08.10.2019

Flying High: Deutsches Cannabis-Startup Demecan mit 7 Millionen Euro Investment

Das deutsche Startup Demecan konnte eine Series A Finanzierungsrunde in Höhe von sieben Millionen Euro abschließen. Das Unternehmen ist einer von drei Anbietern, die legal in Deutschland Cannabis für medizinische Zwecke anbauen dürfen. Die Gründer wollen sich mit dem frischen Kapital nun auf das Wachstum fokussieren.
/artikel/cannabis-startup-demecan
Demecan, Cannabis, Medizin, medizinisches Cannabis
(c) - Adobe Stock/ elroi - Deutsches Startup Demecan: eines von drei Unternehmen, die legal in Deutschland medizinisches Cannabis anbauen dürfen.

Das Berliner Startup Demecan hat in einer Series-A Finanzierungsrunde sieben Millionen Euro Kapital erhalten. Zur Hälfte stammt das Investment aus dem privaten Investoren-Netzwerks des europäischen Risikokapitalgebers btov Partners. Die andere Hälfte kommt von einer deutschen Unternehmerfamilie (Single Office Family). Über diese weiß man nur, dass sie aus dem Fast-Moving-Consumer-Goods-Bereich stammt.

+++ Wiener Startup Deernasty bekämpft mit Petition CBD-Erlass +++

Demecan: erstes deutsche Unternehmen, dass Cannabis anbauen darf

Der Produzent von medizinischem Cannabis möchte das frische Kapital nun in den Ausbau der Produktionsanlage von medizinischem Cannabis, sowie der Ausweitung des Großhandels in Deutschland nutzen. Man sei nun das einzige deutsche Unternehmen, das medizinisches Cannabis in Deutschland herstellen darf, heißt es laut Aussendung.

„Wir haben uns in den letzten Jahren intensiv mit dem Markt beschäftigt und mit dem Gewinn des Vergabeverfahrens einen wichtigen Meilenstein erreicht. Wir fokussieren uns nun auf weiteres Wachstum, sowie den Produktionsbeginn in 2020“, sagt Constantin von der Groeben, Mitgründer von Demecan.

2400 Kilogramm Cannabis in vier Jahren

Drei Firmen, zwei davon aus Kanada, haben bereits im Mai 2019 den Zuschlag für die Produktion von medizinischem Cannabis in Deutschland erhalten. Im Auftrag des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) soll Demecan in den nächsten vier Jahren mindestens 2400 Kilogramm getrockneter Cannabisblüten produzieren.

„Demecan agiert in einem sehr attraktiven Markt zur richtigen Zeit. Deutschland repräsentiert aktuell den drittgrößten Markt für medizinisches Cannabis weltweit und ist dabei auf Wachstumskurs. Wir glauben, das Unternehmen hat einen First Mover-Vorteil in einem stark regulierten Marktumfeld, vor allem da es das einzige deutsche Produktions- und Handelsunternehmen auf dem europäischen Markt ist“, erklärt Jennifer Phan von btov Partners.


⇒ Zur Homepage des Cannabis-Startups

Redaktionstipps
Deine ungelesenen Artikel:
09.09.2026

580.000 Euro FFG-Förderprojekt: Wiener Therapie-Startup Theradocx entwickelt seine KI weiter

Die KI-Anwendung von Theradocx soll Psychotherapeut:innen und Psycholog:innen bei administrativen Aufgaben unterstützen. Das Startup sicherte sich zuletzt ein FFG-Förderprojekt mit Gesamtprojektkosten in der Höhe von 580.000 Euro und eine Kooperation mit der Sigmund Freud Privatuniversität. Co-Founderin Selin Matun möchte die KI durch das Projekt qualitativ verbessern.
/artikel/580-000-euro-ffg-foerderprojekt-wiener-therapie-startup-theradocx-entwickelt-seine-ki-weiter
09.09.2026

580.000 Euro FFG-Förderprojekt: Wiener Therapie-Startup Theradocx entwickelt seine KI weiter

Die KI-Anwendung von Theradocx soll Psychotherapeut:innen und Psycholog:innen bei administrativen Aufgaben unterstützen. Das Startup sicherte sich zuletzt ein FFG-Förderprojekt mit Gesamtprojektkosten in der Höhe von 580.000 Euro und eine Kooperation mit der Sigmund Freud Privatuniversität. Co-Founderin Selin Matun möchte die KI durch das Projekt qualitativ verbessern.
/artikel/580-000-euro-ffg-foerderprojekt-wiener-therapie-startup-theradocx-entwickelt-seine-ki-weiter
Das Gründerteam von Theradocx. (v.l.) Petronel Liciu, Selin Matun, Jan Hoppel | © Theradocx

