26.02.2026
BEVERAGE

carbkick: Wiener Startup entwickelt Limonade aus Essig

Das Startup carbkick vertreibt eine Essiglimonade, die geschmacklich an klassische Limonade erinnern soll, dabei jedoch weder Zucker noch Kalorien enthält.
/artikel/carbkick-wiener-startup-entwickelt-limonade-aus-essig
carbkick
© carbkick - Christian Fleckl von carbkick.

Mit carbkick hat das Wiener Startup eine Essiglimonade entwickelt, die wie Limonade schmecken soll, dabei aber auf Zucker und Kalorien verzichtet. Gesüßt wird das Getränk mit Stevia, abgefüllt wird in Österreich. Der Essiggehalt pro Flasche entspricht 2 EL (30 ml, fünf Prozent Säure).

carbkick: Ein Jahr geforscht

Wie die Plattform Österreich isst informiert beschreibt, geht die Geschichte des Essigs weit zurück: „Schon vor mehr als 5.000 Jahren wurde beispielsweise im alten Ägypten oder in China Essig hergestellt. Menschen setzten Essig nicht nur als Würzmittel zum Kochen und als Konservierungsstoff ein, sondern verwendeten ihn auch als Heilmittel, das Kraft und Wohlbefinden steigern sollte. Man vermutet jedoch, dass die Entstehung von Essig nicht von Beginn an gewollt war, sondern vielmehr zufällig entstand.“

Und weiter: „Wein oder Bier vergoren durch die Einwirkung von Luft und Essigsäurebakterien zu Essig. Daraus lässt sich auch die Namensgebung auf Französisch, Englisch oder Spanisch ableiten: Vinaigre, Vinegar und Vinagre bedeuten ’saurer Wein‘.“

Die Inspiration zu carbkick, um darauf zurückzukommen, stammt aus der Essigkur-Tradition, wie Gründer Christian Fleckl beschreibt: „Viele kennen und schätzen ihren Ansatz, doch im Alltag scheitert es oft am intensiven, sauren Geschmack. Genau hier haben wir angesetzt: Über ein Jahr lang haben wir an einer Rezeptur gearbeitet, die Essig in eine milde, alltagstaugliche Form bringt, spritzig, klar und angenehm zu trinken.“

Zwei Bausteine

Das Ergebnis basiert auf drei zentralen Bausteinen: eine milde Essignote als natürlicher Geschmacksträger, Aromen für den charakteristischen Cola-Geschmack (ohne Koffein) und „ein Hauch“ Stevia für kalorienfreie Süße.

„So entsteht ein Getränk mit Cola-Charakter, aber ohne Zucker und ohne Kalorien – entwickelt für den täglichen Genuss“, sagt Fleckl, der mit carbkick schlicht darauf abzielt, Essigdrinks aus der Nische zu holen und als eigenständige Getränkekategorie zu etablieren.

Deine ungelesenen Artikel:
16.06.2026

Industriestrategie: Beschleunigungsgesetz geht in Begutachtung – 18 Mio. Euro für Pilotanlagen

Sechs Monate nach dem Start der Industriestrategie 2035 setzt die Regierung auf zwei Hebel für den Sprung von der Idee zur industriellen Produktion: das neue Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetz und einen millionenschweren Fördercall.
/artikel/industriestrategie-beschleunigungsgesetz-geht-in-begutachtung-18-mio-fuer-pilotanlagen
16.06.2026

Industriestrategie: Beschleunigungsgesetz geht in Begutachtung – 18 Mio. Euro für Pilotanlagen

Sechs Monate nach dem Start der Industriestrategie 2035 setzt die Regierung auf zwei Hebel für den Sprung von der Idee zur industriellen Produktion: das neue Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetz und einen millionenschweren Fördercall.
/artikel/industriestrategie-beschleunigungsgesetz-geht-in-begutachtung-18-mio-fuer-pilotanlagen
Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetz, 18-Millionen-Euro-Fördercall
© Screenshot - (v.l.) Infrastrukturminister Peter Hanke, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Georg Kopetz, CEO und Co-Founder TTTECH und Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn.

Ein halbes Jahr nach der Präsentation der „Industriestrategie 2035“ hat die österreichische Bundesregierung – in Form von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Infrastrukturminister Peter Hanke, Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn – gemeinsam mit Georg Kopetz, CEO und Co-Founder TTTECH, eine erste Zwischenbilanz vorgelegt. Demnach sind aktuell 42 der insgesamt 117 definierten Maßnahmen – was rund 35 Prozent entspricht – bereits umgesetzt oder befinden sich in Umsetzung.

