06.03.2017

CEE Roadshow: AAIA sucht Startup für Investoren-Event in Budapest

Die CEE Roadshow wurde als Kooperation der Business Angel Netzwerke aus Kroatien, Slowenien, Ungarn und Österreich im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Für das Event in Budapest am 17.3. sucht die Austrian Angel Investors Association (aaia) noch ein Startup, das sie begleitet.
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Die aaia sucht ein Startup, das sie zur CEE-Roadshow nach Budapest begleitet. (c) TTstudio
kooperation

Die CEE-Roadshow ist der erste aktive Output des EBAN (European Business Angel Network). Der Auftakt und erste Stop zu der Veranstaltungsreihe fand letzten November in Wien in einer „aaia Investors Lounge“ statt. Das positive Feedback beflügelte die Veranstalter weiterzumachen. Stopps in Budapest, Maribor, Sofia und Wien sind bereits fixiert.

1-2 österreichische Startups können die aaia nach zur CEE-Roadshow nach Budapest begleiten.

Potenzial der CEE-Region aufzeigen

Ziel der Roadshow ist es, die Zusammenarbeit in der CEE Region zu stärken und damit ihr Potenzial verstärkt aufzuzeigen. Sie soll keineswegs nur als Werbemaßnahme für mehr Kooperation zwischen den Ländern dienen, sondern auch internationale Aufmerksamkeit erregen. Sowohl die Gemeinsamkeiten, als auch die Diversität zwischen den Ländern der CEE-Region und ihren Startups sollen aufgezeigt werden. Auf lange Sicht sind cross-border Investments das Ziel.

Redaktionstipps

Zum Event in Budapest

Der Roadshow-Stop in Budapest ist ein Kooperationsevent, veranstaltet  vom Hungarian Business Angel Netzwerk und dem Irish Hungarian Business Circle. Die kooperierenden Business Angel Netzwerke aus der CEE Region sind dazu eingeladen, Investoren aus ihren nationalen Netzwerken zu den Roadshows mitzubringen, um so den überregionalen Austausch zwischen Kapitalgebern zu fördern. Jedes teilnehmende Netzwerk kann ein bis zwei Startups für die „CEE-Pitch-Challenge“ nominieren – dies bildet den Kern der Roadshow. Es werden rund 100 ausgewählte Personen erwartet, die Mehrheit davon Investoren aus der CEE Region sowie einige irische Business Angels und ungarische Unternehmer (invite-only-Event). Neben der Pitch Challenge gibt es am Nachmittag ein ausgedehntes Programm für Investoren, um Einblicke in das ungarische Startup Ökosystem und die Rahmenbedingungen für Investitionen in unserem Nachbarland zu bekommen.

Anforderungen an das gesuchte Startup: 

Gesucht ist ein Startup, das die „Austrian Angel Investors Association“ nach Budapest begleitet. „Sind die Produkte herausragend, können auch zwei Startups mitfahren“, sagt Lisa Fassl von der aaia. In welcher Branche das Unternehmen aktiv ist, hat Nachrang. Wichtig ist:

  • Wachstums- und Technologieorientierung
  • skalierbares Geschäfstsmodell
  • aktueller Funding Need zwischen 200.000 Euro bis max. 1,5 Mio. Euro
  • im Optimalfall ein Fokus auf die CEE-Region oder Irland.

Der Auftritt vor Ort umfasst 8 Minuten – 3′ Pitch, 5′ Q&A durch die anwesenden Investoren.


Bewerbungsschluss ist der 10.3.2017 – Anmeldung unter [email protected]


Bewerbungsunterlagen

  • Pitchdeck
  • Kontaktdaten
  • Funding Need & Bewertung
  • kurze Darstellung des CEE und/oder Irland-Bezugs

Programmüberblick

Agenda

2.00pm – 2.30pm – Registration

2.30pm – 2.40pm – Matty Ryan: IHBC President

2.40pm – 2.50pm – Mark Downey: IHBC Vice President

2.50pm – 3.10pm – Guest Speaker – Istvan Papp: HIPA

3.10pm – 3.20pm – Peter Horvath: First Counsellor, Hungarian Embassy in Dublin and prominent member of IHBA

3.20pm – 3.30pm – Shoployal – successful start-up based in Ireland with Irish-Hungarian investment

3.30pm – 3.45pm – Break

3.45pm – 5.00pm – Start-Up Pitches (10-12 Start-Ups from the region. 3 minutes pitch + 5 mins Q&A each)

5.00pm – 5.30pm – SME Presentations (a selection of the most innovative SMEs in Hungary looking to find partners in Ireland)

5.30pm – 6.00pm – Networking

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Lebensstimmen
Der Fabertar | © Lebensstimmen/Screenshot

Vor rund einem Monat gab das Grazer Startup Lebensstimmen den Einstieg von Motorsportlegende Helmut Marko als Investor bekannt – brutkasten berichtete. Nun präsentierte man seine KI-basierte Plattform und hat dabei weitere prominente Unterstützung.

Lebensstimmen als Vorsorge

Das von Markus Pinter, Philipp Berkessy und Lukas Stern gegründete Startup versteht sich als ein Vorsorgeprodukt, das zu Lebzeiten abgeschlossen wird und für den Tod und darüber hinaus wirkt. Menschen können zu Lebzeiten ihre eigene Grußbotschaft oder „letzte Rede“ gestalten, in eigener Stimme, mit eigenen Inhalten, Musik und Bildern. Angehörige sollen nach einem Todesfall zudem eine digitale Trauerrede erstellen können.

Insgesamt umfasst das Angebot vier Produkte: die „Grußbotschaft“, „Meine letzte Rede“, einen neutralen „KI-Trauerredner“ sowie das Format „Aus Sicht der Familie“.

Vertrieben werden soll über Bestattungsunternehmen, Vorsorgeversicherer, Institutionen und Medienpartner im Lizenz- und White-Label-Modell. Die rechtliche Architektur der Plattform wurde gemeinsam mit Scherbaum Seebacher Rechtsanwälte entwickelt. Technologiepartner ist BLCKs AI.

Fabertar schenkt Worte her

Neben Marko unterstützt nun auch Dompfarrer von St. Stephan, Toni Faber, Lebensstimmen in Fragen von Trauer und Abschied mit einem neuartigen Angebot. Mit dem „Fabertar“ präsentiert das Startup einen gemeinsam mit ihm entwickelten und klar als KI gekennzeichneten Trauerredner. Dieser soll keine Seelsorge ersetzen, sondern Worte schenken, wo sie gewünscht werden oder wo kein Redner verfügbar ist.

„Ich begleite viele Menschen im Abschied. Oft ist das, was ungesagt bleibt, am schwersten. Wenn Technik hilft, liebevolle Worte zu bewahren, dient sie dem Menschen und dem Trost. Genau das ist der Gedanke hinter dem ‚Fabertar‘. Er soll niemanden ersetzen“, sagt Faber.

Marktstart Anfang 2027

Und Lebensstimmen-Geschäftsführer Berkessy ergänzt: „Jeder Mensch hat Worte, die bleiben sollen. Mit Lebensstimmen machen wir Vorsorge erstmals persönlich, digital und rechtssicher. Heute beginnt eine neue Abschiedskultur, und sie beginnt in Österreich.“

Nach der offiziellen Vorstellung der Plattform, der dazugehörigen Lebensstimmen-Produkte und dem aktuellen Launch der Website erfolgt in einem nächsten Schritt. Der Marktstart ist für Q1 2027 geplant und soll sowohl österreichweit als auch global erfolgen.

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