30.11.2017

Charity: Shpock und Austria Wien sammeln für Spezialtherapie

Der zehnjährige Austria Wien-Fan Kevin sitzt seit seiner Geburt im Rollstuhl. Mithilfe einer Therapie wird er gehen können. Dafür sammelt der Fußballklub nun gemeinsam mit Shpock.
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(c) Austria Wien: Der zehnjährige Austria-Fan Kevin

Für Fans des Fußballklubs Austria Wien ist es eine Gelegenheit, an einzigartige Items ihrer Mannschaft zu kommen. So steht auf Shpock nun etwa das Torhüter-Trikot, das Osman Hadzikic beim Heimspiel gegen den AC Milan trug, zum Verkauf. Auch Fußballschuhe von Robert Almer, ein Original-Trikot von Ismael Tajouri, Tormann-Handschuhe von Patrick Pentz, Fußballschuhe von Christoph Martschinko, David de Paula und Jinhyun Lee und VIP-Karten für das Spiel zwischen Austria und Sturm am 17. Dezember 2017 werden angeboten. Die Startpreise liegen zwischen 100 und 650 Euro

+++ Syrischer Programmierer von refugees{code} startet bei Shpock +++

Erlöse für jungen Austria-Fan

Zugute kommen werden die Erlöse dem zehnjährigen Austria-Fan Kevin. Er sitzt seit seiner Geburt im Rollstuhl, kann aber mithilfe einer Spezialtherapie gehen lernen, für deren Fortsetzung nun gesammelt wird. „Kevins Engagement ist beeindruckend. Die Therapie ist sehr fordernd. Dennoch beißt er sich für sein großes Ziel durch“, kommentiert Austria-Torhüter Osman Hadzikic nach einem Besuch beim jungen Fan. Die Angebote sind bis 7. Dezember um 12:00 Uhr online.


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calliora
© calliora - Frederik Träuble und Jonas Wildberger.

Das Münchner Startup calliora von Frederik Träuble und Jonas Wildberger entwickelt eine KI-Plattform für Krankenhäuser, die den Verwaltungs- und Abrechnungsaufwand reduzieren und Erlöse besser absichern soll. Nach Angaben des Unternehmens begleitet die Software Behandlungsfälle von der Aufnahme bis zur Abrechnung und verknüpft dafür Informationen aus verschiedenen bestehenden Systemen.

calliora: Fokus auf Dokumentation und Abrechnung

Ein Schwerpunkt liegt auf Dokumentation und Abrechnung. Die Plattform unterstützt bei der Kodierung und prüft Fälle auf typische Prüfmuster des Medizinischen Dienstes. Zudem sollen abrechnungsrelevante Informationen frühzeitig erkannt und für die weitere Bearbeitung im Krankenhaus bereitgestellt werden. Für das Controlling bietet calliora eigene Auswertungen und Analysen an.

Hinter dem Produkt steht die Annahme, dass Informationen zu einem Behandlungsfall in Krankenhäusern über zahlreiche unterschiedliche Systeme und Prozesse verteilt sind. Fehlen Angaben oder werden sie nicht an der richtigen Stelle übernommen, kann dies zu zusätzlichem Bearbeitungsaufwand oder zu Problemen bei der Abrechnung führen. Calliora will diese Lücken durch eine zentrale, KI-gestützte Verarbeitung der vorhandenen Informationen verringern.

Bertelsmann und Angel-Investoren dabei

Nun hat das Münchner Startup eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über sechs Millionen US-Dollar abgeschlossen: „Unsere Pre-Seed-Runde wird von BHI – Bertelsmann Healthcare Investments und redalpine angeführt. Mit dabei sind Angel-Investoren aus Krankenhausmanagement und KI, darunter Dr. Ulrich Wandschneider (ehemaliger CEO von Asklepios und Mediclin AG), Sara Siegel (Global Health Sector Leader, Deloitte), Peter Sarlin (Postscriptum, NestAI, QuTwo & Silo AI) und Frank Hutter (Prior Labs)“, schreibt das Startup in einem LinkedIn-Post.

Die Plattform soll bereits bei der Aufnahme eines Falls unterstützen und prüfen können, ob eine Behandlung ambulant, stationär oder als Hybrid-DRG abzurechnen ist. Dabei dokumentiert sie die dafür maßgeblichen Gründe. Im weiteren Verlauf soll die Software fehlende Informationen, Fristen und mögliche nächste Schritte erkennen und das Klinikpersonal dort einbinden, wo eine menschliche Prüfung erforderlich ist.

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