Um die Standortbedingungen für heimische Betriebe konkret zu verbessern, liegt der strategische Fokus der Regierung derzeit auf dem Abbau bürokratischer Hürden und der finanziellen Unterstützung beim Aufbau neuer Produktionskapazitäten. Zwei Kernmaßnahmen stehen dabei im Zentrum: das neue Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetz und ein frischer Fördercall der Austria Wirtschaftsservice (aws).

Beschleunigungsgesetz für Industrieanlagen

Um die oft langwierigen Genehmigungsverfahren für neue Produktionsanlagen zu straffen, geht mit dem heutigen 16. Juni 2026 der erste Teil des Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetzes in die Begutachtungsphase. Dieser erste Gesetzesabschnitt konzentriert sich spezifisch auf Anlagen im Bereich der Energie- und Umwelttechnologien.

Das in Begutachtung befindliche Gesetz sieht die Etablierung eines Fast-Track-Verfahrens vor: Das Wirtschaftsministerium kann Vorhaben künftig innerhalb einer Frist von 30 Tagen offiziell als „strategisches Projekt“ einstufen. Projekten, die diesen Status erhalten, wird in den behördlichen Genehmigungsverfahren rechtlich ein „überragendes öffentliches Interesse“ beigemessen. Dies soll formelle Hürden abbauen und die Verfahrensdauer signifikant reduzieren. Um die Unternehmen zudem nicht zwischen verschiedenen Zuständigkeiten aufzureiben, wird das Prinzip der „Single Points of Contact“ eingeführt. Bei den neun Bundesländern werden zentrale Kontaktstellen eingerichtet, die den Unternehmen künftig als alleinige Ansprechpartner durch die Genehmigungsverfahren dienen.

18 Millionen Euro für Pilotanlagen und Skalierung

Flankierend zu den administrativen Erleichterungen startet die Förderbank aws ein neues Impulsprogramm unter dem Titel „Industrielle Schlüsseltechnologien – Leitbetriebe 2030„. Der Call öffnete heute um 13:00 Uhr und ist mit einem Gesamtfördervolumen von 18 Millionen Euro dotiert. Das Programm soll Unternehmen in der ressourcenintensiven Phase zwischen technologischer Entwicklung und der tatsächlichen industriellen Produktion mit frischem Kapital unterstützen.

Die Eckdaten der Förderung

  • Zielgruppe: Mittlere und große österreichische Unternehmen, die eine industrielle Skalierungsfähigkeit aufweisen.
  • Ticketgröße: Pro eingereichtem Projekt können bis zu drei Millionen Euro an Förderung beantragt werden.
  • Projektvolumen: Das Gesamtinvestitionsvolumen der Projekte muss zwischen 1 und 50 Millionen Euro betragen.
  • Förderzweck: Gefördert werden Investitionen in neuartige Pilot-Produktionsanlagen mit hohem Innovationsgehalt sowie der Aufbau von wesentlichen Innovationsinfrastrukturen, wie etwa Laborinfrastruktur oder Reinräumen, innerhalb der neun definierten Schlüsseltechnologien.
  • Einreichfrist: Konzepte können bis Ende Oktober bei der aws eingereicht werden.

Neben diesen beiden primären Maßnahmen hob die Regierung in ihrer Halbjahresbilanz weitere Schritte hervor, die Innovationen „Made in Austria“ vorantreiben sollen. Dazu zählen unter anderem die Beschaffung eines KI-optimierten Hochleistungsrechners für die AI Factory Austria mit einem Investitionsvolumen von 53 Millionen Euro sowie eine anstehende Patentrechtsnovelle, die es KMU und Startups künftig ermöglichen soll, selbst genutzte Patente als bilanzierbare Vermögenswerte auszuweisen. Damit soll geistiges Eigentum besser nutzbar gemacht, Innovation gezielt gefördert und der Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten für innovative Unternehmen verbessert werden.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

carbkick: Wiener Startup entwickelt Limonade aus Essig

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

carbkick: Wiener Startup entwickelt Limonade aus Essig

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

carbkick: Wiener Startup entwickelt Limonade aus Essig

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

carbkick: Wiener Startup entwickelt Limonade aus Essig

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

carbkick: Wiener Startup entwickelt Limonade aus Essig

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

carbkick: Wiener Startup entwickelt Limonade aus Essig

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

carbkick: Wiener Startup entwickelt Limonade aus Essig

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

carbkick: Wiener Startup entwickelt Limonade aus Essig

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

carbkick: Wiener Startup entwickelt Limonade aus Essig