30.03.2021

Carployee Co-Founder Albert Vogl-Bader über aktuelle ClimateTech-Trends

In der vierten Folge von "Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad" ist Carployee Co-Founder Albert Vogl-Bader zu Gast. Das Startup hat eine intelligente Mitfahr-App für den täglichen Arbeitsweg zu Unternehmen und Business-Parks entwickelt.
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Carployee
(c) Carployee

Welche ClimateTech-Lösungen bieten Startups an, um Unternehmen bei der CO2-Reduktion zu unterstützen? Antworten darauf liefert das neue Podcast-Format ”Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad Podcast” von Glacier und der brutkasten.

Jede Dienstag beantworten Startup-Pioniere 15 Fragen rund um ihre ClimateTech Innovationen, die es für jedes Unternehmen ganz einfach machen sollen, einen Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu leisten – mehr über die Zielsetzung des Podcast-Formats könnt ihr hier lesen.

4. Folge | Co-Founder Carployee

In der vierten Folge von “Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad” ist Carployee Co-Founder und CEO Albert Vogl-Bader zu Gast. Das oberösterreichische Startup Carployee hat eine Mitfahr-App entwickelt, damit Mitarbeiter von Unternehmen mit ihren Kollegen einfacher Fahrgemeinschaften bilden können – der brutkasten berichtete.

Die Mitfahr-App verbindet Fahrer und Mitfahrer innerhalb des selben Unternehmens zu Fahrgemeinschaften. Großbetriebe wie Würth, AMAG Automobil und Motoren, Stihl oder Rosenbauer gehören bereits zum Kundenkreis und belohnen das Engagement ihrer Mitarbeiter mit Prämien wie Gutscheinen oder eigens reservierten Parkplätzen auf dem Firmengelände. Im Herbst 2020 konnte das Startup sich eine 650.000 Euro Förderung von der FFG sichern.

Hier könnt Ihr den Startup-Podcast abonnieren

“Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad” von Glacier und der brutkasten kann über Spotify und Anchor gehört und abonniert werden.

Nächste Woche ist WIR Energie Gründer und Geschäftsführer Matthias Nadrag zu Gast, der sich mit seinem Unternehmen auf die Errichtung von Bürgerkraftwerken spezialisiert hat.


Videoarchiv: Wie funktioniert Community-Building für den Klimaschutz?

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Denise Mayr, Gründerin von topergo © Denise Mayr

Jede:r, der schon einmal auf Jobsuche war, kennt die endlos scheinenden Listen der gängigen Jobportale. Seit Jahrzehnten wird im Web in dieser Form nach Stellen gesucht. Denise Mayr aus Südtirol will der Jobsuche jetzt eine neue Perspektive geben: Mit topergo stellt sie die gängige Darstellung infrage und verlegt die Stellensuche kurzerhand in ein vertrautes Interface: eine interaktive Landkarte à la Google Maps.

Visuelle Standortsuche im Fokus

Das topergo-Webinterface © topergo

Statt vager Ortsangaben markieren Pins die konkreten Arbeitsplätze in der Umgebung. Jobsuchende sollen so auf einen Blick erkennen, welche Stellen in der Nachbarschaft offen sind. „Mir persönlich war das Listen-System zu unübersichtlich. Das gibt es im Grunde seit den 2000ern unverändert“, erklärt die Gründerin im Gespräch. Die Bewerbung erfolgt mit einem Klick: Über den Button öffnet sich direkt der Mail-Client mit vordefiniertem Betreff. Registrieren müsse man sich laut Mayr nicht.

Auch die umgekehrte Richtung ist vorgesehen: Arbeitssuchende können sich als Symbole auf der Karte sichtbar machen, damit Betriebe sie direkt ansprechen. Aktuell dominieren vor allem Inserate aus der Gastronomie und der IT-Branche, wie die Gründerin uns im Gespräch schildert.

B2B-Modell soll monetarisieren

Für Jobsuchende soll das Angebot dauerhaft kostenlos bleiben. Das Geschäftsmodell richtet sich laut der Gründerin rein an Arbeitgeber: Um die Plattform zu etablieren und eine hohe Angebotsdichte zu erreichen, seien die ersten 1.000 Pins gratis. Anschließend sei geplant, dass Betriebe ein monatliches Modell pro Stellen-Pin zahlen, ergänzt durch Premium-Optionen zur optischen Hervorhebung.

Neben einer nativen App mit integriertem Job-Alert für Pendler steht laut Mayr die geografische Expansion im Fokus: Nach dem Start in Südtirol ist der Ausbau nach Österreich, Deutschland und schließlich ganz Europa geplant.

Eigeninitiative neben dem Klassenzimmer

„Mich interessiert es extrem, Dinge zu schaffen. Ich lebe dafür“, betont die 18-jährige Gründerin, die kurz vor der Matura steht. Ohne Investoren oder Team will sie die Skalierung nun aus eigener Kraft weiter vorantreiben.

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