04.07.2017

Der CEE Impact Day 2017: Ein klarer Aufruf zur Zusammenarbeit

Bereits zum sechsten Mal fand heuer der CEE Impact Day statt. Teilnehmerzahl und Diversität der Stakeholder verblüfften.
/artikel/cee-impact-investing-aufruf-zusammenarbeiten
(c) Podiumsdiskussion am CEE Impact Day 2017

Im Vergleich zu den Vorjahren war der CEE Impact Day 2017 besser besucht und die Teilnehmer vielfältiger. Den Investoren sei es gelungen, die Gemeinschaft der Wechselmacher in der CEE-Region mit den Tools, Einsichten und Unterstützungsnetzen zu versorgen, die sie benötigen, um die Auswirkungen zu skalieren. Hochrangige öffentliche Akteure sowie Investoren aus bisher unerschlossenen Stakeholder-Gruppen gehörten zu den Gästen. Das Wachstum der Konferenz in den vergangenen sechs Jahren zeige laut den Organsiatoren, dass sich die Auswirkungen in die Region durch die kontinuierliche Unterstützung der Event-Partner Erste Bank, OeKB, Erste Stiftung, der Österreichischen Entwicklungsagentur und der Wiener Wirtschaftsagentur langsam in Richtung Mainstream bewegen.

Masterclasses für Investoren

Am ersten Konferenztag boten die Masterclasses, die von OeKB gehosted wurden, Raum für Dialog und Kapazitätsaufbau unter den Investoren. In einer der sechs Sessions gab der Europäische Investment Fund (EIF) den Teilnehmern Einblicke darüber, wie man einen Impact Investing Fonds startet. Die CEE Social Investment Taskforce, eine regionale Bewegung, die darauf abzielt, early stage Impact Investing im CEE Raum zu katalysieren, hielt ein Arbeits-Meeting ab.

Redaktionstipps

Internationale Teilnehmer

Tag zwei der Konferenz fand am Erste Bank Campus statt, wo sich mehr als 200 Impact-Stakeholder trafen. Bundeskanzler Christian Kern begrüßte die Teilnehmer per Video-Botschaft, in der er auch seine Begeisterung für das Impact-Investing-Ecosystem betonte. Die Podiums-Diskussionen und Keynots zeigten die Diversität der anwesenden Stakeholder. Fünf Impact Fonds und sechs Social Enterprises aus der CEE-Region pitchten ihre Geschäftsideen. Unter den Speakern waren der slowenische Außenminister Tadej Slapnik, Franz Karl Prüller, Senior Advisor der Erste Foundation und die Impact-Investoren Charly und Lisa Kleissner.

Erfahrungsaustausch

Der CEE-Impact-Tag war auch der Höhepunkt des Investment Ready Programms des Impact Hub (IRP), bei dem die Teilnehmer lernen sollen, Kapital aufzustellen. Mario Milakovic, Creative Director von Yugodom und Teilnehmer des IRP-Programms, sagte: „Das Netzwerk von Impact Hub ist fantastisch. Man kann nicht genug betonen, wie wichtig es ist, Ideen zu diskutieren und mit Menschen, die Fragen haben, zu reden. Das sind die wichtigsten Erfahrungen.“

Einen Schritt weiter gehen

Nach dem Ende der Konferenz haben die Teilnehmer nun einen klaren Aufruf zur weiteren Ausrichtung und Zusammenarbeit, wie Uli Grabenwarter vom Europäischen Investitionsfonds zusammenfasst: „Als Investitionsgemeinschaft müssen wir weiter gehen, als zu sagen, dass wir irgendein Impact-Investing haben wollen. Wir müssen uns entscheiden, was wir mit unserem Geld erreichen wollen und dann die Finanzierung finden, um das wirklich zu schaffen.

