14.08.2019

Camper-Sharing-Plattform PaulCamper erhält sieben Millionen Euro Investment

Das Berliner Startup PaulCamper hat eine Plattform für das Mieten und Vermieten von Campern und Wohnmobilen entwickelt. Wie heute, Mittwoch, bekannt gegeben wurde, sicherte sich das Startup in einer Series-A-Finanzierungsrunde ein Investment in der Höhe von sieben Millionen Euro.
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PaulCamper
(c) PaulCamper / (v.l.n.r.): Julia Wadehn (COO), Dirk Fehse (CEO) und Franziska Schulz (Co-Founder)

Das Prinzip hinter der Vermittlungsplattform PaulCamper ist einfach: Wohnmobilbesitzer können ihre Wohnmobile, Wohnwagen und Campingbusse über PaulCamper vermieten. Dadurch sollen Outdoor-Begeisterte, die kein eigenes Wohnmobil besitzen auch in den Genuss des Campings kommen.

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Wie heute, Mittwoch, bekannt wurde, konnte das Berliner Startup ein Investment in der Höhe von sieben Millionen Euro an Land ziehen. Als Investoren springen ein Konsortium aus internationalen Marktplatz-Spezialisten ein. Angeführt wird die Finanzierungsrunde von Adevinta unter Beteiligung von FJ Labs und All Iron Ventures sowie den bestehenden Investoren Russmedia International und Mairdumont Ventures.

Erste Statements der Investoren

Der norwegische Lead-Investor Adevinta ist mit Investments in 16 Ländern in Europa, Lateinamerika und Nordafrika bereits erfahren in der Entwicklung und dem Ausrollen digitaler Marktplätze. Jussi Lystimäki, VP von Adevinta, erläutert in einem ersten Statement: „PaulCamper ist in einem sehr spannenden und schnell wachsenden Markt aktiv: dem Outdoor-Travel-Markt. Das Team und die Vision von PaulCamper hat uns überzeugt und wir freuen uns, die nächsten Schritte gemeinsam zu gehen.“

Wie es in einer Aussendung weiters heißt, sollen die Co-Investoren FJ Labs mit Sitz in New York und All Iron Ventures aus Bilbao dem Startup Zugang zu einem internationalen Netzwerk ermöglichen. Zudem sollen sie durch ihre Erfahrung auf dem Gebiet digitaler Marktplätze PaulCamper im weiteren Wachstum unterstützen.

Investition für Markterweiterung

PaulCamper-Gründer Dirk Fehse über das Investment: „Mit dem frischen Kapital und der Expertise unserer Investoren werden wir unser Ziel der Markterweiterung angehen, unser Produkt weiter emotionalisieren und unsere Position in unserem Heimmarkt Deutschland festigen.“

PaulCamper wurde im Jahr 2013 gegründet. Derzeit sind auf der Plattform 5.500 Wohnmobile und Camper in den Ländern Deutschland, Österreich und den Niederlanden verfügbar. Laut dem Startup konnten bis dato über 500.000 Übernachtungen vermittelt werden.


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* Disclaimer: Russmedia International Establishment ist zu 25,01 Prozent an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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Rendering der Anlage in Bruck an der Leitha | (c) OMV Aktiengesellschaft
Rendering der Anlage in Bruck an der Leitha | (c) OMV Aktiengesellschaft

Während man sich im Individualverkehr in den vergangenen Jahren tendenziell von der Idee verabschiedet hat, bleibt Wasserstoff vor allem für Schwerverkehr, Flugverkehr und Industrie eine zentrale Wette in der Energiewende. Konkret grüner Wasserstoff, der mittels Elektrolyse mit Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Mit einer 140-Megawatt-Anlage im niederösterreichischen Bruck an der Leitha will der heimische Energieriese OMV im Joint Venture mit Masdar aus Abu Dhabi eine der größten Anlagen Europas bauen (brutkasten berichtete zuletzt über eine Förderzusage durch die aws über 123 Mio. Euro).

Direkte Pipeline zur Raffinerie Schwechat

Ab Ende 2027 soll die Anlage bis zu 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren und diesen direkt über eine 22 Kilometer lange Pipeline in die OMV-Raffinerie Schwechat liefern. Dort wird dieser dann in der Produktion von Kraftstoffen und chemischen Produkten eingesetzt und soll die direkten Emissionen um zehn Prozent bzw. 150.000 Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. „Die Produktion von grünem Wasserstoff in Österreich ermöglicht es uns, den Einsatz nachhaltigerer Energie in unserer Produktion sowie für unsere innovativen Produkte zu erhöhen. Der Bau einer der größten Anlagen für grünen Wasserstoff in Europa ist ein wichtiger Meilenstein bei der Dekarbonisierung unserer industriellen Prozesse“, meint dazu Reinhard Florey, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CFO von OMV.

EIB-Darlehen: Nehammer betont Bedeutung für Souveränität

Die Kosten für den Bau der Anlage in Bruck an der Leitha sind mit insgesamt 600 Millionen Euro veranschlagt. Nach der genannten Förderung durch die aws holt sich die OMV nun den größten Brocken des notwendigen Budgets – 450 Millionen Euro – in Form eines Darlehens der Europäischen Investitionsbank (EIB). „Die Darlehenszusage der Europäischen Investitionsbank ist ein starkes Signal für das Vertrauen in die Transformationsstrategie von OMV und unsere Fähigkeit, Großprojekte umzusetzen, die zur Dekarbonisierung der Industrie beitragen“, kommentiert Florey.

Reinhard Florey und Karl Nehammer beim Signing | (c) OMV Aktiengesellschaft

EIB-Vizepräsident und Ex-Bundeskanzler Karl Nehammer betont in einem Statement die Relevanz für die europäische Souveränität. „Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein des Übergangs zu einem wettbewerbsfähigen, klimaneutralen und sicheren Energiesystem für Europa“, so Nehammer. „Diese Investition legt zudem den Grundstein für die künftige Produktion von nachhaltigen Flugkraftstoffen und unterstützt damit die Klima- und Energiesicherheitsziele der EU.“

OMV: „Netto-Null-Emissionen“-Ziel für 2050

Im Rahmen ihrer „Strategie 2030“ strebt die OMV bis Ende des Jahrzehnts eine Wasserstoff-Produktionskapazität von rund 900.000 Tonnen an. Dazu sind bereits kleinere Anlagen an verschiedenen europäischen Standorten in Betrieb. Anlagen für nachhaltigen Flugkraftstoff (Sustainable Aviation Fuel) und hydriertes Pflanzenöl (Hydrotreated Vegetable Oil) befinden sich in Umsetzung. Bis 2050 hat sich der Konzern das Ziel „Netto-Null-Emissionen“ gesetzt.

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