23.05.2015

Cashcloud ist bester Paymentdienst und FinTech-Startup 2015 #BankingCheck Award

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Cashcloud räumt beim BankingCheck Award 2015 zwei Auszeichnungen ab.

Der Mobile Payment-Markt ist konstant am Wachsen. Auch immer mehr Startups trauen sich in den Fin-Tech Bereich oder mischen dort bereits kräftig mit. So auch Maximilian Tayenthal und Valentin Stalf aus Wien, die mit ihrem Startup Number26, Gratis-Girokonten anbieten – diese kann man über das Smartphone managen. Ein anderes FinTech-Startup, das immer wieder von sich hören lässt, ist cashcloud. Das Startup mit Sitz in Luxemburg macht das Smartphone ebenfalls zur Brieftasche. Mit der mobilen eWallet-App wird das mobile Bezahlen, Einkaufen, Sammeln von Bonuspunkten und Geld Senden an Freunden via Social Media abgedeckt. Laut eigenen Aussagen zählt cashcloud in den letzten Monaten über 100.000 User.

„Das Thema Mobile Payment nimmt jetzt richtig Fahrt auf, da seit der Einführung von ApplePay in den USA der technologische Standard mit der NFC-Technologie gesetzt wurde. Wir erwarten für dieses Jahr eine deutliche Weiterentwicklung. Besonders auf dem deutschen Markt müssen wir aber im internationalen Vergleich noch deutlich aufholen“, meint Olaf Taupitz, CEO von cashcloud.

Dass cashcloud mit ihrem Produkt den Zahn der Zeit trifft, wird auch am BankingCheck Award bestätigt: Das Startup räumt die Auszeichnung „Bester Paymentdienst 2015“ sowie „bestes FinTech Startup 2015″ ab. Taupitz: “ Das ist ein großes Kompliment und ein deutliches Zeichen, dass wir mit unserer mobile eWallet die Bedürfnisse der Nutzer treffen. Bereits heute hat sich eine sechsstellige Nutzerzahl für cashcloud entschieden und die Tendenz ist schnell steigend“. Man möchte die Nutzerzahl unserer mobile eWallet weiter ausbauen – derzeit werden nur vier europäische Länder adressiert: Cashcloud ist in Deutschland, Frankreich, Spanien und den Niederlanden verfügbar.

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Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher
Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher / brutkasten

Dass sich die aktuell noch laufenden Verhandlungen zur EU Inc. auf Ratsebene nicht so entwickeln, wie es sich die Initiator:innen der gleichnamigen Initiative wünschen würden, ist allgemein bekannt. Übte man nach der Veröffentlichung des Kommissionsentwurfs im März noch deutliche Kritik an diesem, würde man ihn inzwischen wohl gerne so annehmen. Denn der aktuell noch in Ausarbeitung befindliche Vorschlag des Rats der EU-Justizminister:innen dürfte letztlich, wenn man mit den Verhandlungen vertrauten Personen Glauben schenken darf, kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Vorschlag der Initiative zu tun haben. Die absoluten Kern-Forderungen seien darin de facto zur Gänze gestrichen, was überbleibe sei „nicht mehr als ein Label und vielleicht etwas schnellere Gründung“, hört man.

Österreich als EU-Inc.-Antagonist

Das offizielle Österreich spielt dabei dem Vernehmen nach eher die Rolle des Antagonisten. Das SPÖ-geführte Justizministerium zähle in den Verhandlungen zu den Verhinderern. Rot-weiß-roter Gegenwind zur EU Inc. komme aber auch von anderer Seite, nicht nur, wie allgemein bekannt, von Notariatskammer und Arbeiterkammer, sondern auch von einflussreichen Personen in der Wirtschaftskammer.

Zehetner: deutliche Positionierung pro EU Inc.

In dieser durchaus komplexen Gemengelage von Interessen aus ganz unterschiedlicher Richtung, mag es fast verwundern, dass sich Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner nun öffentlich durchaus deutlich positionierte. „Ich bin unzufrieden damit, wohin sich die Diskussion zur EU Inc. momentan entwickelt – sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene“, sagte sie heute bei einer Keynote im Rahmen des Verbund Venture Day 2026 an der WU Wien. Auf diese Weise werde die EU Inc. nicht zur Alternative zur amerikanischen Delaware Inc., die auch sie sich wünsche.

Mitarbeiter:innenbeteiligung via FlexCo „noch nicht attraktiv genug“

Auch sonst gab sich Zehetner in ihrer Rede, die sich auf europäische Souveränität im Startup-Bereich fokussierte, kritisch. Die FlexCo etwa bezeichnete sie in Sachen Mitarbeiter:innen-Beteiligung als „ersten Schritt“, aber „noch nicht attraktiv genug“. Es brauche neue Steuerregeln, die Mitarbeiter:innenbeteiligung praktikabel machen. Auch ihre bereits einmal dezidiert geäußerte Forderung nach Steuererleichterungen bei Startup-Beteiligungen – vulgo Beteiligungsfreibetrag – wiederholte sie bei der Gelegenheit. Auf europäischer Ebene sieht sie Handlungsbedarf u.a. in Sachen Kapitalmarktunion. Lob gab es von Zehetner dafür für den European Scaleup Funds – ergänzt mit Eigenlob für den geplanten österreichischen Dachfonds.

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