daher wollen wir auf der Plattform Chief Energy Officer auch unsere Erfahrungen teilen und dadurch mehr Sichtbarkeit für Energiesparmaßnahmen in Unternehmen schaffen“, so Siegfried Menz, Vorstand der Ottakringer Holding AG.

Weitere Unternehmen sollen folgen

Auf der Landingpage bekommen die teilnehmende CEOs darüber hinaus nicht nur eine Plattform für Sichtbarkeit, sondern laut power Solution auch eine Stimme. Mit einem Foto und einem Statement zum Thema Energieeffizienz im eigenen Betrieb werden sämtliche Unterstützer:innen der Initiative präsentiert. Dadurch soll ein Zeichen für einen verantwortungsvollen und vorausschauenden Umgang mit Energieressourcen gesetzt werden, so die Initiative weiters.

Neben der Bäckerei Felber und der Ottakringer Holding AG haben sich auch Schick Hotels, Vereinigte Eisfabriken und Kühlhallen in Wien und die Messer Austria GmbH bereits angeschlossen. Roland Kuras, Geschäftsführer von power solution und Initiator von „Chief Energy Officer“, lädt weitere Unternehmen jeder Betriebsgröße ein, sich der Initiative anzuschließen: “Wir laden alle ein, die für Ihre ganze Firma bereits Maßnahmen zur internen Energieeffizienz implementiert und umgesetzt haben“.



Videotipp: Die Hintergründe zum siebenstelligen Investment für das Energiespar-Startup nista.io

Deine ungelesenen Artikel:
01.09.2026

Synfia Labs: Wie ein neues KI-Tool Unternehmens-Transformationen erleichtern soll

Fragebögen waren einmal. Die KI von Synfia Labs führt mit Mitarbeiter:innen Interviews und wertet sie aus. Das soll Unternehmen bei Transformationsprozessen helfen.
/artikel/synfia-labs-wie-ein-neues-ki-tool-unternehmens-transformationen-erleichtern-soll
01.09.2026

Synfia Labs: Wie ein neues KI-Tool Unternehmens-Transformationen erleichtern soll

Fragebögen waren einmal. Die KI von Synfia Labs führt mit Mitarbeiter:innen Interviews und wertet sie aus. Das soll Unternehmen bei Transformationsprozessen helfen.
/artikel/synfia-labs-wie-ein-neues-ki-tool-unternehmens-transformationen-erleichtern-soll
Synfia.ai Gründer René Mähr und Simon Rutar sitzen auf einer Couch und lachen in die Kamera.
Synfia.ai Gründer-Duo René Mähr und Simon Rutar (c) Cecilia Capri

Daten und Wissen bilden in Unternehmen die Entscheidungsgrundlagen für Transformationen. Dabei scheitern eben diese Transformationen laut Synfia Labs gerade auf der menschlichen Ebene. Viel Wissen bleibe ungenutzt, weil es in den Erfahrungen, Beobachtungen und Einschätzungen der Mitarbeiter:innen stecke. Dem möchte das Wiener Technologieunternehmen mit seiner neu entwickelten „Transformation Intelligence“ entgegenwirken.

Wie brutkasten bereits berichtete, führt eine Künstliche Intelligenz von Synfia Labs Gespräche mit Mitarbeitenden und anderen beteiligten Personen, fragt individuell nach und analysiert. Dadurch soll authentisch sichtbar werden, wie Veränderungen erlebt werden, wo  Unsicherheiten oder Widerstände entstehen und welche Ursachen dahinterliegen. Laut Synfia Labs entscheide sich der Erfolg einer Transformation nicht allein im Projektplan, sondern darin, ob Menschen die Veränderung verstehen, mittragen und im Arbeitsalltag umsetzen.

Der Vorteil gegenüber einem Fragebogen

Fragebögen seien durch die vorgegebenen Fragen und Antwortmöglichkeiten begrenzt. Das Gegenteil sind persönliche Interviews, die jedoch in großen Organisationen nicht möglich sind. Laut Synfia Labs verbinde ihre KI beides, nämlich „die Tiefe eines Gesprächs mit der Skalierbarkeit digitaler Datenerhebung und KI-gestützter Analyse“.

„Viele Transformationen werden mit sehr guten Daten gesteuert und trotzdem mit unvollständigem Verständnis. Das Management weiß, ob ein Meilenstein erreicht wurde, aber oft nicht, warum eine Maßnahme in einem Bereich funktioniert und in einem anderen nicht. Genau dieses Wissen machen wir für Entscheidungen zugänglich“, sagt Gründer René Mähr.

Der Ablauf der Datenerhebung

Das Gespräch mit der KI läuft ähnlich ab wie bei einem persönlichen Interview. Sie stellt individuelle Folgefragen und geht auf relevante Themen ein. Anschließend werden u.a. die Gespräche analysiert, Muster identifiziert und die Ergebnisse aufbereitet.

Entscheidend ist, dass qualitative Gespräche heute in einer Größenordnung geführt und ausgewertet werden können, die bisher wirtschaftlich kaum möglich war. So wird das Wissen hunderter oder tausender Menschen zu einer nutzbaren Entscheidungsgrundlage“, erklärt Mitgründer Simon Rutar. Die Gespräche können mündlich oder schriftlich in über 70 Sprachen geführt werden. Dabei sei es möglich, neben Mitarbeiter:innen auch Kund:innen, Partner, Lieferanten etc. zu befragen.

Vom Lagebild bis zu Veränderungsprogrammen

Der Einsatzbereich von „Transformation Intelligence“ ist dabei breit gefächert. Die KI kann zu Beginn einer Transformation ein Lagebild erstellen oder Veränderungsprogramme über mehrere Monate begleiten. Dabei kann gezeigt werden, wie sich Wahrnehmungen verändern, ob Maßnahmen wirken und wo neue Herausforderungen entstehen. So werde z.B. sichtbar, dass ein System technisch erfolgreich eingeführt wurde, die Mitarbeitenden aber die neuen Prozesse nicht verstehen. Laut Synfia Labs soll ihre KI „nicht mehr Feedback erzeugen. Sie soll bessere Entscheidungen ermöglichen“.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

CEOs sollen künftig auch „Chief Energy Officers“ werden – neue Initiative gestartet

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

CEOs sollen künftig auch „Chief Energy Officers“ werden – neue Initiative gestartet

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

CEOs sollen künftig auch „Chief Energy Officers“ werden – neue Initiative gestartet

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

CEOs sollen künftig auch „Chief Energy Officers“ werden – neue Initiative gestartet

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

CEOs sollen künftig auch „Chief Energy Officers“ werden – neue Initiative gestartet

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

CEOs sollen künftig auch „Chief Energy Officers“ werden – neue Initiative gestartet

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

CEOs sollen künftig auch „Chief Energy Officers“ werden – neue Initiative gestartet

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

CEOs sollen künftig auch „Chief Energy Officers“ werden – neue Initiative gestartet

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

CEOs sollen künftig auch „Chief Energy Officers“ werden – neue Initiative gestartet