28.04.2020

CanMixx: Die Alternative zur Mischmaschine

Das steirische Unternehmen CanMixx hat eine Plane entwickelt, mit der sich Zement und Mörtel mischen lassen. Die Plane kann als ökologische Alternative zur Mischmaschine zum Einsatz kommen.
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Alternative zur Mischmaschine
Die Plane stellt eine Alternative zur Mischmaschine dar | (c) CanMixx & Adobe Stock

Wäschespinnen oder Kinderschaukeln im Garten brauchen einen sicheren Stand. In der Regel muss bei deren Errichtung ein Loch ausgehoben werden, um die entsprechenden Verankerungen einzubetonieren. Die Arbeitsschritte sind im Prinzip sehr simpel, wäre da nicht das benötigte Werkzeug. Die Rede ist von der Mischmaschine, um den Zement zu mischen.

Derartige Mischmaschinen sind zwar nicht teuer – Modelle starten bereits ab 140 Euro – doch deren Transport und die Lagerung ist mühsam. Zudem benötigen sie Strom, der an entlegenen Stellen nur durch einen Generator gewährleistet werden kann. Abhilfe könnte hier das steirische Unternehmen CanMixx mit seiner neuartigen Mischplane schaffen.

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Alternative zur Mischmaschine

Die Plane lässt sich einfach auseinanderfalten und wird von zwei Personen mit je zwei Haltegriffe gehalten. Anschließend kann Zement oder Mörtel in die Mitte gegeben und mit Wasser vermischt werden. Die beiden Personen mischen den Zement oder Mörtel dabei im „Kreuzverfahren“. (siehe Video)

Die Vorteile von CanMixx

Im Gegensatz zu einer Mischmaschine ist der Transport der Plane um einiges unkomplizierter. Sie wiegt nämlich nur 2,8 Kilogramm und lässt sich nach dem Gebrauch wieder platzsparend zusammenfalten. Die Maße sind 1,5 x 1,5 Meter.

Auch die Reinigung soll laut den Gründern einfach sein. Nach dem Eintrocknen der Rückstände an Mörtel oder Zement lassen diese sich einfach abklopfen und anschließend abkehren. Im Gegensatz zu einer konventionellen Mischmaschine wird daher kein Wasser benötigt, um die Plane zu reinigen.

Sieben von Kompost

Die Plane eignet sich aber nicht nur zum Mischen von Zement und Mörtel. Mit einem Netz, das in einem eigenen Set erhältlich ist, kann die Plane zudem zum Sieben von Kompost eingesetzt werden. Sperrige Siebgitter sollen so überflüssig werden. Zudem kann CanMixx laut den Gründer als Unterlage für den Baumschnitt oder sogar als Hängematte im Sommer seine Bestimmung finden.

Abschließend zum Preis: Die CanMixx Mischplane kostet ohne Siebnetz 49 Euro. Im Misch & Siebwerkzeug Set kostet sie hingegen 98 Euro.


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Prewave
Harald Nitschinger, Gründer von Prewave | (c) Prewave

Es nennt sich Quantified Resilience und soll zeigen, was Lieferkettenrisiken tatsächlich kosten. Das neue Portfolio des Wiener Startups adressiert die Risikolandschaft für globale Lieferketten, die sich seit Covid, der Chipknappheit sowie dem Krieg im Iran und in Russland verändert hat. Unternehmen haben in den vergangenen Jahren darauf reagiert und auf mehr Transparenz gesetzt, mehr Lieferanten überwacht und mehr Signale und Warnmeldungen verfolgt. Doch Einkaufsteams wollen nicht mehr Informationen, meint Co-Founder und seit Jänner alleiniger CEO Harald Nitschinger. „Sie wollen eine belastbare Entscheidungsgrundlage“, sagt er und bezieht sich auf eine Gartner-Studie aus 2026 mit dem Titel: „Market Overview for Supplier Risk Management Solutions.“ Teams, die ihre Zeit damit verbringen, schwer fassbare Risiken bei Sub-Tier-Lieferanten zu recherchieren und zu bewerten, hätten kaum Kapazitäten, um langfristige Resilienz aufzubauen.

