14.07.2017

Chatbot Steckbrief: Mr. Hokify vereinfacht Jobsuche

In unserer neuen Artikelreihe "Chatbot Steckbrief" stellen wir jeden Freitag einen Chatbot vor. Dieses Mal haben wir Karl Edlbauer, Co-Founder von "Hokify" ein paar Fragen zu "Mr. Hokify" gestellt. Der Chatbot ermöglicht es Jobsuchenden, sich direkt via Facebook Messenger zu bewerben.
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(c) hokify: Die drei Gründer möchten die Jobsuche vereinfachen.

Mit dem „Mr. Hokify“-Chatbot soll die oft langwierige Suche nach einem Job der Vergangenheit angehören. Man kann mit ihm über Facebook-Messenger in Kontakt treten. Mittels Push-Benachrichtigung bekommt man neue Jobs zugeschickt. Und kann sich gleich direkt über den Chatbot bewerben.

Chatbot neben App und Plattform

„Der Chatbot ist die Verlängerung unserer Job App und mobilen Plattform zur Job und Mitarbeitersuche“, erzählt Karl Edlbauer, Co-Founder vom mobilen Marktplatz für die Mitarbeitersuche. Dem Brutkasten erzählt er, was beim Charakter-Design besonders wichtig war und wie es weitergehen soll.

Wieso habt ihr euch für einen Chatbot entschieden?

Der Chatbot ermöglicht unseren Jobsuchenden noch einfacher passende Jobs zu finden, sich direkt in der Messenger App für Jobs zu bewerben und in Echtzeit über passende Jobs informiert zu werden!

Seit wann und auf welcher Plattform gibt es den Mr. Hokify? Und wie viele User hat er?

Der Bot wurde am 19. März auf der Facebook Messenger Platform gelauncht und seither wurden mehr als 22.700 Nachrichten an 600 Jobsuchende versendet.

Wie bist du an das Marketing herangegangen und hast du Tipps für andere, die du teilen kannst?

Bisher wurde der Bot lediglich über unsere eigenen Kanäle wie Website und E-Mails beworben.

Was waren die größten Hürden und welche Learnings hast du bisher mitgenommen?

Die Vermarktung des Bots als Standalone verläuft sehr schwierig. Eine Vielzahl an Usern ist mit dem Prinzip eines Chatbots noch nicht vertraut – daher hat man eine Erziehungs- und Erklärungsaufgabe die man im Zuge von Marketing erfüllen muss.

Welche Ziele möchtet ihr als nächstes erreichen?

Im nächsten Schritt möchten wir unseren Job Bot als größten Chatbot zur Jobsuche und Bewerbung in Europa positionieren.

Was kannst du uns zur Entwicklung des Bots erzählen? Wer hat ihn programmiert?

Der Bot wurde von Matthias (FH Hagenberg Student) im Zuge eines Praktikums von Grund auf neu entwickelt. Er baut unter anderem auf das „universal-bot-framework“ von Philipp Holy (Swelly) auf und ist in NodeJS geschrieben. Und ja, wir würden es noch einmal so machen, die Möglichkeiten und Freiheiten sind einfach größer wenn man auf eine eigene Software zurückgreifen kann. Eines unserer Kern Features (Job Alarm) erlaubt es z.B. den Bot von jeder Suchseite auf hokify.at zu starten (Job Alarm aktivieren).

Wie bist du an das (Charakter-) Design herangegangen? Was war dir besonders wichtig?

Die erste Version von unserem Bot war sehr frei gestaltet was die Kommunikation anging, das war zwar teilweise sehr lustig und spannend, aber bei weitem nicht so produktiv. User verwendeten Mundart, gebrochenes Deutsch oder schwer zu interpretierende Sätze. Daher setzt unser Job Bot by hokify oder Mr Hokify 2.0 nun gegenteilig an: Soweit wie möglich wird die Kommunikation geführt. Es gibt Quick Replies, und nur im Einzelfall muss der User wirklich etwas eingeben (z.b. eine andere Location). Abstrakt gesprochen: Die Navigation ist von „Freitext“ auf „ein Klick“ umgestellt worden.

Vielen Dank!

Link zum „Mr.Hokify“: m.me/hokifyjobbot

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Mit seinem Konzept, die Abwärme von Servern zum Heizen zu nutzen, ist das Wiener Unternehmen OnZero auch innerhalb Österreichs nicht alleine – brutkasten berichtete etwa über die beiden Tiroler Startups Serwas, das ebenfalls KI-Abwärme nutzt, und 21energy, das Bitcoin-Mining-Heizschwammerl für den Privatgebrauch anbietet. Das Projekt, mit dem OnZero nun an die Öffentlichkeit ging, hat aber eine andere Größenordnung.

AI Heat Factory in Finnland geplant

Die Rede ist von einer „AI Heat Factory“ in der finnischen Hauptstadt Helsinki mit einer jährlichen Wärmeproduktion von rund 525.000 Megawattstunden. Damit sollen nicht weniger als 70.000 Haushalte per Fernwärme beheizt werden. Gleichzeitig soll damit der große Bedarf an Rechenleistung für KI besser gedeckt werden. „Wir haben OnZero mit dem klaren Ziel gegründet, die Kosten für KI zu senken, indem wir eine leistungsstarke KI-Infrastruktur mit der effizienten Rückgewinnung und produktiven Nutzung von Serverwärme kombinieren“, erklärt Ali Siddiqui, CEO von OnZero.

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Das Wiener Unternehmen kooperiert für das Projekt, dessen Start für kommendes Jahr geplant ist, mit dem finnischen Energieunternehmen Helen. Dieses bringt Erfahrungswerte mit: Bereits seit 2010 nutzt man die Abwärme von Serverzentren für die Fernwärme. Im neuen Projekt will man gemeinsam bis zu 99 Prozent der Server-Abwärme durch ein wasserbasiertes System einfangen und nutzen, heißt es in einer Aussendung. „Unser Ziel ist es, die Energieerzeugung durch Verbrennung bis 2040 auslaufen zu lassen, und die Nutzung von Abwärme spielt eine wichtige Rolle dabei“, kommentiert Tuukka Toivonen, COO für Strategie und M&A bei Helen.

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OnZero geht auf das von Alexander Dietrich und Vlado Stanic gegründete Wiener Startup Blockbase zurück, das auf Krypto-Mining aufbaute. Die beiden sind nach wie vor als Geschäftsführer des Unternehmens eingetragen. Dieses befindet sich aber mittlerweile über eine Holding überwiegend im Besitz ausländischer Investoren, die das C-Level stellen. CEO Ali Siddiqui hält über seine Gesellschaft den größten Anteil. Der Investor war unter anderem pakistanischer Botschafter in den USA. CFO ist der frühere Steyr-Motors-CFO Christoph Cerar, COO ist der internationale Manager Stephen Smith.

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