12.11.2021

Carina Margreiter wird neue Abteilungsleiterin für Entrepreneurship & Kreativwirtschaft in der aws

Mit Carina Margreiter bekommen die Zuschussprogramme der Austria Wirtschaftsservice (aws) abseits der Hochtechnologie eine neue Leitung. Zuvor war sie für die Vernetzung von Startups mit Investor:innen zuständig.
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Carina Margreiter
Carina Margreiter | (c) aws

Seit mehr als vier Jahren begleitet Carina Margreiter innovative Unternehmerinnen und Unternehmer in der Austria Wirtschaftsservice (aws.) Dabei hat sie im Rahmen des Global Incubator Network Austria (GIN) österreichische Startups bei der Internationalisierung nach Asien unterstützt. Zuletzt war sie als Programm-Managerin von aws i2 Business Angels tätig und hat Startups mit Investor:innen vernetzt.

Carina Margreiter führt 20-köpfiges Team an

Nun ist Carina Margreiter zur Abteilungsleiterin in der aws aufgestiegen. Das gab die Förderbank des Bundes am Freitag bekannt. Damit ist die gebürtige Tirolerin künftig neben den bestehenden Zuschussprogrammen für Innovationen abseits der Hochtechnologie auch für den Staatspreis Innovation sowie für die Förderungen für den Filmstandort Österreich zuständig.

Außerdem wird von dem 20-köpfigen Team unter ihrer Leitung mit den Programmen Jugend Innovativ und aws First Inkubator die nächste Generation an Unternehmerinnen und Unternehmern auf den ersten Schritten begleitet und unterstützt, so die aws in einer Aussendung.

„Diese erfolgreichen Programme werden wir weiter ausbauen. Gleichzeitig sehen wir Möglichkeiten mit neuen Programmen die österreichischen Unternehmen noch besser fördern zu können, damit wollen wir einen Beitrag zur Stärkung des Standorts leisten“, so Margreiter. 

In der Position als Programm-Manager von aws i2 Business Angels folgt ihr nun Dusan Todorovic nach, der in der aws ebenfalls über einen mehrjährige Erfahrung in der Vernetzung von Startups verfügt und seit Dezember 2020 die Position des Lead Program Manager aws Indusry-Startup.Net inne hat.

Expertise in Management, Innovation & Entrepreneurship

Carina Margreiter hat strategisches Management an der Uni Innsbruck mit Schwerpunkt auf Innovation und Entrepreneurship studiert und sich mit Themen wie Innovation Management und (Corporate) Accelerators beschäftigt, unter anderem bei ihrem Aufenthalt am University Accelerator SkyDeck der UC Berkeley in Kalifornien bzw. im Rahmen ihrer Weiterbildung an der I.E. Madrid Business School.

„Mit Carina Margreiter haben wir eine Expertin im Bereich Förderungen mit umfassendem Verständnis für die Herausforderungen von Start-ups für die Leitung der Abteilung gewonnen. Unter ihrer Leitung ist die Abteilung bestens gerüstet, die Förderungsprogramme auf stetig wandelnde Anforderungen der Kundinnen und Kunden weiterzuentwickeln“, so die aws Geschäftsführenden, Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.


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Ora Computing
© Ora Computing - (l.) Stefan Sack und Raimel Medina.

Ora Computing, ein Startup, das sich auf die Optimierung und Komprimierung von KI-Foundation-Modellen spezialisiert hat, gab heute den Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 3,5 Millionen Euro bekannt. Die Runde wurde von Constructor Capital und Greencode Ventures angeführt, mit fortgesetzter Unterstützung des Gründungsinvestors XISTA Science Ventures, der beim Aufbau und der Einführung des Unternehmens geholfen hat.

Ora Computing schrumpft Modelle

KI-Inferenz – der Prozess der tatsächlichen Ausführung eines KI-Modells zur Generierung von Outputs – ist zu einem erheblichen und schnell wachsenden Kostenfaktor für jedes Unternehmen geworden, das KI im großen Maßstab einsetzt. Große Implementierungen können mittlerweile allein für die Rechenleistung zig Millionen Euro pro Monat kosten, und das Problem verschärft sich, da die Modelle immer größer werden. Für Unternehmen, die KI lokal auf Geräten wie Autos oder Industrieanlagen ausführen möchten, seien die Modelle oft schlichtweg zu groß.