Deine ungelesenen Artikel:
27.10.2026

Verenas: Tiroler Startup will vegane Backmischungen in die Gastronomie bringen

Das Tiroler Startup Verenas will vegane Backmischungen in Hotels und Gastronomiebetriebe bringen. Eine neue GmbH und Großhandelspartner sollen 2027 für 40.000 verkaufte Einheiten sorgen.
/artikel/verenas-tiroler-startup-will-vegane-backmischungen-in-die-gastronomie-bringen
27.10.2026

Verenas: Tiroler Startup will vegane Backmischungen in die Gastronomie bringen

Das Tiroler Startup Verenas will vegane Backmischungen in Hotels und Gastronomiebetriebe bringen. Eine neue GmbH und Großhandelspartner sollen 2027 für 40.000 verkaufte Einheiten sorgen.
/artikel/verenas-tiroler-startup-will-vegane-backmischungen-in-die-gastronomie-bringen
Das Verenas-Team mit Gründerin Verena Nairz-Kapferer (3. v.r.). © Verenas

Die Ursprungsidee für Verenas entstand krisenbedingt: Während des ersten Corona-Lockdowns 2020 entwickelte Verena Nairz-Kapferer im eigenen Innsbrucker Café haltbare Rezepturen, um den Betrieb abzusichern. Was als Initiative für Café-Gäste begann, wird nun zum eigenständigen Geschäftsmodell. Im November 2026 gründen Verena Nairz-Kapferer und Jürgen Nairz eine eigene GmbH, um das Produktangebot im B2B-Bereich überregional zu skalieren.

Prozesssicherheit statt Spezialzutaten

Im Zentrum der Vertriebsstrategie steht der Premium-Gastrogroßhandel, über den Hotels, Cafés und Restaurants flächendeckend beliefert werden sollen. Aus mehr als 60 praxiserprobten Rezepturen konzentriert sich das Unternehmen für Großküchen auf rund 20 Varianten. Der wirtschaftliche Hebel liegt laut dem Gründungsteam dabei nicht nur beim Wareneinsatz von 0,80 bis 1,20 Euro pro fertig gebackener Portion. Standardisierte Mischungen reduzieren insbesondere den Arbeits- und Lageraufwand für Betriebe, die keine eigenen Spezialzutaten vorhalten wollen.

„Für einen Gastronomiebetrieb zählt nicht nur, was eine Portion an Zutaten kostet. Entscheidend sind auch Arbeitszeit, Einfachheit, Prozesssicherheit und eine Qualität, die unabhängig davon funktioniert, wer den Kuchen gerade zubereitet“, erklärt Jürgen Nairz, der den Vertriebsaufbau verantwortet.

Getrennte Produktion für Glutenfrei-Zertifizierung

Verena Nairz-Kapferer arbeitete ursprünglich im sozialen Bereich und verkaufte samstags selbst gebackene Kuchen. © Verenas

Die Backmischungen sind rein pflanzlich sowie zu großen Teilen zusätzlich glutenfrei formuliert. „Ich wollte nie einen Kuchen entwickeln, bei dem jemand sagt: Für vegan oder glutenfrei schmeckt der aber gut“, betont Produktentwicklerin Verena Nairz-Kapferer.

Um die geforderten Qualitätsstandards im B2B-Geschäft sicherzustellen, trennt das Startup laut eigenen Angaben die Fertigung. Vegane Varianten sollen ab November 2026 in einem Partnerbetrieb nahe Graz abgefüllt werden. Die glutenfreien Mischungen verbleiben in einer separaten Innsbrucker Produktionsstätte, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zertifizierung mit dem Glutenfrei-Symbol vor.

Absatzziel: 40.000 Einheiten im Jahr 2027

Flankiert von einem B2C-Onlineshop mit vorerst sieben Sorten setzt das Unternehmen auf wiederkehrende B2B-Bestellungen. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Verenas ein Absatzvolumen von rund 40.000 Einheiten an. Gespräche mit weiteren Partnern im Gastrogroßhandel laufen laut den Gründer:innen bereits, um die Distribution im kommenden Jahr überregional auszubauen.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Der CEE Impact Day 2017: Ein klarer Aufruf zur Zusammenarbeit

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Der CEE Impact Day 2017: Ein klarer Aufruf zur Zusammenarbeit

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Der CEE Impact Day 2017: Ein klarer Aufruf zur Zusammenarbeit

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Der CEE Impact Day 2017: Ein klarer Aufruf zur Zusammenarbeit

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Der CEE Impact Day 2017: Ein klarer Aufruf zur Zusammenarbeit

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Der CEE Impact Day 2017: Ein klarer Aufruf zur Zusammenarbeit

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Der CEE Impact Day 2017: Ein klarer Aufruf zur Zusammenarbeit

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Der CEE Impact Day 2017: Ein klarer Aufruf zur Zusammenarbeit

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Der CEE Impact Day 2017: Ein klarer Aufruf zur Zusammenarbeit