Theradocx möchte den Arbeitsalltag von Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen erleichtern. Eine eigens entwickelte KI-Anwendung erstellt Protokolle und Zusammenfassungen, indem sie Sitzungen aufnimmt und analysiert, wie brutkasten berichtete. Kürzlich erhielt Theradocx ein FFG-Förderprojekt mit einem Projektvolumen von 580.000 Euro.

Verbesserung der KI

Im Zuge dieses Projekts will das 2025 gegründete Unternehmen seine KI weiterentwickeln. Das heißt: Die Transkription soll präziser werden, unterschiedliche Sprecher besser erkannt und die Erstellung von Protokollen sowie thematischen und emotionalen Analysen verbessert werden. „Ein großer Teil der Projektmittel fließt in den Ausbau unseres Entwicklungs- und Forschungsteams und damit direkt in die technologische Weiterentwicklung von Theradocx“, erklärt Co-Founderin Selin Matun.

Zudem wird laut Matun die Plattform auch rechtlich und regulatorisch weiterentwickelt. Stichwort: Datenschutz und EU AI Act.

Kooperation mit Sigmund Freud Privatuniversität

Im Zuge des geförderten Projekts ging Theradocx eine Kooperation mit der Sigmund Freud Privatuniversität ein, durch die seine KI-Systeme validiert werden sollen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Spracherkennung. Unterschiedliche Dialekte, Sprecher:innen und akustische Bedingungen sollen getestet werden, wodurch Schwachstellen identifiziert werden können. Zudem sollen die psychotherapeutischen Dokumentationen und Analysen durch Fachpersonal der Sigmund Freud Privatuniversität verbessert werden.

„Für uns ist diese Kooperation besonders wichtig, weil wir nicht nur technisch leistungsfähige KI entwickeln möchten. Wir wollen auch wissenschaftlich überprüfen, ob die Ergebnisse psychotherapeutischen Qualitätsstandards entsprechen und in der Praxis tatsächlich einen Mehrwert schaffen“, sagt Matun und ergänzt: „Gemeinsam möchten wir einen wissenschaftlich fundierten Evaluationsprozess etablieren, durch den die Qualität unserer KI-Ergebnisse nicht nur technisch, sondern auch anhand psychotherapeutischer Kriterien beurteilt und kontinuierlich verbessert werden kann.“

Etablierung im DACH-Raum

Neben der qualitativen Verbesserung der KI möchte Theradocx in Zukunft weiter skalieren und sich noch stärker im DACH-Raum festigen. Das Ziel sei laut Matun, zu einer „zentralen digitalen Arbeitsplattform für Psychotherapeut:innen“ zu werden. Anschließend möchte das Startup weitere europäische Märkte erschließen.

Brigitte-Hamann-Preis 2026

Kürzlich wurde das Projekt mit dem  Brigitte-Hamann-Preis 2026 in der Kategorie „Startup“ ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis würdigt herausragende Leistungen von Studierenden und Absolvent:innen österreichischer Privatuniversitäten in den Bereichen Forschung, Startups und Kunst. Eine Fachjury zeichnet pro Kategorie eine Person aus.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Flying High: Deutsches Cannabis-Startup Demecan mit 7 Millionen Euro Investment

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Flying High: Deutsches Cannabis-Startup Demecan mit 7 Millionen Euro Investment

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Flying High: Deutsches Cannabis-Startup Demecan mit 7 Millionen Euro Investment

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Flying High: Deutsches Cannabis-Startup Demecan mit 7 Millionen Euro Investment

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Flying High: Deutsches Cannabis-Startup Demecan mit 7 Millionen Euro Investment

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Flying High: Deutsches Cannabis-Startup Demecan mit 7 Millionen Euro Investment

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Flying High: Deutsches Cannabis-Startup Demecan mit 7 Millionen Euro Investment

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Flying High: Deutsches Cannabis-Startup Demecan mit 7 Millionen Euro Investment

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Flying High: Deutsches Cannabis-Startup Demecan mit 7 Millionen Euro Investment