08.03.2022

Carevallo: Fulpmeser-Startup stellt individuelles Pferdefutter zusammen

Mithilfe eines digitalen Pferdeprofils.
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Carevallo: Gründerin und Geschäftsführerin Isabel Atzinger
(c) Carevallo: Gründerin und Geschäftsführerin Isabel Atzinger.

Isabel Atzinger ist passionierte Reiterin, langjährige Trainerin, hat einen Pferde-Pensionsstall geleitet und sich auf Basis wissenschaftlicher, neuer Erkenntnisse mit dem Thema Pferdefütterung seit über zehn Jahren beschäftigt. Benjamin Knaus ist „Vollbluttechniker“. Er widmete sich der Pferdernährung seitdem die Stute der Familie am ganzen Körper wund gescheuert war. Und er sich folglich die Frage stellte, warum man Futtermittel nicht selber erzeugt. So entstand die Idee zum Tiroler Unternehmen Carevallo.

Caervallo ermöglicht digitales Pferdeprofil

Mit dem Startup haben Pferdebesitzer die Möglichkeit, ein speziell für ihr Tier abgestimmtes Futter zu erwerben. Über ein digitales Pferdeprofil werden die wichtigsten Informationen dafür gesammelt, um die Bedürfnisse der Tiere zu kennen. Mühsames und zeitintensives Zusammenstellen des Futters über einzelne Komponenten sollen damit ein Relikt der Vergangenheit werden.

„Wir bieten eine Innovation am Pferdefuttermarkt – ein individuelles, bedarfsgerechtes All-in-One Pferdefutter. Jede Futtermischung wird extra für das jeweilige Pferd konzipiert und in der eigenen Manufaktur zubereitet. Damit machen wir die Pferdefütterung für den Pferdebesitzer einfacher, für die Pferde gesünder und für die Umwelt nachhaltiger“, sagen die Gründer.

Abo-Modell möglich

Das digitale Pferdeprofil ist ein umfangreicher Fragebogen, der nicht nur Rasse, Alter und Stockmaß bedenkt, sondern auch gesundheitliche Probleme der Vierbeiner im Fokus hat. Anhand all dieser Daten wird ein individueller Ernährungsplan für das Pferd plus maßgeschneiderter Futterrezeptur erstellt. Anschließend können User das Futter über das Kundenkonto nachbestellen oder ein „Rundum-Sorglos-Abo“ nutzen.


Wer mehr über Carevallo erfahren möchte, hat am Dienstagabend bei „2 Minuten 2 Millionen“ Gelegenheit dazu. Weiters dabei: Guest Connect, Schrankerl, Happy Plates und BladePad.

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Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter
Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter

Nach der Wahl in den UNO-Sicherheitsrat strebt die Bundesregierung nach dem nächsten Coup. Österreich soll in Fragen der Künstlichen Intelligenz in Zukunft nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten. Das verkündete heute Bundeskanzler Christian Stocker. Der konkrete Vorschlag: Es soll ein internationales KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen in Wien entstehen. Der Vorschlag wurde von Staatssekretär Alexander Pröll beim virtuellen internationalen Spitzentreffen zur Kontrolle von Frontier-KI-Modellen eingebracht. Das Treffen hat auf Initiative der Regierungschefs Finnlands und Norwegens stattgefunden.

„Fürchten wir uns nicht vor Künstlicher Intelligenz, sondern geben wir ihr einen Rahmen, der den Menschen Ängste nimmt und Sicherheit gibt. Ein KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen kann dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Menschen aus der ganzen Welt gemeinsam daran arbeiten, das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu verstehen und ihre Zukunft mitzugestalten“, sagt Stocker

Wien als „der richtige Standort“

Die Bundesregierung sieht Wien als idealen Standort an. Mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und der CTBTO-Vorbereitungskommission sei die Stadt bereits Sitz von Institutionen, die den verantwortungsvollen Umgang mit komplexen Technologien behandeln und langjährige Erfahrung mit multilateralen Verfahren und Standards haben.

„Kein Staat kann diese Herausforderungen allein bewältigen. Die Weichen für die globale KI-Governance werden jetzt gestellt, und Österreich will diesen Prozess aktiv mitgestalten“, betont Staatssekretär Alexander Pröll.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ergänzt: „Österreich setzt sich konsequent für klare Grenzen und international verbindliche Regeln für KI-Waffen ein. Als einer der vier UNO-Amtssitze wäre Wien bestens als Standort für ein internationales KI-Zentrum geeignet.“

Treffen mit Hinton und Steinberger

Heute Abend trifft Stocker gemeinsam mit Staatssekretär Alexander Pröll den Physik-Nobelpreisträger Geoffrey Hinton und Peter Steinberger, der mit OpenClaw weltweite Bekanntheit erlangte. „Wir sprechen über unsere Initiative, über internationale Regeln für KI und darüber, wie Österreich bei dieser Zukunftstechnologie vorne mit dabei ist“, schreibt Stocker auf X. Hinton und Steinberger sind Gäste von TEDAI in der Wiener Hofburg.

Österreich im KI-Zeitalter

KI scheint im Bundeskanzleramt präsenter denn je zu sein, denn Pröll möchte zum Thema „Österreich im Zeitalter von KI“ am 19. November Stellung nehmen. Der Staatssekretär lädt zu einer Grundsatzrede in die Österreichische Nationalbibliothek ein, bei der er über eine der „größten Gestaltungsaufgaben unserer Zeit“ sprechen wird.

„Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, entscheiden, schaffen und denken. Was bedeutet das für uns Menschen und was bedeutet es für Österreich?“, heißt es in der Aussendung.

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