09.09.2016

Cashpresso: Wiener Kredit-Startup holt sich 700 000 Euro

Das Wiener FinTech-Startup Credi2 sicherte sich für Cashpresso, mit dem man in 10 Minuten 1500 Euro Kredit aufnehmen kann, ein sechsstelliges Investment. Mit dabei sind Speedinvest, die Runtastic-Founder und die Business Angels Hansi Hansmann und Stefan Kalteis.
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Das System von Cashpresso ist schnell erklärt: Innerhalb von etwa 10 Minuten kann man unter Angabe einiger Daten und mittels elektronischer Signatur ein Konto eröffnen und hat sofort einen Kleinkredit über 1500 Euro. Das Geld steht dann zur freien Verfügung. Die höhe der Raten kann selbst entschieden werden – das Minimum ist drei Prozent pro Monat. Die jährliche Verzinsung beträgt dabei knapp 10 Prozent.

+++ Dossier: FinTech +++

Ein Monat zinsfrei „zum ausprobieren“

Der erste Monat ist sogar Zinsfrei. „Das ermöglicht eine Null-Prozent-Finanzierung bei kurzfristigen Engpässen und bietet die Möglichkeit, cashpresso gratis auszuprobieren“, heißt es von Credi2 dazu in einer Aussendung. Der Dienst läuft über eine Smartphone-App, oder im Browser. Im Hintergrund steht die Deutsche Handelsbank als Kreditinstitut. dadurch ist Cashpresso auch vom Start weg für österreichische und deutsche Staatsbürger verfügbar.

Namhafte Investoren schon seit Frühling an Bord

Wie jetzt zum Launch von Cashpresso vom Startup verlautbart wurde, stiegen bereits im Frühjahr 2016 einige namhafte Investoren ein. So konnten Speedinvest, die Runtastic-Founder, Hansi Hansmann und Stefan Kalteis vom Produkt überzeugt werden. Für Stefan Klestil von Speedinvest, steht dabei vor allem das Vertrauen in die Mannschaft von Credi2 im Vordergrund: „cashpresso überzeugt durch sein starkes Team, das erfahrene Experten aus den Bereichen Online Payments, E-Commerce und Analytics vereint. Das Produkt ergänzt unser FinTech Portfolio perfekt“, schreibt er.

Revolution auf dem Kreditmarkt?

Die drei Gründer wollen mit cashpresso – wie sollte es anders sein – den Kreditmarkt revolutionieren. Founder Daniel Strieder sagt dazu: „Einen Kredit zu bekommen ist langwierig und kompliziert – genau dieses alte Bild wollen wir aus den Köpfen der Menschen verdrängen.“

+++ FinTechs und Daten: Kein System zu 100 Prozent sicher +++

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Das Hansmann Family Office Team (v.l.) Andrei Podlesnyi, Johann "Hansi" Hansmann, Laura Phillipeck-Casanova & Lisa Pallweber © Tanja Hofer

„Meine Engel-Aktivitäten habe ich ja jahrelang gemacht, sagen wir mal, aus Spaß“, sagt Hansi Hansmann im Gespräch mit dem brutkasten. Der bekannte Investor prägte das österreichische Startup-Ecosystem über Jahre hinweg maßgeblich als One-Man-Show, wie ein Blick auf seine Karriere im brutkasten-Interview von 2024 zeigt. Mit frühen Beteiligungen an heimischen Erfolgsgeschichten wie Runtastic, mySugr, Shpock, Busuu oder Durchblicker baute er ein weitreichendes Portfolio auf.

2022 folgte die Transformation zur Hans(wo)men Group, um auch vermehrt Gründerinnen gezielt zu unterstützen. Mittlerweile umfasst das Portfolio mehr als 100 Direktinvestments, über 50 aktive Beteiligungen und mehr als 25 LP-Positionen in Venture-Capital-Fonds. Nun schlägt der Investor das nächste Kapitel auf: Mit dem offiziellen Launch des Hansmann Family Office werden die gewachsenen Aktivitäten unter einer gemeinsamen Marke gebündelt.

Diversifikation für verlässliche Liquidität

Bislang lag der Fokus der Organisation primär auf Venture Capital. Da Exits im Frühphasenbereich jedoch extrem zeitintensiv sind, stößt das klassische VC-Modell an Grenzen beim laufenden Cashflow. „Unser letzter Exit, Tractive, hat jetzt 13 Jahre gedauert“, erklärt Managing Partner Lisa Pallweber. Der Verkauf des Pet-Tech-Scaleups zählt zu den größten Startup-Exits der österreichischen Geschichte.

Während der langen Wartezeiten müsse jedoch das Team bezahlt werden und Kapital für neue Investments bereitstehen. Laut Hansmann könne es im Venture-Capital-Bereich durchaus passieren, dass man sieben bis neun Jahre „trocken“ ohne Realisierung verbleibe, bei zwar hohen Buchwerten, aber fehlender Liquidität.

Vier zentrale Säulen

Aus diesem Grund diversifiziert das Team bereits seit rund zwei Jahren verstärkt in andere Assetklassen. Neben Direct Venture Capital, das weiterhin das Herzstück, mit Investments europaweit ab der Pre-Seed-Phase bleibt, fließt Kapital nun auch in profitable Private-Equity-Beteiligungen, insbesondere bei Nachfolgesituationen im DACH-Raum. Hinzu kommen Immobilienprojekte in Spanien, darunter das Hotel Vacança Beach in Dénia, um unter anderem eine flexible Liquiditätsplanung zu gewährleisten. Ergänzend hält das Family Office auch Public-Market-Investments wie ETFs.

Siebenstellige Beträge für Philanthropie

Ein wesentlicher Pfeiler des neu formierten Family Office ist darüber hinaus die strategische Verankerung der Entrepreneurial Philanthropy, die direkt in die Gesamtstrategie integriert wird. „Wir werden jedes Jahr siebenstellig in Philanthropie Geld geben“, kündigt Hansmann an.

Über die Romulus Stiftung committet sich das Team zu mehrjährigen Partnerschaften mit Organisationen wie der Stiftung Unternehmerische Zukunft, wo Hansmann als Beirat fungiert, Kontext – Institut für Klimafragen, Changemaker GenC, Conxious oder den Female Founders. Ziel ist es, diesen Initiativen die zeitaufwändige, jährliche Kapitalsuche zu ersparen, damit diese sich auf ihre Kernarbeit konzentrieren können.

People-First-Ansatz mit messbaren KPIs

Das philanthropische Engagement wird dabei explizit nach Kriterien geführt, die an klassische Startup-Investments angelehnt sind. Im Mittelpunkt steht ein „People-First“-Ansatz, der auf starke Gründerpersönlichkeiten und deren Umsetzungskompetenz setzt. Der erzielte gesellschaftliche Impact wird zudem konsequent über klare Meilensteine gemessen.

„Unsere Themenfelder sind klar definiert: Unternehmertum, Nachhaltigkeit und Gender Equality. […] Der Unterschied ist nur: Statt Financial Return steht hier der Social Return im Mittelpunkt“, fasst Lisa Pallweber die Ausrichtung zusammen. Mit dem offiziellen Launch vollzieht die Organisation damit den Wandel von einer vorrangigen Angel-Struktur hin zu einem breit aufgestellten, unternehmerischen Family Office.

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