Prewave: KI-Agenten übernehmen Recherche

Hier soll Quantified Resilience helfen, die globalen Risikodaten von Prewave mit den eigenen Daten eines Unternehmens zu verbinden, darunter Stücklisten, Lagerbestände, alternative Bezugsquellen und Umsatzzahlen. Spezialisierte KI-Agenten würden dann die Recherche übernehmen, Risiken priorisieren und deren mögliche finanzielle Auswirkungen auf das Unternehmen bewerten.

Ein Bestandteil des neuen KI-Portfolios heißt Prewave Respond und beinhaltet KI-Agenten, die Signale aus der gesamten Plattform bündeln und Risikosituationen danach ordnen, wie dringend Handlungsbedarf besteht. Risikomanager würden so auf einen Blick sehen, welche Situationen jetzt Aufmerksamkeit erfordern und welche warten können. Die Agenten lassen sich an die eigenen Prozesse und Prioritäten des jeweiligen Unternehmens anpassen.

Plattform zeigt Betroffenheit

„Die Bewertung einer Störung hat unser Risikoteam früher einen halben Tag gekostet, plus Abstimmung mit den Konzerneinkäufern, um die Auswirkungen auf die Lieferanten zu verifizieren“, erklärt Verena Rausch, Group Risk Manager bei der Vaillant Group, wie Prewave den Aufwand bei der Bewertung einzelner Störungen reduziert. „Beim Erdbeben von Kumamoto hat Prewave rund 50 aufgezeigte Lieferanten auf 11 eingegrenzt, die geprüft werden mussten, und einen unmittelbaren Produktionsstopp aufgezeigt. Das verkürzt den Zeitaufwand für jede Bewertung.“

Der Schlüssel zu dieser Priorisierung liege darin zu verstehen, was eine Störung für das Geschäft bedeutet. Die Prewave-Plattform kombiniert Informationen zu globalen Ereignissen, Lieferantenstandorten, Tier-n-Beziehungen und Rohstoffabhängigkeiten mit den eigenen Lieferketten- und ERP-Daten des Unternehmens. Sie zeige so, welche Lieferanten, Materialien oder Produkte tatsächlich betroffen sind.

Für Nitschinger ist Quantified Resilience der nächste Schritt im Umgang mit zunehmend komplexen Lieferkettenrisiken: „Unseren Kunden fehlt es nicht an Informationen. Im Gegenteil, sie werden mit Warnmeldungen, Ratings und Lieferanten-Updates überflutet. Wir geben ihnen jetzt Werkzeuge an die Hand, die diese Signale in eine konkrete Entscheidungsgrundlage verwandeln: Was verdient meine Aufmerksamkeit? Wo bin ich tatsächlich exponiert? Was steht finanziell auf dem Spiel? Und wo sollten wir Resilienz aufbauen, um die größte Wirkung zu erzielen? Quantified Resilience macht diese Zusammenhänge messbar und damit steuerbar.“

Resilienz von Kostenfaktor soll zur Investitionsentscheidung werden

Über die Priorisierung hinaus berechnet Prewave die finanziellen Auswirkungen einer Störung anhand von Daten wie Lagerbeständen, Stücklisten und Umsatz, heißt es. Damit soll die Resilienz von einem Kostenfaktor zu einer Investitionsentscheidung werden. Unternehmen könnten Ausgaben dorthin lenken, wo sie am meisten bewirken, und sie gegenüber Geschäftsführung und Vorstand mit belastbaren Zahlen untermauern.

Künftig will Prewave diesen Ansatz nutzen, um die Lieferketten seiner Kunden ganzheitlich und proaktiv zu optimieren. Prewave Optimise, ein weiteres Tool aus der „Quantified Resilience“-Strategie, das sich derzeit in der Beta-Phase befindet, soll zeigen, wo Absicherungen über das notwendige Maß hinausgehen und wo gefährliche Lücken bestehen. Ziel ist ein Lieferantennetzwerk, das Kosten und Resilienz entsprechend der individuellen Risikobereitschaft eines Unternehmens ausbalanciert.

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CanMixx: Die Alternative zur Mischmaschine

  • Das in Kaindorf in der Steiermark ansässige Unternehmen CanMixx GmbH hat eine Plane entwickelt, mit der sich Zement und Mörtel mischen lassen.
  • Die Plane kann als ökologische Alternative zu konventionellen Mischmaschine zum Einsatz kommen.

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