Hier setzt Ora Computing an. Seine Software komprimiert diese Modelle – sie schrumpft ihre Größe um bis zu 80 Prozent und lässt sie bis zu viermal schneller laufen – während der Genauigkeitsverlust bei Null bis fünf Prozent gehalten wird, so der Claim.

Da komprimierte Modelle deutlich weniger Rechenleistung für die Ausführung benötigen, sollen sich die Effizienzgewinne auch direkt in einem geringeren Energieverbrauch und reduzierten CO2-Emissionen niederschlagen: Ora schätzt, dass seine Technologie bei einer Marktdurchdringung von ein Prozent jährlich mehr als 50.000 Tonnen CO2 einsparen könnte.

Ansatz über verschiedene Hardwaretypen

„Wir haben Ora Computing gegründet, um die Annahme infrage zu stellen, dass eine massive Skalierung erforderlich ist, um nutzbare Intelligenz zu erreichen. Wir glauben, dass die nächste Welle der KI-Einführung durch kompaktere Modelle vorangetrieben wird, die hocheffizient und für spezifische Anwendungsfälle optimiert sind, anstatt durch große, universelle Cloud-Modelle. Ora baut den Software- und Algorithmen-Stack auf, der diesen Übergang ermöglicht“, sagt Stefan Sack, CEO und Mitgründer von Ora Computing.

Im Gegensatz zu bestehenden Komprimierungstools funktioniere der Ansatz von Ora über verschiedene Hardwaretypen hinweg und füge sich direkt in Standard-Inferenz-Frameworks ein – ohne Änderung an der bestehenden Infrastruktur. Wo konkurrierende Ansätze eine binäre Entscheidung zwischen Komprimierungsstufen erzwingen, bilde der Algorithmus von Ora kontinuierlich den gesamten Kompromiss zwischen Modellgröße und Genauigkeit ab, sodass Unternehmen für ihre spezifischen Hardware- und Kostenbeschränkungen optimieren können, so der Mitgründer.

2025: Ora Computing tritt hervor

Ora wurde von Stefan Sack und Raimel Medina gegründet, beide Forscher im Bereich Quantencomputing aus der Serbyn-Gruppe am Institute of Science and Technology Austria (ISTA). Das Unternehmen verließ Ende 2025 den Stealth-Modus und möchte die frischen Mittel dazu nutzen, um das Team zu vergrößern, die Komprimierungsfähigkeiten auf die größten Frontier-Modelle auszuweiten und ein kommerzielles Produkt für Cloud-Inferenz-Anbieter und Unternehmen, die KI am Edge einsetzen, auf den Markt zu bringen.

Ora hat die Anwendbarkeit seiner Technologie nach eigenen Angaben an einem Modell mit 70 Milliarden Parametern nachgewiesen. Der Komprimierungsprozess beanspruchte hierbei wenige Stunden und verursachte Rechenkosten von unter 1.000 US-Dollar, wohingegen der bisherige Branchenstandard für vergleichbare Leistungen ein Vielfaches dieses Betrages erfordere.

„Hunger wächst schneller“

„Der Energiehunger der KI wächst schneller, als die Welt die Infrastruktur aufbauen kann, um ihn zu stillen. Ein wichtiger Ansatz ist es, die KI selbst effizienter zu machen, und genau das tut Ora. Modelle radikal zu komprimieren, ohne die Genauigkeit zu opfern, macht für ihre Kunden einen enormen Unterschied“, sagt Terhi Vapola, Gründerin und Managing Partner bei Greencode Ventures.

Und Valentino Jadrisko, Senior Associate bei Constructor Capital, ergänzt: „Die Ära der Brute-Force-KI stößt an ihre physikalischen Grenzen: Hyperscaler nehmen wieder Kernreaktoren in Betrieb, Frontier-Labs verbrennen Milliarden für Rechenleistung, Reasoning-Modelle vervielfachen die Inferenzkosten jedes Quartal. Die einzige nachhaltige Antwort besteht darin, den Betrieb von Frontier-KI drastisch günstiger zu machen. Das ist es, was Ora Computing tut: Sie komprimieren Frontier-LLMs so, dass sie überall laufen können – in der Cloud, im Auto, in der Hosentasche. Und das ist der Grund, warum Constructor Capital stolz darauf ist, ihre 3,5-Millionen-Euro-Seed-Runde als Co-Lead anzuführen.“

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