23.08.2022

Call: Go Tokyo 2022 is open until September 15th – apply now

Start your Japan-expansion with the Global Incubator Network Austria and benefit from a unique physical acceleration program in Tokyo & a breakout session in Kobe, that provides strategic and finanical support for your internationalization. The call for applications is open until September 15th 2022.
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The acceleration program GO TOKYO, organized by the Global Incubator Network Austria in cooperation with AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, addresses Austrian later-stage startups in the field of mobility solutions looking to internationalise and expand their business to Japan. GO TOKYO 2022 is a unique acceleration program that provides strategic and financial support.

Part 1 | Go Tokyo 2022 | Onboarding: Flexible

GO TOKYO 2022 is the ideal preparation for Austrian startups from the field of mobility to take the next steps of their Japan-expansion. Part I of the program offers a digital onboarding with flexible video masterclasses, individual IP coaching and mentoring. At the kick-off event in Vienna you will receive first market insights, last preparation tips for your physical presence in Tokyo and get to know the GO TOKYO 2022 startup batch. 

Part 2 | Go Tokyo 2022 | Physical* Dec. 01-09, 2022

Part II of GO TOKYO 2022 is a one-week ecosystem tour in Tokyo (Dec. 01-09, 2022) with customized pitch and networking opportunities (TechBIZKON, Innovation Leaders Summit, Next Generation Mobility Conference etc.) to connect with international stakeholders. Also, you will have 1:1 business meetings organized by AußenwirtschaftsCenter Tokio and a breakout session to Kobe. For the phyiscal trip to Tokyo GIN covers up to 90% of all travel expenses including flight and accommodation costs of max. EUR 20,000 per startup

*Due to the COVID-19 pandemic and the unpredictable development of travel and quarantine restrictions, changes to the program GO TOKYO 2022 might apply. We are in regular contact with the relevant authorities and aim to offer a beneficial program accessible for everyone while ensuring every participant’s safety. We will inform about any necessary changes.

Requirements

The Program Go Tokyo 2022 is most suitable for Startups meeting the following criteria:

  • Vertical: Mobility Solutions 
  • Austrian mid- or later-stage startup (beyond PoC and seed stage)
  • Established in the last 7 years (no k.o. criterion)
  • Raised at least seed-stage investment
  • Unique product/solution 
  • Working prototype/MVP
  • A proven business model with traction (clients, revenue)
  • Interest in connecting to relevant stakeholders (corporates, business partners)
  • Looking to develop further internationally with a focus on Korea/Asia 

Application & Selection Process

Ready for Japan? It only takes three steps

1. Application on aws Connect | latest by September 15, 2022:

  1. Log in on aws Connect or register and create an account
  2. Fill out the online form and upload your recent pitch-deck
  3. Start your application now: click HERE

2. Online Pitch Event | September 20, 2022

The GIN-Team informs all applicants whether or not they are chosen for the Online Pitch via e-mail latest on September 16th, 2022. The pre-selected startups will receive an e-mail with all log-in details for the Online Pitch on the 20th of September (09.00 – 11.00 am) as well as a 10-minute time-slot. Each startup has 3 minutes to pitch in English followed by a short Q&A session by the jury of national an international GIN-partners. Please block this event in your calendar preliminary!

3. Final Decision – Congratulations! 

After the Online Pitch the jury will select the GO TOKYO 2022 finalists. The selected startups for GO TOKYO 2022 will receive an e-mail with the next steps from the GIN-Team latest within a week after the Online Pitch. 


Contact

Chiara Witzemann
Project Manager GO ASIA

[email protected] | [email protected]

www.gin-austria.com


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Österreich hat Probleme, seine KI-Expert:innen zu halten. | Symbolbild (c) Envato

Ein kürzlich erschienener Report der WU Wien dürfte gemischte Gefühle in Österreichs KI-Branche auslösen. Hierzulande habe man exzellente KI-Fachkräfte, aber zu wenige und obendrein Probleme, diese zu halten. Die Studie basiert auf der Analyse von 2,86 Millionen Beschäftigungsdatensätzen, also Job- bzw. Positionseinträgen, 1,23 Millionen individuellen Biografien und mehr als 123.000 Unternehmen in Österreich. 

Führend in technologischer Spezialisierung

Österreich belegt im europäischen Vergleich unter 38 Ländern Rang drei bei der technologischen Spezialisierung seiner KI-Fachkräfte. Eine Auszeichnung für die Alpenrepublik, schließlich zähle man in diesem Bereich zu den führenden Standorten in Europa. Trotzdem kommen diese Experten seltener in die breite Wirtschaft als in anderen vergleichbaren Ländern. 97 % der heimischen Unternehmen stellen keine KI-Spezialist:innen an.

„Wer ‚KI-Strategie‘ sagt und nicht ‚Menschen‘ meint, hat den Kern verfehlt: Adoption ist ein Personal-, kein IT-Thema“, sagt Can Tihanyi vom Institut für International Business der WU Wien: „Technologie-Adaption scheitert fast nie an der Technologie. Sondern an den Menschen, die fehlen, um sie in die Unternehmen zu tragen.“

Österreich verliert KI-Experten

Die wenigen Spezialist:innen, die es in Österreich gibt, wandern zudem im Laufe ihrer Karriere ab. Rund 17 % der Fachkräfte in Build-Rollen verlassen das Land. In Bereichen wie Generative AI oder Natural Language Processing ist es rund ein Viertel. Zudem stellen die Autoren der Studie fest, dass 44 % aller Abwander:innen bereits nach dem ersten Jahr Österreich den Rücken kehren.

„Wer hochqualifizierte KI-Expert:innen halten will, muss ihnen vom ersten Tag an attraktive Projekte, Entwicklungsperspektiven und fachliche Verantwortung bieten – genau im ersten Jahr entscheidet sich, ob jemand bleibt“, erklärt Andreas Schumacher, Chief Innovation Officer und Vorstandsmitglied der VTU Group. Der Nachwuchs bleibt hingegen aus, denn sechs Prozent der KI-Beschäftigten in Österreich sind Einstiegskräfte. „Österreich verliert nicht die Breite seiner KI-Fachkräfte, sondern seinen Platz im technologischen Spitzenfeld“, ergänzt Schumacher.

Mehr Ausbildungsplätze, Beratung und bessere Infrastruktur

Die Conclusio der Autoren ist klar: Es brauche mehr Ausbildungskapazitäten für KI-Fachkräfte an Universitäten. Unternehmen sollten zudem durch AI-Readiness-Programme unterstützt werden, KI im eigenen Betrieb einzusetzen. Ein Zugang zu geteilter Infrastruktur und Beratung könnte hierbei Abhilfe schaffen. Österreich benötige außerdem Maßnahmen, um KI-Spezialist:innen langfristig zu halten. Dabei brauche nicht jedes Unternehmen eigene KI-Teams, durch Transferzentren könne diese Lücke geschlossen werden.

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