29.04.2022

Chaanz: Dating-App zwingt User innerhalb von 5 Minuten zu reagieren

Damit sollen bei chaanz tagelange Wartezeiten vermieden werden.
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chaanz, Dating-App, 5 Minuten,
(c) Pexels/cottonbro - Dates in fünf Minuten - das möchte chaanz ermöglichen.

Marwin Grundel, Jakob Hubloher und Nino Reiter hatten in der Romantik kein Glück. Ihr Versuch jemanden in einer Bar kennenzulernen, endete damit, dass das Gegenüber verheiratet war oder kein Interesse hatte. Der gewünschte Amore-Abend wurde schlussendlich für das Trio zu einer Zeitverschwendung. In ihnen wuchs deshalb der Wunsch, dass die Auserwählte doch einfach leuchten würde, um sie leichter zu finden. So kam es, dass das Liebesglück bei ihrer Idee zwar kein Vogerl, aber eine App wurde. Der Name: chaanz.

Fünf Minuten Zeit bei chaanz

Ihre Liebes-Applikation unterscheidet sich eigenen Angaben nach von anderen Dating-Apps dadurch, dass man nicht ewige Konversationen führen muss, in denen sich Nutzer:innen darstellen, sondern innerhalb von fünf Minuten zu antworten hat. Ansonsten verliert man das „Match“.

Was sind die Vorteile der Dating-App?

„Ich lade die App herunter, gebe im ersten Schritt meine Interessen ein und kann auswählen, was mir bei der anderen Person wichtig ist“, erklären die Gründer. Im Real-Life-Match-Modus können User:innen zudem angeben, in welchem Umkreis sie gerne daten möchten, etwa 500 Meter.

Chaanz checkt alle App-Nutzer:innen in diesem Radius und sucht nach Übereinstimmungen der Profile. Gibt es eine, erhalten beide eine zeitgleiche Push-Benachrichtigung und haben für eine Kontaktaufnahme jenes Zeit-Fenster von 300 Sekunden.

Chaanz bekämpft Fake-Profile

Durch diese Features soll sichergestellt werden, dass Treffen rasch und unkompliziert zustande kommen. Und Fake-Profile obsolet werden. Die App verlangt keine Abo-Gebühren, sondern Bezahlung nur dann, wenn man eine Person auch wirklich trifft.


Wer mehr über chaanz erfahren möchte, hat am Montagabend bei der „Höhle der Löwen“ Zeit dazu. Außerdem in der Show: Happy Ocean, Freibeik, Woollaa und Shower+.


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NATO,Startup,Fonds
Startups im DefenseTech Bereich könnten einen Aufschwung erleben. (c) pexels

In Österreich unterliegen Rüstungsbetriebe strengen Export- und Herstellungskontrollen, primär geregelt durch das Kriegsmaterialgesetz und das Außenwirtschaftsgesetz. Um der Rüstungsindustrie die Arbeit zu erleichtern, will Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) die gesetzlichen Rahmenbedingungen nun lockern. Unsicherheiten sollten entfernt werden und Exporte schneller und einfacher über die Bühne gehen, so der Minister gestern gegenüber der „Zeit im Bild“ (ZIB) des ORF bei einem Besuch eines Rheinmetall-Werks in Wien. Die Finanzierung von Rüstungssaufträgen sei ein wesentliches Finanzierungsvehikel für heimische Industrie und Betriebe.

„Neutralität ist oberstes Gut“

Gleichzeitig sagte er, dass diese Schritte keinen Einfluss auf die Neutralität haben sollen. „Die Neutralität ist oberstes nationales Gut, das es zu schützen gilt. Wir dürfen aber durch die Neutralität nicht in eine Situation kommen, dass unsere Betriebe gewisse Aufträge nicht abarbeiten können.“

Ob sich die strikte Trennung von wirtschaftlichem Profit und militärischer Neutralität in Österreich in der Realität so aufrechterhalten lässt, wie es die Politik erhofft, bleibt angesichts der verankerten juristischen Hürden abzuwarten. Für die heimischen Startups und Unternehmen im Defense- oder auch Dual-Use-Bereich sind die geplanten Lockerungen jedenfalls eine Chance, sich auf dem europäischen Markt noch stärker zu etablieren.

Diskretion und Dual Use

Dass die Vereinbarkeit von wirtschaftlichem Potenzial und der Neutralität in Österreich nicht gerade einfach ist, wissen auch Founder:innen. Dem Thema DefenseTech wird in Österreich traditionell mit großer Diskretion begegnet. Kein Wunder, hat sich das Land schon vor 71 Jahren der Neutralität verpflichtet. Reine DefenseTech-Startups findet man hierzulande kaum, die meisten agieren im sogenannten „Dual Use“-Bereich. Das bedeutet, ihre Produkte lassen sich nicht ausschließlich im militärischen, sondern auch im zivilen Bereich einsetzen. Neben dem teils kritischen Ansehen der Industrie, gibt es weiters auch Strafen für Unternehmen, wenn deren Produkte für Kriegsparteien bereitgestellt werden.

3,3-Milliarden-Euro-Industrie

Trotz der strengen Auflagen leistet die Rüstungsindustrie in Österreich ihren wirtschaftlichen Beitrag: Laut Industriemagazin erwirtschaftet die Branche jährlich etwa 3,3 Milliarden Euro und damit 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Und es haben sich in den letzten Jahren auch einige Startups im DefenseTech- oder verwandten Bereichen etabliert, die von den Lockerungen profitieren könnten. Viewpointsystem, CycloTech oder Drone Rescue Systems, um ein paar zu nennen – wohl gemerkt alle drei im genannten „Dual Use“-Segment.

Wie groß das Potenzial ist, das durch solche Lockerungen entfesselt werden kann, zeigt ein Blick über die Grenze. Im Nachbarland Deutschland boomt die DefenseTech-Branche. Erst gestern berichtete brutkasten über ein 1,6 Mrd. Euro schweres Investment in das Münchner KI-DefenseTech-Scaleup Helsing – der neue Deutschland-Rekord. Das Unternehmen für Drohnen und unbemannte Kampfflugzeuge wird nun mit 18 Mrd. US-Dollar bewertet. Zuvor holte der Münchner Drohnenhersteller Quantum Systems 1,2 Mrd. US-Dollar.

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