25.02.2019

Wiener Fintech cashpresso gewinnt deutschen E-Commerce Award

Das Wiener Fintech wird als beste Payment Solution ausgezeichnet. Vor allem mit dem Vordringen im stationären B2C-Bereich konnte cashpresso die deutsche Jury überzeugen.
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cashpresso Team - Dispo-Kredit
(c) cashpresso: Die Co-Founder Daniel Strieder, Michael Handler und Jörg Skornschek.

Den Verantwortlichen des Wiener FinTech-Startups cashpresso wurde der diesjährige E-Commerce Germany Award für die beste Payment Solution verliehen. Mit im Rennen um die Auszeichnung waren unter anderem die Paysafe Group und die Novalnet AG.

Besonders überzeugt war die zehnköpfige Fachjury vom Vordringen des Unternehmens in den stationären B2C-Bereich. „Im E-Commerce steigt die Bedeutung des Ratenkaufs. Finanzierungen über Zeit sind nicht mehr nur im Elektronikbereich relevant, sondern gewinnen in allen Branchen an Bedeutung“, sagt Daniel Schiller, Head Of Sales. Diese Ratenkauf-Lösung steht Kunden ab März 2019 zu Verfügung. Für Händler ist diese Serviceleistung kostenlos.  

Bis zu 2000 Euro

cashpresso wurde im Jahr 2015 von Daniel Strieder, Michael Handler und Jörg Skornschek gegründet und kooperiert unter anderem mit der Deutschen Handelsbank. Die Serviceleistung des Unternehmens – ein online rasch verfügbarer Einkaufsrahmen in der Höhe von bis zu 2000 Euro – kann direkt von Endkonsumenten in Anspruch genommen werden.

Der E-Commerce Germany Award wird an in Deutschland tätige Unternehmen vergeben, welche im Jahr vor der Verleihung einen positiven Einfluss auf die deutsche E-Commerce-Community hatten oder die Industrie mit einer Innovation bereichert haben.

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v.l.: Ronald Pranz (COO & CFO), Nikolaus Weber (CEO) und Alexander Ortner (CTO) © 36Agency

Jede Firma sucht nach ihr: Effizienz. Keyvero hilft dabei, diese in Unternehmen zu verbessern. Mit seiner AI Office Solution dokumentiert das Unternehmen, was im Unternehmen passiert und wo Zeit und Qualität verloren gehen. Im vergangenen September beteiligte sich Ronald Pranz mit einem Investment an dem Wiener Startup. Über die Höhe wollte der Investmentbanker aus strategischen Gründen nichts sagen. Nächste Woche stünden Kooperationsverhandlungen mit einem asiatischen Unternehmen an. Nun verlautbarte Keyvero, dass Pranz als COO und CFO bei dem Unternehmen einsteigt.

„Definitiv gut, auch operativ mitzuwirken“

„Bei unserem ersten Auftritt bei Austrian Advantage ist das Produkt sehr gut angekommen und es hat gleich Fahrt aufgenommen. Deshalb habe ich mir gedacht, dass es definitiv sinnvoll ist, auch operativ mitzuwirken“, sagt Pranz gegenüber brutkasten, der auch Inhaber der runprosale GmbH ist, die sich auf Vertriebs- und Finanzstrategien spezialisiert hat. Bei Keyvero lege er seinen Fokus auf die Ausweitung der Marktposition im DACH-Raum und darauf, die nächsten internationalen Wachstumsschritte einzuleiten.

„Eine wesentliche Basis für den gemeinsamen Erfolg bieten die langjährigen Erfahrungswerte seines
Unternehmens, auf die wir in unserer Zusammenarbeit setzen“, sagt Nikolaus Weber, Co-Founder von Keyvero.

Gegründet, um Unternehmen zu entlasten

Keyvero wurde 2026 von Weber und Alexander Ortner gegründet. „Jedes Unternehmen hat Abteilungen, in denen KI heute schon spürbar entlasten könnte. Den meisten Betrieben fehlt jedoch das notwendige Know-how oder die Motivation, um KI in ihre Prozesse zu integrieren. Um diesen Firmen zu helfen, haben wir Keyvero gegründet“, sagt Weber.

Aus den unterschiedlichen Abteilungen in Unternehmen würden unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche an KI-Assistenzlösungen resultieren. Die Module von Keyvero arbeiten vernetzt innerhalb des Unternehmens und lernen aus den Informationen der Mitarbeitenden, um diese gezielt zu entlasten. Dabei helfe Keyvero jungen Unternehmen, schneller zu wachsen und etablierten, ihre Marktposition zu stärken.

„Der KI-analytische Ansatz soll unseren Kunden zeigen, wo ein KI-Modul in der Firma überhaupt
Sinn ergibt, um Qualität und Quantität zu optimieren“, heißt es von Keyvero. Pranz ergänzt: „Für die Unternehmen ist es wichtig, sich mit unseren KI-Assistenz-Modulen zu befassen und sie Schritt für Schritt in ihren täglichen Arbeitsablauf einzubauen.“

Keyvero biete auch das Modul Telefonassistenz an, das Wissen über Kundenverhalten strukturiert liefere. Für viele Unternehmen sei das der Einstieg in die Zusammenarbeit mit dem Wiener Startup.

Implizites Wissen nutzbar machen

Ende des Jahres soll der nächste Entwicklungsschritt folgen: Keyvero möchte einen KI-Assistenten auf den Markt bringen, der undokumentierte Arbeitsabläufe und implizites Wissen der Mitarbeitenden nutzbar macht. Dabei würden unterschiedliche unstrukturierte Datenquellen, beispielsweise E-Mails, Gesprächsnotizen oder Dokumente, analysiert werden. Das soll unentdeckte Potentiale sichtbar machen. Ein weiteres Keyvero-KI-Modul könne daraufhin selbstständig Lösungen umsetzen.

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