29.09.2022

Catrub: Modulare Katzenmöbel nach dem Baukastenprinzip

Katzen und Kater haben unterschiedliche Charaktereigenschaften und Bewegungsabläufe. Dafür haben die beiden Innovatoren Patrick und Karl-Josef Weifels das modulare Katzenmöbelstück Catrub entwickelt.
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Catrub
Das modulare Katzenmöbelstück Catrub ONE passt sich an die Bedürfnisse von Katzen und Katern an. (c) Catrub

Das Vater-Sohn-Duo aus Kaarst in Nordrhein-Westfalen besitzt acht Katzen. So wie Menschen haben auch Kater und Katzen unterschiedliche Charaktereigenschaften. Dafür hat das Business-Duo das Katzenmöbelstück Catrub entwickelt, das individuell anpassbar ist. Das Modell Catrub ONE sei das erste modulare, multifunktionale Katzenmöbelstück, das die Bedürfnisse von Katzen und Katern platzsparend vereinen könne. Sowohl Spiel, Schlaf als auch Kratzen und Krallenschärfen soll das Möbelstück ermöglichen.

Katzenmöbel nach dem Baukastenprinzip

Catrub Möbelstücke bestehen aus einzelnen Elementen, die nach dem Prinzip eines Baukastensystems kombiniert werden können. Das Modell Catrub ONE enthält unter anderem ein waschbares Kissen, eine austauschbare Kratzmatte und Sisalelemente. Das Möbelstück bietet zudem auch Versteckmöglichkeiten, Ballspiele und Gucklöcher. Das Catrub Sortiment besteht aus sechs verschiedenen Modulen, so die Gründer. Das System ließe sich zudem leicht reinigen und die Komponenten seien einfach austauschbar.

Investment soll Expansion ermöglichen

Um die Produktion von Catrub weiter auszubauen, hofft das Vater-Sohn-Duo auf ein Investment von 100.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Die Produktinnovation wurde 2021 mit dem German Design Award und dem IF Design Award ausgezeichnet. Das Catrub Team verfüge über langjähriges Know How und betreibe aktiv Marktforschung, um das Investment zur Produktentwicklung und Marktdurchdringung zu nutzen.

Mehr zu Catrub gibt es kommenden Montag, den 03.10.2022, in der sechsten Folge der Höhle der Löwen um 20.15 Uhr auf VOX. Weiters dabei sind SilkslidePro, ichó, Memobild und Campus Held.

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Lebensstimmen
Der Fabertar | © Lebensstimmen/Screenshot

Vor rund einem Monat gab das Grazer Startup Lebensstimmen den Einstieg von Motorsportlegende Helmut Marko als Investor bekannt – brutkasten berichtete. Nun präsentierte man seine KI-basierte Plattform und hat dabei weitere prominente Unterstützung.

Lebensstimmen als Vorsorge

Das von Markus Pinter, Philipp Berkessy und Lukas Stern gegründete Startup versteht sich als ein Vorsorgeprodukt, das zu Lebzeiten abgeschlossen wird und für den Tod und darüber hinaus wirkt. Menschen können zu Lebzeiten ihre eigene Grußbotschaft oder „letzte Rede“ gestalten, in eigener Stimme, mit eigenen Inhalten, Musik und Bildern. Angehörige sollen nach einem Todesfall zudem eine digitale Trauerrede erstellen können.

Insgesamt umfasst das Angebot vier Produkte: die „Grußbotschaft“, „Meine letzte Rede“, einen neutralen „KI-Trauerredner“ sowie das Format „Aus Sicht der Familie“.

Vertrieben werden soll über Bestattungsunternehmen, Vorsorgeversicherer, Institutionen und Medienpartner im Lizenz- und White-Label-Modell. Die rechtliche Architektur der Plattform wurde gemeinsam mit Scherbaum Seebacher Rechtsanwälte entwickelt. Technologiepartner ist BLCKs AI.

Fabertar schenkt Worte her

Neben Marko unterstützt nun auch Dompfarrer von St. Stephan, Toni Faber, Lebensstimmen in Fragen von Trauer und Abschied mit einem neuartigen Angebot. Mit dem „Fabertar“ präsentiert das Startup einen gemeinsam mit ihm entwickelten und klar als KI gekennzeichneten Trauerredner. Dieser soll keine Seelsorge ersetzen, sondern Worte schenken, wo sie gewünscht werden oder wo kein Redner verfügbar ist.

„Ich begleite viele Menschen im Abschied. Oft ist das, was ungesagt bleibt, am schwersten. Wenn Technik hilft, liebevolle Worte zu bewahren, dient sie dem Menschen und dem Trost. Genau das ist der Gedanke hinter dem ‚Fabertar‘. Er soll niemanden ersetzen“, sagt Faber.

Marktstart Anfang 2027

Und Lebensstimmen-Geschäftsführer Berkessy ergänzt: „Jeder Mensch hat Worte, die bleiben sollen. Mit Lebensstimmen machen wir Vorsorge erstmals persönlich, digital und rechtssicher. Heute beginnt eine neue Abschiedskultur, und sie beginnt in Österreich.“

Nach der offiziellen Vorstellung der Plattform, der dazugehörigen Lebensstimmen-Produkte und dem aktuellen Launch der Website erfolgt in einem nächsten Schritt. Der Marktstart ist für Q1 2027 geplant und soll sowohl österreichweit als auch global erfolgen.

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